Fitnessstudio verlangt Gesamtsumme trotz weiten Umzug. Kein Nachweis über die Kündigung.

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Wie wäre es mit etwas flunkern? "Hallo Inkassobüro. Es gibt Zeugen zum Versand des Briefes. Diese können jederzeit entsprechend aussagen, dass ich den Brief versandt habe. Ich gehe nicht davon aus, dass die Post Briefe verschwinden lässt. Das Studio möchte doch noch einmal die Ablagen durchsuchen um zu schauen, ob der Brief einfach nur noch nicht bearbeitet wurde. Bis auf weiteres mache ich bis zur Klärung von meinem Zurückhaltungsrecht Gebrauch. Mangels Versand einer Mahnung befinde ich mich auch gar nicht in Verzug. ich verlange daher im Gegenzug einen Versandnachweis der Rechnungen und Mahnungen.."

Gab es eigentlich ein Lastschriftverfahren zum Abbuchen der Beiträge? Wenn ja, würde ich noch folgenden Satz ergänzen "Es ist für mich auch nicht nachvollziehbar, wieso trotz vorhandener Lastschriftermächtigung das Studio einfach aufhört, die Beträge von meinem Konto abzubuchen und stattdessen ein Inkasso einschaltet, wenn der Brief nicht eingegangen ist."

Noch eine Anmerkung zum Schadensersatz: Bis Vertragsende muss man niemals 100% der vereinbarten Gebühren erstatten. Das Studio spart sich auch einiges, beispielsweise Wasserkosten (Dusche) usw. Es darf aber nur der tatsächlich entstehende Schaden (entgangener Gewinn) gefordert werden. Wie hoch das ist, kann man drüber streiten. Beispielsweise 50% der Grundgebühr.

Person K ist nachweispflichtig über den Eingang der Willenserklärung (Kündigung) beim Fitnessstudio.

Da Person K diesen nicht erbringen kann ist davon auszugehen, dass das Fitnessstudio keine Ahnung davon hatte. Mündliche Nebenabreden sind belanglos und ohnehin nicht belegbar.

Dem Grunde nach war also die Kündigung aus wichtigem Grund seitens des Fitnessstudios wirksam, da Person K beitragsschuldig geblieben ist. Zu prüfen wäre der Anspruch auf Schadenersatz nur der Höhe nach.

Bei Mobilfunk- und Internetverträgen geht die Rechtsprechung davon aus, dass bei einer fristlosen Kündigung seitens des Anbieters maximal die Hälfte der Fixkosten für die Restlaufzeit als Schadenersatz zu zahlen sind. Ob dies auf diese Situation hier übertragbar wäre, ist zu prüfen.

Zahlungen sollten grundsätzlich zweckgebunden an das Fitnessstudio geleistet werden. Auf diese weise lassen sich die Inkassogebühren umgehen, die keine Rechtsgrundlage haben. Gläubiger sind verpflichtet den für den Schuldner günstigsten Weg der Betreibung einer Forderung zu wählen, so sie die Kosten dafür erstattet verlangt haben wollen. Ein Inkassobüro jedoch ist nicht nur so ziemlich der teuerste sondern auch der wirkungsloseste Weg.

Zu erstattender Verzugsschaden wären

  • Verzugszinsen (5% über Basis),
  • Adressermittlung, falls eine Anfrage beim Einwohnermeldeamt stattgefunden hat (kostet etwa 10,- €)
  • Mahngebühren (2,50 € pro Schreiben)

Wieso unterschreibst du einen Vertrag, den du anschließend nicht einzuhalten gedenkst? Was man dir mündlich mitgeteilt hat, kannst du getrost vergessen. Gültig ist dein unterschriebener Vertrag und die entsprechenden Anhänge (AGBs).

Dass du mit wichtigem Grund gekündigt hast, kannst du nicht beweisen,. Also wirst du zahlen müssen, sonst erwartet dich eine Lohnpfändung.

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