Firmenwagen - Versteuerung bei Außenstandorten?

2 Antworten

Wenn ich nicht irre sind Firmenstandort bzw. im Arbeitsvertrag genannter Standort oder letzte Versetzung an einen Standort und erster Wohnsitz das was zählt. Vielleicht verlegt Dein Arbeitgeber Deinen regelmässigen Standort auf einen Betriebsteil, der näher lieg als die 69 km. Frag aber zur Sicherheit einen Fachmann.

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Der mit 69km ist schon der am Nähersten. Zudem ist dort auch mein Büro.

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@kiffajoe

Dann habe ich erst mal keine Idee mehr, die andere Möglichkeit hat Lumpazi77 schon bechrieben.

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Erkläre Deinen Wohnsitz per Vereinbarung mit dem AG zum Zweigfirmensitz, von wo aus Du Deine Arbeiten erledigst.

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Heißt das man ändert den Arbeitsvertrag in einen "HomeOffice"-Vertrag oder wie läuft so etwas ab? Wäre schön wenn Du mir nochmal kurz antwortest...Danke! :-)

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@kiffajoe

Genau so läuft das, dann hast Du keinen Anfahrtsweg zur Arbeit, allerdings kannst Du diesen dann auch nicht mehr von der Steuer absetzen !

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Gibt es eine Extra-Regelung, wenn der Arbeitnehmer Versicherungsbeiträge und Benzinkosten für einen Firmenwagen zahlt?

Ich habe einen Firmenwagen von meinem Chef bekommen, den ich für die Fahrten von und zur Arbeit nutze und ansonsten hauptsächlich privat. Da ich das Auto vorwiegend privat nutze, muss ich selbst die Versicherungsbeiträge für Haftpflicht und Vollkasko sowie die Benzinkosten tragen. Gibt es eine Möglichkeit, wie diese Kosten angerechnet werden können? Der geldwerte Vorteil umfasst ja eigentlich auch anteilig die Kosten für Versicherung und Benzin, wenn die der Arbeitgeber zahlen würde. Der wäre ja dann trotzdem gleich. Kann man die in irgendeiner Form anrechnen oder gibt es eine Regelung, die für mich günstiger ist? Vielen Dank für eure Antworten.

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Unverschuldeter Schaden am Firmenwagen bei Privatnutzung

Hallo zusammen,

ich habe bei meinem Arbeitgeber gekündigt und musste zum Ende meines Arbeitsverhältnisses meinen Firmenwagen abgeben. Ich durfte den Wagen auch privat nutzen. Dies war im Überlassungsvertrag geregelt. Der Wagen wurde daher auch mit der 1% Regelung versteuert.

4 Monate vor meinem Austritt parkte ich meinen Firmenwagen wie gewohnt ordnungsgemäß vor meinem Haus. In der Nacht wurde der Wagen durch einen Lkw beschädigt. Der Täter beging Fahrerflucht. Ich brachte das ganze sofort zu Anzeige und informierte meinen Arbeitgeber. Die Ermittlungen wurden später eingestellt da niemand gefunden werden konnte.

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Am letzten Tag meiner Anstellung sollte ich den Wagen einem Kollegen übergeben, der ihn ab dann weiter nutzen wird. Mein Arbeitgeber teilte mir nun mit, dass der Schaden über die Versicherung geregelt wird, ich aber die Selbstbeteiligung tragen müsste. 500 Euro. Er wäre aber bereit die Hälfte zu übernehmen.

Im Überlassungsvertrag gilt bezüglich der Haftung folgendes:

Der Mitarbeiter haftet im Zusammenhang mit der Privatnutzung uneingeschränkt für jeden Schaden, Verlust und jede wertminderung des Dienstwagens ohne Rücksicht auf eigenes Verschulden, also auch bei Zufall und bei höherer Gewalt.

Darf aufgrund dieses Inhaltes mein Arbeitgeber die Zahlung der Selbstbeteiligung verlangen und ist ein solcher Pasus erlaubt? Zumal ich ja keine Schuld und nicht fährlässig gehandelt habe.

Danke für Eure Antworten und Hinweise

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