Fische treiben nach oben - sterben?!

4 Antworten

Hallo wann war denn dein letzer Teilwasserwechsel? Ich würde denken das im Wasser entweder der Sauerstoff nicht reicht oder die Wasserwerte sehr gelitten haben. Wenn zu wenig Sauerstoff ist würde es auch erklären warum es den Welsen gut geht, das sind Darmatmer die ihren Sauerstoff auch aus der Luft beziehen können, das kann ein Perlhhuhnbärbling nicht. Und viele Garnelenarten sind weitaus resisitenter als Fische, so kann Nitrit denen zb nicht so schaden wie Fischen. Wie sehen die Fische denn aus? Sehen sie irgendwie aufgebläht aus? Es kann auch sein das die eine Schwimmblasenentzündung haben, das würde auch gut ins Bild passen. Da wäre interessant bei welcher Temperatur du die hälst? Schau mal hier ob da eine Krankheit passen würde: http://www.drta-archiv.de/wiki/pmwiki.php/Diagnose/Diagnosehilfe

Hallo,

nein, du kannst so ein Fischesterben sicher nicht auf Altersschwäche schieben, denn die Perlhühnchen werden bei ordnungsgemäßer Haltung ca. 3 Jahre alt und wenn sie verkauft werden, sind sie meist erst wenige Monate alt.

Und dein kranker Fisch ist auch nicht zu "doof" um wegzuschwimmen, sondern er kann es einfach nicht, weil er todkrank ist.

Ein solch massives Fischesterben hängt entweder mit einer Krankheit zusammen oder aber mit extrem falschen oder schlechten Wasserwerten.

Leider scheinst du diese nicht gemessen zu haben. Deshalb ist es leider auch nicht möglich, eine mögliche Ursache für das Sterben aufzuzeigen.

Als Erste-Hilfe-Maßnahme in solchen Fällen ist immer ein mind. 50 %iger Teilwasserwechsel angeraten, denn ein solches Sterben passiert meist durch eine viel zu hohe Schadstoffkonzentration. Und die kann man eben schnell und effektiv durch einen solchen Teilwasserwechsel beseitigen. Auch eine viel zu hohe Keimdichte, die schnell bakterielle Infektionen hervorruft, kann man durch regelmäßige TWW gut verringern.

In einem Nano-Cube sollte man ohnehin jede Woche einen mind. 30 - 50%igen TWW durchführen, da diese Becken ja fast immer nur einen sehr kleinen Filter haben und das Verhältnis der Bodengrundfläche zum Wasservolumen (wegen der Höhe dieser Cubes) nicht optimal ist.

Trotzdem sollte jeder verantwortungsbewusster Aquarianer die wichtigsten Tröpfchentests besitzen, um in einem solchen Fall sofort die Schadstoffkonzentrationen messen zu können.

Sicher sind diese Tests nicht gerade preiswert, aber z.B. die Perlhühnchen sind ja auch recht teure Fische (davon, dass es Lebewesen sind, für die man die Verantwortung trägt, mal ganz abgesehen).

Gutes Gelingen

Daniela

Mhm. Ich habe meine Fische ausgewachsen bekommen, weiß also nicht, wie alt sie sind. Nitrit ist in Ordnung, Nitrat leicht vorhanden. Ergänzt sich das irgendwie? Wie wirkt sich Nitrat aus? Danke für deine Antwort. Wenn eine Krankheit, weißt du dann welche und wie man sie behandeln kann? Ich finde im Internet nichts.

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@Naya597b

Nitrat ist (solange es nicht in exorbitante Höhen von über 100 mg/l schießt) nicht schädlich für die Fische - im Gegenteil, es ist sogar ein gutes Zeichen, denn das zeigt das die Nitrifizierung durch die Bakterien funktioniert!

Poste doch bitte mal deine genauen Werte. "Nitrit ist in Ordnung" ist keine Aussage. Wenn du deine Werte kennst, dann mach doch kein Geheimnis drum.

Außerdem ist es so für uns viel leichter nachzuvollziehen, was in deinem AQ nicht ganz rund läuft.

Erst wenn man mit Sicherheit ausschließen kann, dass die Wasserwerte schuld sind, kann man weitere Krankheiten in Betracht ziehen.

Hier sind die wichtigsten Parameter: PH-Wert, NO2, NO3, GH und KH.

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@Naya597b

@naya597b - Nitrat ist ein Pflanzennährstoff, der sogar unbedingt im AQ bzw. im Wasser vorhanden sein muss. Erstens, weil ansonsten die Pflanzen verhungern würden und zweiten, weil ansonsten wohl keine Nitrifikation stattfinden würde (Nitrat entsteht aus Nitrit). Nitrat ist für Fische aber erst ab rechthohen Konzentrationen schädlich, die in einem AQ seltenst erreicht werden.

Und wenn es eine Krankheit wäre, kämen 1001 Krankheit in Betracht, die man, wenn die Fische keine äußeren Anzeichen zeigen (wie Pünktchen, dicke Bäuche etc.) kaum bis gar nicht diagnostizieren kann. In der Regel sterben sie an bakteriellen Infektionen.

Es nutzt aber auch nichts, einfach "auf blauen Dunst hin" nun ein Breitbandmedikament ins Wasser zu kippen - das schadet fast immer mehr, als es nutzt, da diese Mittelchen immer auch die guten nützlichen Bakterien mit vernichten.

Bei diesen Winzfischen kann ich immer nur zu einer überaus peniblen Wasserhygiene raten, mit regelmäßigen, häufigen Teilwasserwechseln (mit der richtigen Temperatur) und einer äußerst sparsamen Fütterung (in so kleine Fische geht kaum Futter "hinein"

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@dsupper

Ich habe jetzt nur noch drei Fische. Zwei junge und ein alter. Wie ist das jetzt mit Neubesatz? Habe ich eine bestimmte Quarantänezeit einzuhalten oder darf ich mir gar keine neuen Fische kaufen? Das wäre echt traurig. Wie soll ich jetzt weiter verfahren? (Habe 50% Wasser gewechselt, das Moos zurückgeschnitten - Javamoos - und den letzten toten Fisch entsorgt). Ich halte nicht viel davon irgendwelche Medikamente zu verwenden, zumal ich gelesen habe, dass das den Garnelen gar nicht gefällt und sie sehr empfindlich darauf reagieren.

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Ich tippe mal auf eine schwere Nitritvergiftung in deinem AQ. An der Oberfläche nach Luft schnappende Fische, sind ein typisches Anzeichen dafür.

So etwas passiert eigentlich nur dann, wenn zuviel gefüttert wird, der Besatz an Fischen zu hoch ist, oder das AQ im Vorfeld nicht richtig eingefahren wurde..

Hast du denn damals die Einlaufphase beachtet? Ein AQ muss immer erst einige Wochen ohne Fischbesatz laufen, denn die Bakterien, die für den Schadstoffabbau zuständig sind, müssen erst noch gebildet werden und das kann einige Wochen oder sogar Monate dauern! Erst wenn genügend Bakterien vorhanden sind, die das für Fische hochgiftige Nitrit in ungiftiges Nitrat umwandeln, können Fische in das AQ einziehen.

Um den Nitritwert in deinem AQ zu messen, kauf dir am besten so schnell es geht einen geeigneten Tröpfchentest, den bekommst du in jedem gut sortierten Zooladen.

Wirbellosen wie Garnelen oder Schnecken, macht Nitrit übrigens nichts aus, weil ihnen das Hämoglobin im Blut fehlt, was bei Wirbeltieren für den Sauerstofftransport verantwortlich ist. Da Nitrit die Sauerstoffaufnahme im Blut verhindert, hat es auf deine Fische eine toxische Wirkung, nicht aber auf deine Garnelen.

Eine Ammoniak Vergiftung in deinem AQ schließe ich aus, da das auch die Garnelen betreffen würde. Aber du schreibst ja, dass sie putzmunter sind.

Danke. Ich habe mein Becken einen Monat lang einlaufen lassen. Zu den Wasserwerten, bei mir ist eigentlich alles in Ordnung. Ich werde es noch einmal überprüfen und einen großen Wasserwechseln machen. Nochmals Danke.

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Gegen eine Nitritvergiftung spricht aber, dass die Otocinclus scheinbar nicht betroffen sind. Da diese Fische extremst!! auf Nitrit reagieren - sie sozusagen die "Kanarienvögel einer Nitrit-Erhöhung" sind (so wie früher die Kanarienvögel in den Bergwerken als Giftgas-Indikatir eingesetzt wurden), sollte eine Nitritvergiftung eigentlich nicht die Ursache sein - obwohl ich den beschriebenen Anzeichen nach, auch darauf getippt hätte.

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