Firmenauto versteuern für private Zwecke?

8 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Bei 5.000,- Euro Brutto zahlst du bei St-Kl 3 ca. 638,- Euro Steuer.

Bei 5.650,- Euro Brutto zahlst du bei St-Kl 3 ca. 862,- Euro Steuer.

Somit hast du ein Netto-Einkommen von ca. 224,- Euro weniger.

Dazu kommen jetzt noch die Fahrten zur Arbeit die du ja auch noch zusätzlich versteuern musst.

Ein 65.000,- Euro Auto kannst du dir davon monatlich persönlich nicht leisten, als Firmenwagen aber schon.

Korrekt, beträgt 1% des Bruttolistenpreises 650 Euro, werden dir vor Steuer 650 Euro steuer- aber nicht sozialversicherungspflichtiges fiktives Bruttogehalt zugerechnet, versteuert und dann nach Steuer wieder abgezogen.

Wieviel das ist: Such dir einen Brutto-Netto-Rechner der geldwerten Vorteil berechnen kann. Genau darum handelt es sich nämlich. Die 650 Euro fließen auch in die Steuerprogression ein, das heißt den Prozentsatz wird leicht steigen. Deshalb kann man das so pauschal ohne dein Gehalt zu kennen (würde ich in der Öffentlichkeit nicht äußern, ist zwar in dieser Anonymität recht ungefährlich, aber kann immer, z.B. wenn ein Kollege deine Frage liest und man in der Firma normal nicht über Gehalt spricht, zu Diskussionen führen) nicht beziffern.

Ich würde auf etwa 30% plus-minus also 200-250 Euro tippen, die dir abgehen. Dafür hast du ein Neufahrzeug inkl. aller Inspektionen, Wartungen, Reifen, Steuer, Versicherung, je nach Regelung sogar Sprit... das du relativ hemmungslos nutzen kannst. Beachte dabei aber gerade bei Leasingfahrzeugen die Kilomenterobergrenze, sonst droht Ungemach

seit wann ist die Kfz-Nutzung von der Sozialversicherung befreit?

der Aufschlag ist sowohl lohnsteuer- als auch sozialversicherungspflichtig

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@wurzlsepp668

Danke für die Korrektur. Gemeinhin ist in allen Quellen pauschal von "Versteuern" die Rede. Da es durchaus steuerpflichtige aber sozialversicherungsfreie Anteile gibt, liegt es nahe, dass das so ist. Man muss schon gezielt suchen.

Was mir (aber auch vielen Anderen) dieses mal entfallen ist: es kommen auf die 1% des Neupreises noch 0.03% pro Kilometer zwischen Wohn- und Arbeitsort hinzu.

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Diese Summe wird deinem Gehalt zugeschlagen und entsprechend versteuert und versozialverabgabt (verzeih diese Formulierung). Wieviel das ausmacht, kann dir keiner sagen, gib deine Werte in einen beliebigen Brutto-Netto-Rechner ein. Es gibt übrigens auch die Fahrtenbuchmethode, die ist manchmal günstiger.

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