Fitnessstudio unzählige Abbuchungen?

7 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Es gibt wenn dann nur eine einmalige Anmeldegebühr. Keine jährliche wiederkehrende Verwaltungsgebühr.

Du kannst jeder Lastschrift innerhalb von 8 Wochen ab Buchung widersprechen. Dies geht meist auch online. Eine Begründung brauchst du hierzu nicht.

Den Vertrag mit dem Fitnessstudio fechtest du wegen Irrtum nach § 119 Bürgerliches Gesetzbuch ( BGB ) an.

Dazu schreibst du das du dein an das Fitnessstudio gerichtetes Lastschrift Mandat eindeutig kündigst und das Fitnessstudio ab sofort nicht mehr berechtigt ist, Beträge von deinem Konto abzubuchen.

Bei einem Fitnessstudio werden zudem keine Umweltgebühren fällig. Das ist schlicht und einfach Betrug nach § 263 StGB . Jedoch wird eine Strafanzeige hier wenig bringen, da du nicht nachweisen kannst, wer genau hinter dem Betrug steckt.

Ich würde beachten, dass momentan sehr viele Feiertage waren und du deshalb vielleicht niemanden erreicht hast in der Verwaltung?

Dann würde ich mir für die Zukunft merken, dass nicht jeder Hanswurst eine Lastschriftermächtigung braucht. Lieber per Dauerauftrag zahlen, als jedem eine Einzugsermächtigung zu geben. Die sagen zwar gerne, das sei Pflicht, aber oft genug kommt man darum herum, wenn man ein bisschen unangenehm wird.

Und dann: Werde unangenehm. Geh in dieses Fitnessstudio, signalisiere, dass mit dir nicht zu spaßen ist, verlange den Chef, verlange von ihm, dass er für dich die Verwaltung erreicht etc. Du bist Kunde, du hast Rechte und Möglichkeiten.

Zuletzt dann der Gang zum Anwalt. Bank anweisen, die Einzugsermächtigung zu entziehen, wäre mein erster Schritt.

Uns ist das zu zweit passiert und das ist alles neu für uns. Jetzt im Nachhinein lernt man natürlich daraus, grad was die Einzugsermächtigung angeht. 

Wir wollten auch am Montag zur Managerin des Fitnessstudios. Allerdings weiß ich noch nicht genau, wie oder was ich ihr sagen soll. Am Besten einfach den Beitrag hier vorlesen :D

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Es gibt keinen sichereren Zahlungsweg wie Lastschrift - außer überhaupt nicht zu bezahlen.

Im Gegensatz zur Überweisung (Dauerauftrag ist auch eine), kann man eine Lastschrift im Regelfall widerrufen. Früher waren es 6 Wochen, heute mit Sepa sind es glaube ich 10 Wochen und bei einer Abbuchung außer der Regel, wo im Vorfeld keine schriftliche Ankündigung erfolgte, irgendwas mit 3 Monaten. Genaue Fristen bitte selber nachgooglen. Die sind glaube ich sogar noch länger.

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Du kannst ja den Vertrag anfechten, wegen Erklärungsirrtum. Dann gilt dieser vom ersten Tag an für nicht abgeschlossen. Hilfsweise kündigst Du zum nächst möglichen Termin.

Für die Anfechtung sehe ich nur sehr geringe Chancen! Du bist ein mündiger Bürger und es scheint ja so, als wenn im Vertrag die Kosten aufgeführt werden. Was mündlich besprochen/gesagt wurde, ist egal, weil Du das wahrscheinlich ja nicht beweisen kannst, oder? Also zukünftig alles mündliche mit in den Vertrag rein nehmen!!

Wenn die Abbuchungen vornehmen, die vertraglich vereinbart wurden, solltest Du die Beträge nicht zurückbuchen lassen! Das treibt dann DEINE Kosten nach oben!

Die Umweltgebühr wurde ja nicht vertraglich vereinbart. Die haben die Einzugsermächtigung missbraucht. Das ist bewiesen. Und wenn der Mann am Telefon sagt "Gehen sie zur Bank, wir schaffen das alles nicht, weil jeder sein Geld zurück will, - gehe ich nicht davon aus, dass aus diesem Grund mit noch Stornogebühren entstehen.. Zudem man dann wieder 49 Euro am 30.12 abziehen, mit der Begründung vom Datum, an dem die Umweltgebühr abgezogen wurde.. 

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@DKfaust

Ich sagte ja, was vertraglich vereinbart wurde! Gegen die Umweltgebühr würde ich ebenfalls massiv gegen angehen!

Mache ein Schreiben fertig und entziehe denen den Lastschrifteinzug, EINSCHREIBEN EINWURF!!!!!!

Und die 49 Euro und die Stornogebühr nicht zahlen bzw. zurück holen!

Lasse die Klagen, wenn die meinen, dass denen das zusteht. Werden die nicht, weil die sowas von auf die Nase fallen werden!

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