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1 Antwort

Hallo, im Schreiben der Gerichtsvollzieherin muss genau stehen, aus welchem Schuldtitel sie vollstreckt, zB aus einem Vollstreckungsbescheid oder Urteil. Das Original dieses Titels muss die GErichtsvollzieherin selbst vorliegen haben. Aus dem Titel selbst ist dann ersichtlich, wann und an welche Adresse Dir das Urteil oder der Vollstreckungsbescheid zugestellt wurde. Nur, wenn da eine fiktive oder falsche Adresse steht, an der Du nachweislich nie gewohnt hast, kannst Du bei Gericht Vollstreckungsschutz beantragen.

Dieser Schutz bezieht sich dann jedoch nur auf die begonnene Zwangsvollstreckungsmaßnahme der Gerichtsvollzieherin.

Willst Du die Forderung an sich angehen, musst Du Vollstreckungsschutz und Vollstreckungsabwehrklage bei Gericht erheben, das sind quasi 2 Paar Schuh.

Du solltest Dich schnellstmöglich mit der Gerichtsvollzieherin telefonisch in VErbindung setzen und ihr das Problem schildern. Für alle weiteren Schritte am besten einen Anwalt einschalten! Bei finanzieller Notlage kannst Du zunächst ein Beratungshilfeformular bei Gericht beantragen und später kann der Anwalt für Dich Prozesskostenhilfe beantragen.

Ich hoffe, die Antwort hilft Dir weiter. Viel Erfolg!

Danke für den Hinweis. Hatte mich heute schon mit der Gerichtsvollzieherin in Verbindung gesetzt und erfahren das diese Forderung von 2005 sei basierend auf eine Rechnung von 2004. Nur zu diesem Zeitpunkt war ich im Privaten Insolvenz Verfahren. Mit dem Antrag auf Restschuldbefreiung. Das Insolvenzverfahren ist seit 2008 abgeschlossen und der Antrag auf Restschuldbefreiung wurde genehmigt. Ich glaube mal kaum das man sein Insolvenzverfahren mit neuen Schulden in Gefahr bringt. Ich habe alle Rechnungen immer Bar bezahlt während des Insolvenzverfahrens und mache es heute immer noch so.

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