Findet ihr Wasser ist ein Menschenrecht? Oder sollte es eurer Meinung nach privatisiert werden?

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13 Antworten

die Privatisierung der Wasserversorgung ist eine Schnapsidee aus der Zeit des ungebremsten Neo-Liberalismus, angestossen wurde die Diskussion von der damaligen mitregierenden Partei der Besserverdienenden FDP, sie wollten damit ihrer Lobby ein Filet-Stück der Gemeinwirtschaft in den Rachen werfen.

Die Privatisierung der Wasserversorgung stammt aus der selben diabolischen Ideenküche wie TTIP und CETA, private Schiedsgerichte, Umweltverseuchung durch Fracking, Gen-Manipulierung und Patentierung von Saatgut, Privatbesitz am menschlichen Genom, vertreten von ethik-freien globalen Profiteuren wie Monsanto und Bayer.

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Kommentar von eleteroj2
17.09.2016, 18:04

hallo leutewachtauf, danke für das Sternchen :)

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Dann schaue man auf den Rückkauf in Berlin:

Privatunternehmen wollen gewinnbringend arbeiten - damit steigt der Preis - meist verschlechtert sich zusätzlich die Qualität. Und bald müssen sich die Armen dann überlegen, inwieweit sie denn noch beim Wasserverbrauch sparen können, oder besser gesagt müssen.

http://diepresse.com/home/wirtschaft/international/1451405/Berlin-macht-WasserPrivatisierung-ruckgaengig

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Die Frage muss eher lauten: Ist der Zugang zu Wasserquellen ein Menschenrecht und die würde ich eindeutig mit ja beantworten. Das wir ein paar Cent für unser Trinkwasser zahlen, halte ich für recht unproblemtisch, es ist aufbereitet, was Geld kostet und der Preis ist super niedrig. selbst Wasser aus der Flasche kostet bei uns eigentlich nichts. Ich glaube, es war auch nie in der Geschichte der BRD komplett umsonst.

Aber das stellt sich natürlich anders dar, wenn man so schaut, was Nestle so treibt. Da werden die einzigen Zugänge zu lebenswichtige Wasserquellen einfach mal privatisiert. Das Wasser wird abgefüll, bei uns teuer verkauft und die Menschen vor Ort verdursten.... darüber muss man glaube ich nicht diskutieren, dass das ekelhaft ist.

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Wasser ist kein Menschenrecht sondern eine chemische Verbindung zwischen Wasserstoff und Sauerstoff. Solltest du den Zugang zu Trinkwasser meinen, so kann man darüber diskutieren. Es ist aber Pflicht eines jeden Staates, den Zugang zu ermöglichen.

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Alles was es auf der welt frei verfügbar gibt sollte grundsätzlich ein menschenrecht sein, dass man leute die es anbauen oder im fall von Wasser fördern oder Pumpen für ihre mühe bezahlt ist ja dann wieder was anderesbabee grundsätzlich sollte es frei verfügbar sein ist ja auch immerhin lebensnotwendig...

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Kommentar von rlstevenson
14.09.2016, 16:42

Alles was es auf der welt frei verfügbar gibt sollte grundsätzlich ein menschenrecht sein

Das läuft entweder auf eine Tautologie (alles was gratis ist, sollte gratis sein) oder auf Nonsens hinaus.

Wenn Gift frei verfügbare mache, sollte es dann auch ein Menschenrecht sein?

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Kommentar von beaven
14.09.2016, 17:14

naja solange es jeder bei sich selbst anwendet :D die dosis macht ja bekanntlich das Gift

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Ich kenne jetzt die Anträge zu der Abstimmung nicht.

Wahrscheinlich wird es so sein, dass unsere Bundesblitzbirnen nicht die korrekte Formulierung gefunden haben.

Zu beschließen wäre:

  1. Da der Mensch ohne Wasser nicht überleben kann, und bei Wassentzug schon nach drei Tagen akute Lebensgefahr droht, ist der Anspruch auf Wasser ein zwingendes Menschenrecht.
  2. Im Fall der Aufbereitung von Wasser, muss es dem jeweiligen Aufbereiter gestattet sein, eine angemessene und bezahlbare Aufwandsentschädigung zu erhalten. Da dies einer Firma mit Gewinnabsicht nicht zumutbar ist, darf die Trinkwasseraufbereitung ausschließlich in staatlicher Hand liegen, so dass im Extremfall die Aufwandsentschädigung durch Steuereinnahmen gedeckt werden kann.
  3. Für veredeltes Trinkwasser, z.B. Mineralwasser, ist die Gewinnabsicht der Getränkeindustrie von dem Allgemeinanspruch zu trennen.

So....oder so ähnlich...wäre es nach meiner Ansicht korrekt und im Sinne der Bürger zu formulieren gewesen.

 

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Kommentar von leutewachtauf
14.09.2016, 17:51

Und warum wird CDU und SPD trotzdem so oft gewählt?

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Wasser an sich kann nicht privatisiert werden, schließlich fällt es bei Regen ganz öffentlich vom Himmel.

Aber: Verarbeitetes, abgefülltes und aufbereitetes Wasser kann natürlich privatisiert werden, das ist es ja auch schon.

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Kommentar von claubro
14.09.2016, 16:33

Was ist mit Wasserquellen oder nicht aufbereitetem Grundwasser - lebenswichtig da, wo es eher selten regnet?

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wenn sich die derzeitige Politik noch nicht mal an die Grundrechte des ersten Kapitel hält,

(1) Die Würde des Menschen ist unantastbar. Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt.

...wie kann dann erwartet werden,das Wasser uns als Menschenrecht freiwillig gebilligt wird?Wir haben ja nicht mal mehr freie Meinungsäußerung.


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In Frankreich ist die Wasserversorgung schon sehr lange privatisiert (schon vor dem 2. WK.

In Großbritannien auch.

RWE hatte aktivitäten in dem Bereich, hat das aber wieder verkauft.

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Es ist ein Menschenrecht und es wird nicht möglich sein es komplett zu privatisieren

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Mich wundert es, dass das Stoffgemisch, welches wir Luft nennen, noch nichts kostet.^^

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Kommentar von suitman1230
14.09.2016, 16:27

unser trinkwasser ist aufbereitet, das ist mit arbeit verbunden (arbeitsplatz ...) jedoch ist 1,50€ für etwa 1 kubikmeter sehr günstig. und trinkbares flusswasser ist ja gratis

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Kommentar von leutewachtauf
14.09.2016, 16:36

Suitman :D so stelle ich mir doch auch vor. 1,5 ist es heute und in 10 Jahren? Denken dann schreiben

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Kommentar von eleteroj2
14.09.2016, 17:59

doch, gibts schon. In Shanghai, Peking und anderswo ist der Sommer-Smog so giftig, dass findige Investoren tragbare Atemlufter oder stationäre Atemluftanlagen einrichten, wo du dann mal richtig tief aufatmen kannst, natürlich gegen Gebühr.

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Privatisiert......!!! Reichen Dir nicht die Monopolstellungen der Pharmaindustrie, der Mineralölindustrie, der Automobilindustrie (z.Teil) Strom, Gas und weiterer Industriebetriebe....?????

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Kommentar von leutewachtauf
14.09.2016, 16:28

:D traurig aber wahr

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ist ein Menschen recht!

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