Firmengründung im Ausland ( EU )

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3 Antworten

Meine Schwägerin hat tatsächlich vor Jahren einen Mandanten betreut. Der hat das über eine englische Ltd. geregelt.

Ich kann Dir das nur noch aus der Erinnerung sagen. Ich meine, dass keine Zweigniederlassung in Deutschland gegründet werden durfte und somit die Geschäftsleitung aus dem anderen Land erledigt werden muss. Das bedeutet natürlich Präsenz dort. Ein funktionstüchtiges Büro usw.

Wie gesagt: Nur aus der Erinnerung. Und Dir ist ja augenscheinlich klar, was passiert, wenn ein Fehler in der Durchführung passiert. Dann wird es mindestens richtig teuer.

Da solltest Du wirklich einen Anwalt suchen, der sich tatsächlich mit Niederlassungsrecht und solchen Dingen speziell beschäftigt. Traue Dich ruhig an die großen Kanzleien ran, die in zig Städten in Deutschland arbeiten und entsprechend hunderte von Anwälten haben. Die kochen selbst bei der Rechnung auch nur mit Wasser und es ist immer noch billiger...

Vielleicht kannst Du mit so einer Gründungsagentur sprechen. Die haben da vielleicht jemanden im Bestand, den sie Dir vielleicht nennen können oder den Weg aufzeigen.

Sicherlich kannst Du innerhalb der EU eine Unternehmung gründen. Du musst dort halt auch Deinen Firmensitz haben, ein entsprechendes Bankkonto dort vorweisen und in den entsprechenden Gewerberegister gelistet sein.

Nachteil: Wegen der Haftung wird kein deutscher Kunde Deine Firma beauftragen. Richtest Du einen Schaden an dann müsste der Kunde am Sitz Deiner Firma klagen und da sich derartiges keiner antun möchte, wirst Du zwar eine Firma haben aber mit Sicherheit keine Aufträge.

Aber warum gründest Du nicht einfach in Deutschland eine Firma und stellst einen Meister ein!!!

sehr gute Frage ! Ich warte auch schon, dass ich mir einen polnischen Schornsteinfeger nehme - für einen Viertelpreis - und ohne Schickane

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