Fische schwimmen an der Oberfläche

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Hallo rubbl,

alle Wasserparameter gemessen die überhaupt messbar sind

und warum schreibst Du sie dann nicht?

Filter und Aktivkohle ausgewechselt

das war ein Fehler, denn in dem neuem Filter sind ja noch keine Bakterien, die die Belastung des Wasser abbauen sollen! Das heißt, es kommt praktisch einem Neustart gleich!

Wie lange war die Aktivkohle in Betrieb? Wenn sie zu lange in Betrieb war, gibt sie die vorher ausgefilterten Giftstoffe wieder an das Wasser ab!

Ich habe ein 90%igen Wasserwechsel gemacht

Das war richtig und Du solltest auch die nächsten Tage, erstens die Nitrit.- und Nitratwerte messen und falls diese ansteigen, weiter mit ca. 50-75%igen Wasserwechsel entgegen wirken, bei dem Wechselwasser aber auf die Temperatur achten!

Die Sauerstoffversorgung würd ausschließlich über die Kreislaufzirkulation des Wasser gewährleistet.

Das genügt in der Regel, nur sollte das Wasser nicht in das Becken "fallen", da somit das Co2 ausgetrieben und der pH-Wert verändert wird! Das gleiche gilt für evtl. im Einsatz befindliche Ausströmersteine! Es reicht für den Gasaustausch, wenn die Oberfläche leicht bewegt wird!

MfG

norina

Die Wasserparameter weis ich nicht mehr alle, das tut mir leid. Es waren auf jedenfall Kupfer, Chlor, Nitrat, Ammoniak, Nitri, Sauerstoff, CO2, Phophat, Silizium, pH, Temperatur

Bei den Filtern habe ich im Prinzip nur die ersten Matten gewechselt (4 von 16 Filtermatten mit 1x1 m). Der eigentlich Bakteriensumpf blieb unangetastet.

Wie würde sich der ph Wert beim Verlust von CO2 verhalten? Sollte ich lieber die Auströmer wieder entfernen?

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@rubbl

Je mehr Co2 in den Becken (Wasser) ist, desto sauerer ist das Wasser, wenn jetzt Co2 durch die Ausströmer ausgetrieben wird, erhöht sich natürlich auch der pH-Wert wieder! Das Ganze ist natürlich auch ein Zusammenspiel von °dGH und KH, das jedoch ein komplexes Kapitel für sich ist!

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Vielen Dank an euch alle. Ich will jetzt hier nicht weiter übeer Tierschutzgesetze diskutieren. Ich kenne mich da sehr gut aus. Wir haben ständig damit zu tun. Und sind streng angehalten die zu beachten. Was definitiv tun. Wir haben jetzt die Ursache für das Aufschwimmen der Fische gefunden. Es hat sich bei Quetschproben der Kiemen herausgestellt das weiße Flocken die ganzen Kiemen überziehen. Die zusätzliche 3x tägliche Fütterung hat natürlich dafür gesorgt dass es noch schlimmer wurde. Wir werden jetzt eine komplette Diagnose über ein Pathologie Service in der Niederlande oder Oregon, USA erstellen lassen. Zusätzlich werden wir unsere Wasserproben Laboranalytisch auf Schwermetalle, organaische sowie anorganische Stoffe testen lassen. Mal sehen was das letztendliche Ergebnis ist. Ich glaube wir können dann gezielt mit Medikamente behandeln. Also vielen Dank nochmal an alle für die Anregungen hier....

Du kannst uns ja auf dem laufenden halten, ist bestimmt auch für andere interessant!

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Weiß nicht wie bei euch das Wetter ist, hier ist es recht warm, hast du mal die Wasser Temperatur gemessen?

Die Temperatur beträgt 26°c. Und sie relativ stabil. Die Fische stehen in einem Forschungsinstitut. Ich kann daher leider keine Pflanzen in die Aquarien geben, da wir aus hygienischen und standartisierten Gründen die Aquarien nicht mit Equipment ausstatten können. Futter bekommen sie mehr als ausreichend. (3x täglich Artemien). Ansonsten sind die Bärblingen als Schwarmfisch relativ anspruchslos.

Ansonsten sind die Bärblingen als Schwarmfisch relativ anspruchslos.

Trotzdem, sind 12 Liter schon sehr wenig, außer es ist nur ein Aufzuchtbecken für die kleinen, die später in ein größeres Becken umgesetzt werden!

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@Norina1603

Ich halte maximal 60 Fische in den 12 Litern. Das entspricht den tierschutzrechtlichen Regelungen. Meinst du das es trotzdem noch zu viel ist? Bisher gings auch 11 Jahre lang gut. Das verwundert ich halt....das jetzt diese komischen Symtome auftreten.

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@rubbl
Das entspricht den tierschutzrechtlichen Regelungen.

Wo steht denn das?

Keiner, der sich ernsthaft mit der Aquaristik befasst, wird befürworten, dass in ein 12 Literbecken jemals irgendein Fisch gehalten werden kann, selbst ein Kampffisch, der bestimmt schon mit wenig Platz zufrieden ist, sollte in größeren Becken gepflegt werden!

Eine Faustregel besagt, dass man für jeden cm Schwarmfisch mindestens 1 besser 2 Liter Wasservolumen benötigt! Dann kannst Du Dir ausrechnen, wie viel Wasser und Platz Deine 60 Fische benötigen würden! Selbst, wenn es sich um eine Anlage handelt, die über weit mehr Wasser verfügt, ist doch der Platzbedarf in einem 12 Literbehälter nicht gegeben, tierschutzrechtlichen Regelungen hin oder her!

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@Norina1603

Laut neuer Tierschtzverordnung gilt für Danio rerio eine Belegdicht von 5 Fische auf 1 Liter. Das sagen uns auch immer wieder die Mitarbeiter von LAGESO (Landesbehörde für Gesundheit und soziales)

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@rubbl

Also, ich als alte Aquarianerin, mit über 40 Jahren Erfahrung in der Aquaristik, kann darüber nur den Kopf schütteln! Das würde ich evtl. noch in einem Verkaufsbecken gelten lassen, wo sie bis zum Verkauf gehalten werden, doch alles andere ist, jedenfalls für mich inakzeptabel!

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@rubbl

In der neuen Tierschutzverordnung sind niemals explizit Belegdichten für einzelne Fischarten aufgeführt. Da kannst du schreiben, was du möchtest und wer auch immer das angeblich gesagt hat.

Das Tierschutzgesetz schreibt eine artgerechte Haltung vor - die bei einer solchen Belegdichte niemals gegeben ist.

Zebrabärblinge werden 5 - 6 cm groß, brauchen größere Gruppen um sich sicher und wohl zu fühlen und somit Aquarien von ca. 100 Litern!

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Vielleicht solltest du Pflanzen reinstellen, damit sie sich wohler fühlen und sich auch runter 'trauen'... außerdem spenden auch pflanzen unter wasser sauerstoff. Oder vielleicht sind die fiache auch nur hungrig und warten auf mehr zu essen? :D

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