Wenn eine Firma Geräte ohne große Geräte CE Zulassung verkauft und die Mitarbeiter alleine schwere Waren tragen müssen, ist das zulässig?

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4 Antworten

Wenn die Geräte keine vorgeschriebene Prüfung/Kennzeichnung haben, wird der Kunde der Firma ja entsprechend handeln.

Warum unternehmen die Mitarbeiter nichts gegen diese Arbeitsbedingungen?

Ich würde mich hier mal an die zuständige Berufsgenossenschaft wenden. Sicherheitsauflagen müssen beachtet werden und niemand braucht bei der Arbeit seine Gesundheit aufs Spiel zu setzten nur damit der AN Arbeitskräfte spart. Ein Anruf beim Gewerbeaufsichtsamt (geht auch anonym) schadet sicherlich nichts.

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Kommentar von Hexle2
19.11.2015, 11:22

nur damit der AN Arbeitskräfte spart.

Soll selbstverständlich AG heißen.

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Die CE - Zertifizierung ist nicht vorgeschrieben. Solange andere Vorschriften, die die Sicherheit der Geräte bestätigen eingehalten werden ist da auch kein Mangel zu erwarten.

Nach Aussage der EU-Kommission ist der Hersteller nicht dazu verpflichtet, nach dem 1. Juli 2013 eine Europäische Technische Bewertung vorzunehmen, wenn das Produkt nicht von einem harmonisierten Standard erfasst ist. Er kann seine Produkte ohne Leistungserklärung und CE-Kennzeichnung verkaufen.

Er muß lediglich gewährleisten, dass von seinem Produkt keine Gefahr für Mensch und Umwelt ausgeht. Dazu reicht eine Beschreibung der Prüfverfahren und eine Ausgangsprüfung (auch stichprobenartig) der Produkte.

Genau diese Forderung ist erfüllt, wenn der Hersteller Einzelfertigung, Maßanfertigungen, Sonderkleinserien u.s.w anbietet.

Man stelle sich vor, ein Braumkohlebagger der in Stückzahlen von 1 Stück je Jahr gebaut wird und an die Erfordernisse des Bestellers angepasst wird, müßte jedesmal eine Einzelabnahme des Gesamten Gerätes erfolgen. Wer soll denn die monatelange Prüfung bezahlen. Die Einzelkomponenten werden geprüft und danach zusammengefügt. Die Gesamtgeräteprüfung entfällt dann.

Die Belaastung der MA dagegen ist nach BG - Anforderungen nicht zulässig. Wer regelmäßig mehr als 35 kG hebt, der bekommt bei einer Berufserkrankung nix. Die Frage der BG lautet: Heben Sie häufiger Lasten über 35 kG. Wer darauf ja antwortet, der ist nach gängiger Rechtsprechung SELBST SCHULD. Und als Konsequenz bekommt er ja für selbst verschuldete AU keine Leistungen der BG.

Den Beweis der Behauptung können Generationen von Maurern antreten.

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gewerbeaufsicht bezüglich der arbeitsbedingungen.

und die luftfahrtindustrie lässt separat fertigen. die haben eigene, viel strengere massstäbe. und abgenommen wird das erst, wenn es eingebaut ist. also kommt dann erst ein prüfsiegel dran.

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Bezüglich der MA an die zuständige Gewerkschaft,

Bezüglich der fehlenden CE Kennung an die zuständige Zulassungs- und Prüfungsstelle.

Adressen findest du im Internet :)

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