Firmenname - Was darf ich, was nicht?

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2 Antworten

Wenn Sie nicht im Handelsregister eingetragen sind, müssen Sie im Geschäftsverkehr mit Ihrem bürgerlichen Namen firmieren. Als Firmenname reicht nicht der Eintrag im Impressum. Sie können aber zusätzlich eine Geschäftsbezeichnung tragen, also hinter Ihrem Namen angeben, in welcher Branche Sie tätig sind.

Sie könnten sich im Handelsregister eintragen lassen, sofern Sie gewerblich tätig sind. Dann hätten Sie das Recht zum Führen einer Firma und könnten Ihren Namen, unter dem Sie im Geschäftsverkehr firmieren, frei wählen.

Ich rate Ihnen also, Ihren Namen für Ihr Unternehmen zu verwenden.

-juristendeutsch-

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Kommentar von mxpro
02.02.2016, 18:37

Danke für die Antwort!

D.h. ich dürfte folgendes Verwenden:

XYZ-Traumfiktivername (Ohne meinen Namen)
Einzelunternehmer XX
Straße X
000 Ort

Dürfte doch gültig sein oder`??

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"Beim Einzelunternehmen dürfen Sie keinen Fantasienamen für Ihre Firma wählen. Die Firma ist hier keine eigene Person wie z.B.  bei der GmbH, sondern Sie treten mit Ihrem eigenen Namen auf. Sie dürfen aber Ihre Tätigkeitsbezeichnung vor oder hinter Ihren Namen stellen. Der Firmenname “Bäckerei Anton Huber” ist beispielsweise zulässig. Wenn Sie dennoch einen Fantasienamen wählen möchten, müssen Sie sich in das Handelsregister eintragen lassen. Sie erhalten hinter dem Fantasienamen dann den Zusatz e.K. (eingetragener Kaufmann / eingetragene Kauffrau). Sie müssen aber kein gelernter Kaufmann sein um diesen Zusatz zu erhalten. Auch der Schuster kann ein eingetragener Kaufmann / eingetragene Kauffrau sein. Den Eintrag in das Handelsregister übernimmt ein Notar für Sie. Eingetragen wird der Firmenname, der Firmensitz und der Gegenstand der Firma (also was Sie eigentlich anbietet). Der Antrag wird dann vom Notar beim zuständigen Amtsgericht eingereicht. Einige Wochen später erhalten Sie eine Bestätigung über die erfolgreiche Eintragung in das Handelsregister und Ihre Handelsregisternummer (kurz: HRA-Nummer). Diese Nummer muss auf sämtlichen Geschäftsbriefen sowie auf Ihrer Webseite im Impressum vorhanden sein. Wenn Sie sich für den e.K. entscheiden müssen Sie darauf achten, dass Sie dann kein Widerrufsrecht mehr haben. Bei der normalen Einzelfirma haben Sie ein gesetzliches Widerrufsrecht von 14 Tagen."

http://www.endlich-selbstaendig.info/2012/05/gruendung-eines-einzelunternehmens/

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