Fitnessstudio akzeptiert die Kündigung nicht. Was tun?

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4 Antworten

Berufe Dich auf § 313 BGB Störung der Geschäftsgrundlage.

Oft lassen die Sportstudios folgende gängige Regelung zu:

- Aussetzung der Mitgliedbeiträge für einen definierten Zeitraum

- Der Zeitraum der Aussetzung wird an die Vertragslaufzeit angefügt.

Günter

Laut deren AGBs gilt das Sonderkündigungsrecht nur für einen Umzug. Offenbar musst Du das wirklich per Anwalt machen lassen. Aber wenn der teurer wird als 180 Euro, kannst Du Dir den auch sparen. 

Bei fast allen Kündigungswünschen im Zusammenhang mit Fitness-Studios geht es darum, lieber anderswo zu trainieren. Das wissen die Betreiber natürlich und wehren sich (zu Recht !) dagegen.

Warum geht man einen Vertrag über ein oder zwei Jahre ein? Dazu wird doch niemand gezwungen

Ich trainier nicht wo anders und wie oben beschrieben, bin ich in Behandlung und mein Arzt hat mir ausdrücklich verboten Jeglichen Sport zu betreiben, da es dadurch nur schlimmer wird, was ich selber merke. Da ich nicht mal mehr arbeiten gehen kann zur Zeit!

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@Vanell1

Ein Arzt der jegliche Art von Sport verbietet, ist mir noch nicht untergekommen. Das Studio bietet ganz sicher sogar unterstützende Gymnastik für solche Erkrankungen an.

Es zwingt dich ja auch niemand zu trainieren, aber du musst die eingegangene Verpflichtung einhalten und bezahlen.

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@DerHans

Es ist Tatsache, ich werde hier auch nicht im Detail sagen was ich habe, weil es keinen etwas angeht. Mein Arzt spricht mir dies nicht ohne Grund aus!

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Ich würde einen Anwalt zu Rate ziehen.

Na klar.

Der kostet dann mehr, als diese restlichen Monate bis Januar 2017

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@DerHans

Das wird die Fragestellerin wohl auch wissen, aber welchen Rat

würdest denn du geben ?????!!

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@Reisekoffer3a

Mein Vater ist mit einem Anwalt befreundet. Da kann er sicherlich etwas machen und ich habe die Paragraphen auch gefunden. Das sie die Kündigung akzeptieren müssen.

 

*sofortige Kündigung des Fitnessclubvertrags aufgrund von Krankheit ist erlaubt und gerichtlich anerkannt. Ihr Fitnessstudio muss eine derartige Kündigung akzeptieren. Bestätigt Ihnen Ihr Arzt, dass Sie keinen Sport mehr im Fitnessstudio machen dürfen, so reichen Sie das ärztliche Attest zusammen mit Ihrer Kündigung ein. Ihr Sportstudio muss die vorgelegte Bescheinigung akzeptieren, es darf Sie nicht zu einem anderen Arzt bzw. zu einem angeblich speziell für das Fitnessstudio zuständigen Arzt schicken. Auch ein Verweis auf einen Amtsarzt ist nicht erlaubt. Ergibt sich aus Ihrem beigefügten Attest, dass Sie derzeit dauerhaft keinen Sport machen können, so kann Ihr Fitnessclub hiergegen keine Einwendungen vorbringen

 

Danke trotzdem für deine Hilfe, ich werde denen jetzt nochmal schreiben und morgen bei der Bank die Einzugsermächtigung sperren und mein Geld zurück holen und des weiteren, werde ich Ihnen klar machen, dass ich zum Anwalt gehen werde.

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