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5 Antworten

Wenn du Alleinunternehmer bist fragt das Finanzamt natürlich schnell nach, was du mit zwei Autos machst. Außerdem müsste dein Vater 1 % des Listenpreises als geldwerten Vorteil versteuern (PRO MONAT !!)

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Der zweite Wagen wird steuerlich nicht anerkannt und verusacht damit ausschließlich steuerlich nicht absetzbare Kosten! Eine ebenso teures wie unsinniges Vergnügen um einem Rentner eine Freude zu bereiten.

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Kommentar von oiini
11.10.2011, 20:21

Hui das war schnell. Danke.

Was wäre ein denkbarer Workaround? Einfach die von meinem Vater getätigten Fahrten als eigene deklarieren?

Finde ich heikel bzw aufwendig die 2 Fahrtenbücher so synchron zu halten dass ich nicht an einem Tag 8 Fahrten an ganz unterschiedlichen Orten gemacht habe.

Könnte ich das Fzg. anschaffen und meinen Vater vermieten? So würde auf meiner Seite Umsatz entstehen, aber ich könnte die Miete ja bewußt niedrig halten, so dass sie gerade über den Betriebskosten liegt. Mein Geschäftszweck ist MarketingBeratung -also vielleicht nicht ganz passend.

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naja also prinzipiell ist das schon möglich aber :

Dein Vater muss bei dir fest angestellt sein als Arbeitnehmer mit monatlichen Meldungen und das auch für den normalen Lohn ( da die KK oder die RV sich bei dir aufjedenfall melden würde um zu kontrolieren ob bei euch ein tatsächlies Arbeitsverhältnis vorliegt ). Dazu kommt dass du den Wagen mit 1% versteuern müsstest für die Privatfahrten deine Vaters.

  • > dein Vater wäre dann ein ganz normaler Arbeitnehmer mit Steuerkarte ( falls er das schon ist nur mit zustimmung seines chefs und wenn er da vollzeit arbeitet hat sich das eh schon erledigt ).

So wie du dir das vorstellst wird es in keinster Weise funktionieren, das FA würde das auch nicht kritisch sehen sondern dich auslachen ( sorry ;) )

Zu deinem WOrkaround, du musst nachweisen dass du auch den zweiten Wagen zu mind. 50% betrieblich nutzt ( und nicht dein Vater ohe Entlohunng etc. ) Ausserdem müsstest du dann auchnoch den zweiten Wagen mit 1% Regelung für "deine" privatfahrten versteuern!

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Kommentar von Meandor
11.10.2011, 20:39

Und wenn irgendwann ein Prüfer auftaucht, meldet der das an die Fahndung und das Arbeitsverhältnis fliegt raus, und das bis zu zehn Jahre rückwirkend.

Grundlage eines Arbeitsvertrages ist, dass jemand arbeitet. Wenn der Vater aber nicht im Betrieb tätig ist, ist das ganze nur ein Fake und wird steuerlich nicht anerkannt.

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Hallo, wie wäre es,wenn Du deinen Vater als 400,00€ jobber anmeldest (Werbefahrer) anstellst.Das kostet nur 130,00€ im Monat zusätzlich. Dann müsste er allerdings noch ein Fahrtenbuch führen.Aber mit ein bisschen Kreativität ist das auch zu machen... :-))

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Das einzige was an dem Fahrzeug beruflich bedingt ist, ist die Werbung, daher ist das das einzige, was in Deiner Buchhaltung etwas zu suchen hat

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Kommentar von oiini
11.10.2011, 21:07

einfach und verständlich. Danke

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