Firmenauto privat genutzt, was für Konsequenzen warten?

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4 Antworten

Also, das schwankt so zwischen Abmahnung und fristgerechter Kündigung.

Wenn dem Mitarbeiter bewusst gewesen sein muss, dass er damit dem Unternehmen finanziell schadet, und ihm bewusst gewesen sein muss, dass das Unternehmen dieses Vorgehen nicht duldet (lacht nicht, sind schon etliche Mitarbeiter davongekommen, weil sie glaubhaft Ahnungslosigkeit darstellen konnten und der Sachverhalt nicht so eindeutig war), dann ist es eine Kündigung.

Eine Abmahnung und eine Nachversteuerung des geldwerten Vorteils und ggf. alternativ eine Nachberechnung der Privatnutzung ist es allemal.

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Kommentar von SiViHa72
18.07.2016, 15:13

"eine Nachversteuerung des geldwerten Vorteils und ggf. alternativ eine Nachberechnung der Privatnutzung ist es allemal. "

Ah, also das auch, ich hatte nämlich irgendwie steuerlichen Aspekt im Kopf,aber mir fiel das Schlagwort nicht ein.

Vielleicht rettet er sich damit den A*

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hallo!

Ich habe in bei meinem früheren Arbeitgeber einen ähnlichen Fall Miterlebt.

Ich habe damals den "Vorteilsnehmer" gerate, Kopf unterm Arm und zum Chef und beichten. Kleine Brötchen backen.

Ich war damals Chef der Buchhaltung. Das Friesiren des Fahrtenbuches

war auch mir nicht aufgefallen, da die Fahrleistung relativ hoch war, ich hätte es aber merken müssen.

Es ist zum Chef und hat komplett gestanden was vorgefallen war. Er hat

auch erzählt das ich es ihm geraten hatte.

Der Chef wollte Bedenkzeit und Abgabe der Autoschlüssel. Er wurde für

eine Woche von der Arbeit freigestellt.

Am nächsten morgen wurde ich zum Chef gerufen. Wir haben

viele Möglichkeiten durchgesprochen (ich fühlte mich mit schuld).

Auf Grund von 4 Schulkindern und Neubau auf Kredit wurde auf

Kündigung verzichtet. Er musste 5 Jahre nach jeder Dienstfahrt den

Wagen nebst Schlüssel in der Firma abgeben und dann mit Fahrrad nach

hause fahren. Er war  damit einverstanden.

Nach etwa 1 1/2 Jahren wurden die Sanktionen wegen sehr guter Arbeit 

bis auf das führen von strengen Fahrtenbuchführen aufgehoben.

Es hätte auch einer sofortige fristlose Kündigung geben können.

Mit Gruß

Bley1914

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Ist behaupte auch das da eine Kündigung Erfolg haben kann wenn der AG es drauf anlegt!

Gerade der Vorsatz dürfte da nicht ganz uninteressant sein? 

Ist ja im Endeffekt nichts anderes als "Diebstahl" auch 

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Der Arbeitgeber kann eine Abmahnung aussprechen, er kann aber auch kündigen. Der Betroffene sollte zumindest direkt den Schaden regulieren udn die Kosten für die Privatfahrten erstatten und nicht erst warten bis er dazu verdonnert wird.

Bei einer einfachen Strecke von 2600 km ist der Schaden zumindest so groß, dass m.E. eine Kündigung gerechtfertigt ist.

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Kommentar von Mojoi
18.07.2016, 15:07

Bei einer einfachen Strecke von 2600 km ist der Schaden zumindest so groß...

Und somit auch die etwaige Annahme, dass der Mitarbeiter von einer Bagatelle oder einem gewohnheitsmäßigen Recht (und somit von einer Duldung durch den Arbeitgeber) ausgehe, äußerst unwahrscheinlich.

Stimme dir in allen Punkten zu.

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