Fl Studio Drop - System?

2 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Zeig mal ein Beispiel, was du so ungefähr machen willst. Womit genau hast du denn schwierigkeiten: mit dem Spannungsaufbau vor dem Drop oder mit dem energischem Beat nach dem Drop? (Ich hoffe ich verstehe es richtig, dass mit "Drop" der Zeitpunkt der ersten Kick/Zählzeit nach dem Spannungsaufbau gemeint ist^^)

ja beim song kommt halt das intro melodie build up und dann so ne kurze pause und dann der drop https://www.youtube.com/watch?v=Tvj9g1zBryo sowas z.B.

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@MrMarc

konzentrier dich eifnach mal auf die einzelnen Elemente, beim Build Up hast du im wesentlich 3 wichtige treibende Elemente, den einen sirenenhaften Synth, der langsam hochgepitcht wird, die Kick und den percussiven Leadsynth von davor, die sich beide vom Rhythmus her steigern, indem sie nach und nach häufiger gespielt werden.

Dann kommt eben die Pause + "Lückenfüller"

und Beim Drop wir wieder der Leadsynth aufgegriffen, der diesmal ein eingängigen Rhythmus vorgibt, dazu die mit Saturator/Distortion aufgebretzelte Kick + ich meine dazu wird noch ein extra Sub-Bass generiert und zur Kick gemixt (hört sich jedenfalls so an, oder die Kick ist entsprechend verzerrt)

(klar, das ist natürlich nicht ohne weiteres so einfach das nachzubauen, aber konzentrier dich immer erstmal auf ein Element, hör hin und versuch es auch so hinzubekommen, guck Tutorials dazu und mit der Zeit wirst du den Dreh auch raushaben ;) )

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Was kriegst du denn daran nicht hin?

ich klick einfach wie wild rum .... hörs mir immer und immer wieder an aber das ist alles nicht gut....die ganzen drops sind unterschiedlich bei den richtigen musikern, sieht für mich so aus.....und die tutorials birngen mir auch nix außer ich mach den drop nach....bei melodie tutorials gibts da immer gewisse muster die man beliebig verändern kann beim drop ist es einfach gut oder nicht....ich meine da kann man doch auch professionel vorgehen oder nicht ? martin garrix klickt bestimmt auch nicht einfach rum....und eine melodie im kopf bzw einen drop habe ich auch nicht :/

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@MrMarc

Also meinst du den Sound er Synth, den kriegst du wahrscheinlich nicht so hin wie du ihn haben willst. Das kenn ich davon muss man Ahnung haben (Ich hab nicht wirklich Ahnung davon, aber kenne mich ein bisschen mit anderen Sachen bei FL aus). Und beim Drop ist wichtig, zumindest bei Electro House, die Kick muss mehr Bass (Vielleicht auch Distortion und sowas) haben als die Kicks in der Break und co. Und erstmal ist eine BPM von 128-130 wichtig (Electro House), 125-130 bei Progressive.

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@Jannik29698

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p>die bpm und kick usw stimmt alles....den richtigen ton krieg ich auch hin nur eben die ton abfolge ist immer schrott ich brauch halt was schnelles aber im kopf hab ich das nicht deshalb klick ich halt nur rum ohne struktur so war das mit der melodie früher genauso aber das krieg ich nun hin, da es dort ja wege gibt wir man vorgehen kann es klingt immer richtig unkoordiniert oder eben langweilig

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@MrMarc

Du kannst deine Noten kleiner machen größer machen und sie sollten sich auf der richtigen Tonhöhe befinden. Man kann nicht einfach irgendwo die Noten hinsetzen, da gibt es ne bstimmte Reihenfolge um z.B. Akkorde oder englische Chords zu machen, an diese Notenhöhen sollte man sich halten und nicht in die falsche Zeile verrutschen. Außerdem sollte man immer sozusagen synchron mit den Kicks sein, also nicht, dass die Note irgendwie vor der Kick anfängt und nach der Kick aufhört. Ich glaube man sollte so im 1/3 ; 1/4 Takt bleiben.

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@Jannik29698

Ich würde mal interessenhalber gerne wissen wieso viele von festen bpm-Werten in so kleinen Bereichen (zb eben nur 125-130bpm) ausgehen? Ich mein man kann doch auf ohne weiteres einen 122bpm Tune in ein 130bpm Set einfügen oder etwa nicht? (ps: ich produziere selbst auch, hab aber von djing wenig ahnung)

Desweiteren möchte ich einige Dinge korrigieren, bevor zu große Missverständnisse aufkommen (sorry fürs Klugsch***en):

Man kann nicht einfach irgendwo die Noten hinsetzen

Das natürlich nicht, man muss halt schon im Rhythmus bleiben. Aber alles zu Quantisieren (auf Raster genau anzupassen) ist auch nicht immer richtig, da kleine Unregelmäßigkeiten und auch leicht versetzte Noten ebenfalls zur Rhythmik beitragen und entscheident für den Flow sind. Vielmehr muss man bei so "straighter" Musik ein Kompromiss finden aus machineller Exaktheit und musikalischer Ungenauigkeit. Hihats sind zb sehr oft leicht versetzt, was du u.a. auch mit der Swing-Einstellung verstärken kannst.

da gibt es ne bstimmte Reihenfolge um z.B. Akkorde oder englische Chords zu machen

jep, das lernst du mit Hilfe der Harmonielehre, wie man Akkorde zusammensetzt und auch welche gut zusammenpassen etc.

Außerdem sollte man immer sozusagen synchron mit den Kicks sein, also nicht, dass die Note irgendwie vor der Kick anfängt und nach der Kick aufhört

Das nennt man Layern und dadurch verschmilzt die Note mit der Kick. Das ist nicht immer so gewollt, oft will man die Note etwas länger klingen haben oder die Kick prägnanter und dafür kann man auch zb die Note leicht später einsetzen lassen, damit die Transienten (der erste laute Anschlag) der Kick besser zur Geltung kommen.

Ich glaube man sollte so im 1/3 ; 1/4 Takt bleiben.

EDM wird im 4/4-Takt produziert ;)

Zum Schluss möchte ich dazu raten, sich zwar möglichst viel Wissen anzueignen, aber dieses Wissen nur dazu zu nutzen besser kreativ sein zu können und sich nicht einschränken zu lassen. Probier vieles aus, traue dich auch Rhythmen einzuspielen und nciht nur mit der Maus zu programmieren - oft kommen so viel bessere Ergebnisse bei raus. 

Beste Grüße

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@Beatinfected

Ja man kann auch 122bpm nehmen, aber das ist dann schon kein Electro House mehr weil es einfach zu langsam dafür ist, ich glaub Deep House wird manchmal so langsam gemacht. Für das DJing ist es halt schwerer da es viel tiefer als die meistens genutzte bpm 128 ist und man somit das Lied mit 122bpm sehr viel schneller machen muss und dann nachher wieder langsamer damit es sich gut anhört, bzw. das Lied was läuft vorher langsamer machen um auf die bpm von 122 zu kommen, aber dann hört sich dieses Lied nicht mehr gut an. Und ich weiß das EDM ein 4/4 Takt hat, ich war noch nie richtig gut im erklären ich meinte das glaub ich anders als wie man es versteht. Und ich meinte auch nicht das man genau im Raster bleiben muss, nur es sollte halt im Rhytmus sein.

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@Jannik29698

Ja ok zu sehr sollte man die Tunes nciht pitchen müssen, da hast du recht, da ist es wohl sinnvoller die Track direkt passend schnell zu mixen. Ich hatte mich nur gewundert, weil ich selbst auch so Richtung Tech-House produziere und mich oft im Bereich von 122-125bpm bewege. (Ich mach das aber nach Gefühl, weil ich nicht komerziell veröffentliche.)

Mit den Klugsch***en wollte ich dich nicht schlecht machen ;) Ich wollte nur den Fragesteller vor dem häufigen Anfängerfehler bewahren, alles stumpf zu quantisieren und sich dann nachher zu wundern, warum alles so abgehackt klingt ;)

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