Findet ihr Resozialisierung oder ewige Haft für Straftäter besser?

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17 Antworten

Man kann pauschal weder dafür noch dagegen sein.

In vielen Fällen mag "Resozialisierung" geboten und sinnvoll sein. Dann soll sie auch angewandt werden - und wird sie ja auch.

Für besonders brutale und grausame Taten, die das Opfer für sein weiteres Leben schädigen, und auf jeden Fall für Mord aus niederen Motiven ist eine lebenslange Haft im Sinne einer "ewigen Haft" durchaus sinnvoll. Wir sind eine zivilisierte Gesellschaft, in der Menschen, die sich wie wilde Raubtiere benehmen, nichts zu suchen haben.

Auch psychisch kranke Täter, die nicht geheilt werden können, müssen ewig in einer milden Form von Haft gehalten werden. Sie können niemals ein eigenständiges und verantwortliches Leben führen.

Ob in Fällen des Scheitern einer Resozialisierung eine ewige Haft angeordnet wird, kommt auf den Einzelfall und das Verbrechen an. Grundsätzlich sollten Verbrechen mit materiellen Folgen deutlich milder bestraft werden als Körperverletzungen. Für materielle Straftaten sollten die Haftzeiten nach jeder Tat allerdings strenger ausfallen. Wer Körperverletzungen begeht, muss im Wiederholungsfall 10-15 Jahre in Haft, beim dritten Mal in ewige Haft!

Deutschland ist eine humane Gesellschaft. Aber es kann nicht sein, dass die Menschenrechte von Verbrechern höher bewertet werden als die der Opfer und des friedlichen und gesetzestreuen Teils der Gesellschaft! Es sollte auch niemals sein, dass Körperverletzungen in vielen Fällen geringer bestraft werden als materielle Schädigungen, denn das ist eine Verhöhnung unseres Grundgesetzes und seines höchsten Gebots, an das sich gerade auch die Justiz zu halten hat: Die Würde des Menschen ist unantastbar!

MfG

Arnold

Resozialisierung und Prävention auf jeden Fall und für jeden - auch für "Kinderschänder" und "Sexmonster". Dazu gehören Therapien, Ausbildungen etc., und die Pflicht, daran teilzunehmen.

Dass Therapien für pädophile Menschen nicht ausreichend angeboten werden, schreit für mich genauso zum Himmel wie das Fehlen von Männerarbeit, um sexuelle Straftaten zu verhindern.

Allerdings würde ich die lebenslange Strafe nicht herabsetzen. Lebenslang gibt es nur bei sehr schweren Straftaten, und so ein bisschen sollte Strafe auch Strafe bedeuten und der Tat angemessen sein. Das schulden wir auch den Opfern von Straftaten.

Sehe ich genauso. Ich war wirklich jemand der immer den Tod für Kinderschänder und Pedophilen wollte, aber mittlerweile ist mir klar geworden, dass ich nicht über Leben anderer bestimmen darf und daher hat jeder eine zweite Chance verdient.

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@deraladini

Pädophile kann und sollte man nicht bestafen, weil sie pädohil sind, sondern erst, wenn bzw. falls sie übergriffig werden. Das bitte ich hier doch einmal deutlich zu unterscheiden. Kann sich jemand vorstellen, was ein Pädo für einen Kampf auszufechten hat, dass er seine Neigung niemals ausleben darf ? Auf der anderen Seite halte ich Pädohilie für nicht heilbar. Wer einmal straffällig wurde, wird das, denke ich, immer wieder. Solche Leute gehören zumindest unter lebenslange Beobachtung, auch wenn erfolgreich Therapien absolviert wurden.

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@dasadi

Pädophelie sollte vor allem aus dem Tabu herausgeholt werden, damit sich Betroffene VIEL früher trauen, sich Hilfe zu suchen. UND das Angebot für entsprechende Maßnahmen muss deutlich mehr werden. Das gilt sowohl für Therapien (die sind halt nur bedingt wirksam) als auch für einen angemessene Unterkunft, in der sie gut leben, aber ncht für andere gefährlich werden können. Es gibt nämlich nicht wenige, die das sogar freiwillig tun aus Angst, übergriffig zu werden.

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Den Opfern wäre viel besser geholfen, wenn man sich richtig intensiv um sie kümmert. Das gilt gleichermaßen für Opfer von menschlichen Gewalttätern, Tierangriffen und Naturgewalten. Sie leiden nämlich viel mehr unter dem jeweils angerichteten Schaden und dem Focus auf die Täter (zumindest menschliche Täter und solche aus der Tierwelt) und unter Missachtung und Vergessen, kaum dass die erste Aufmerksamkeit vorbei ist.

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Ich halte sowieso nichts von dem Gestarre auf Täter und Rache.
WICHTIG ist, potentielle Opfer vor Gewalttätern zu schützen und genau so wichtig ist die Wahrung der Würde des Menschen. Hat sich keiner selbst gemacht und wer selbst ohne Schuld ist, kann meinetwegen Steine schmeißen - der Rest hält besser die Füß still. Ist ja nun nicht so, als hätten rachsüchtige Strafandrohungen jemals und irgendwo etwas zum Guten gewendet.

Nenee - am wichtigsten und auch effektivsten finde ich, dass die Opfer geschützt werden und ihnen geholfen wird. Und im Fall sind viele, viele Täter letzten Endes ja auch Opfer. Von daher ist es (auch erfahrungsgemäß) weitaus besser, Täter so gut es geht zu 'resozialisieren' und auf das Leben in der Gesellschaft vorzubereiten. Weil eh keiner ändern kann, was bereits geschehen ist, muss der Focus darauf gewendet werden, dass sich ein Verbrechen nicht wiederholt. Damit ist auch den potentiellen Opfern am meisten gedient.

Ein Problem damit haben eh nur die Rachsüchtigen, aber wie gesagt - wer frei von Schuld ist, kann meinetwegen mit Steinen schmeißen und der Rest hält einfach am besten die Füß still. Sag ich mal so

Man muss nicht unbedingt die Längen der Strafen überdenken, sondern den Vollzug an sich. In Italien gibt es ein Gefängnis wo die Häftlinge sehr frei zirkulieren können, normale Arbeiten innerhalb der Mauern haben, ordentlich bezahlt werden, einen korrekten Lebensstandart haben und die Rückfallquote ist bei 18%, im Gegensatz den sonst üblichen 60%. 

Leider fordert der Volksmund halt eine wirkliche Bestrafung von Straftätern. Das kostet leider enorm viel Geld und sorgt für viele Wiederholungstäter. Dem Volk geht es aber weniger darum die Kriminalität zu senken, sondern mehr darum drakonisch zu bestrafen. Das ist schade. 

Was Gefägnisse angeht stecken die USA leider komplett im Mittelalter. Selbst allgemeiner gefasst, was die Strafrechtspolitik angeht. Wenn man sich die Strafgesetze in Kalifornien anschaut, dann könnte man glauben man liesst ein Strafgesetzbuch aus dem Mittelalter. 

Läßt sich so pauschal nicht beantworten, denn es kommt schließlich auf die Art der Straftat, sowie dem einzelnen Täter an. 

1) wie will man eine ewige Haft finanzieren? Es würden ja immer mehr Straftäter hinzukommen, aber kaum mehr welche gehen.

2) Das Strafmaß wird immer individuell beurteilt. Je nach Art des Verbrechens. Mord bspw. ist nicht gleich Mord. Es wird unterschieden ob er aus Notwehr, versehentlich, wegen unterlassener Hilfeleistung/Beihilfe und heimtükisch passiert ist. Es gebt auch sowas wie die lebenslange Sicherheitsverwahrung. Zur Sicherheit der Gesellschaft vor dem Menschen.

Mord ist Mord - da gibt es keine Differenzierung. Da wird nichts unterschieden. Sowas wie fahrlässigen Mord, gibt es nicht. 

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@TrudiMeier

Ja per Defintion richtig, Dann heißt es aber "Totschlag" nach StGB 212:
(1) Wer einen Menschen tötet, ohne Mörder zu sein, wird als Totschläger mit Freiheitsstrafe nicht unter fünf Jahren bestraft.

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@thetee99

Mich hat nur dieser Satz gestört:

Mord bspw. ist nicht gleich Mord.

Und das stimmt eben nicht - Mord ist Mord - daneben gibt es eben noch Totschlag, fahrlässige Tötung bis hin zur Körperverletzung mit Todesfolge. Alles mit unterschiedlichem Strafmaß.

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@TrudiMeier

Es gibt zb. den Mord aus Geldgier oder aus Trieb. Da sollte man schon unterscheiden.

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@melman86c

Was sollte man da unterscheiden? Es ist und bleibt Mord - sei es aus Habgier, Heimtücke oder zur Verdeckung einer Straftat. Ist das einige weniger schlim als das andere? Nein! Genau dafür gibt es diese Definition. Es gibt keinen weniger schlimmen Mord, es gibt nur Mord. Dafür gibts lebenslang - fertig!

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Ich persönlich finde, dass es schon Straftaten gibt, bei denen man das Strafmaß überdenken sollte. Das gilt aber ausschließlich für Straftaten, bei denen Menschen körperlich geschädigt werden. Da ist das Strafmaß einfach zu lasch. Bewährung, Geldstrafe, Sozialstunden - das bringts nicht. Und Kinderschänder sowie Vergewaltiger können  meinewegen bis an ihr Lebensende im Knast verrotten. Nach 10 Jahren raus und resozialisieren? Es wäre ein Hohn für die Opfer. Einen Kinderschänder auf die Menschheit loslassen - egal ob nach 10, 15 oder 20 Jahren? Würdest du genauso denken und Resozialisierung für den "Menschen" vertreten, der DEIN Kind mißbraucht hat?

Da gebe ich dir grundsätzlich recht, bei erst Täter finde ich aber Bewährung und Sozialstunden noch gut. Jeder Mensch kann sich ändern und verdient eine zweite Chance, glaub mir ich hasse Kinderschänder, aber ich darf nicht über sie urteilen und sie für immer weg sperren. sowas ist falsch, ich war vor kurzem sogar noch für die Todesstrafe aber ich habe meine Meinung sehr gändert, auch wegen einer Serie die mir die Augen geöffnet hat.

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@deraladini

Die Todesstrafe ist keine Strafe. Der Täter hats hinter sich, jahrelanger Knast bleibt ihm erspart aber sein (e) Opfer leiden weiter. Und natürlich muss man nach Schwere und Häufigkeit differenzieren. Aber Bewährung (oder gar Sozialstunden) für Kinderschänder, Vergewaltiger oder Mörder - Nein.!

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@deraladini

Mmmmm - ich denke viel eher, dass gerade bei Erst-Tätern die größten Fehler gemacht werden. Wie so oft in so vielen Bereichen nix schlimmer ist als ewiges Gezaudere. Da halte ich nix von langen Hirnficks, da wirken blitzartige Korrekturen am allerbesten. Direkt am Anfang - ZACK! Der Zeitpunkt ist wie das Maß der Energie ausschlagebend. Strafandrohungen sind in den meisten Fällen extrem kontraproduktiv - bei Mensch und Tier gleichermaßen. Funktioniert kein Stück, das dürften die meisten Eltern wissen.
Wer dreimal androht "Wenn du nicht aufhörst, kommts Handy weg", bringt dem Kind zweimal bei, dass nix passiert. Und wer sagt
"Wenn du nicht aufhörst, kommts Handy eine Woche weg" hat schon das Problem, dass ihm ne Woche selbst zu lang erscheint.

Meiner Erfahrung nach ist es am wirkungsvollsten, z.B. ein einziges Mal zu sagen "Wenn du nicht aufhörst, kommts Handy weg" - maximal 5 Minuten zu warten und dann zackig das Handy einzukassieren und ganz nach Gefühl wieder auszuhändigen, wenn das Kind sich wieder beruhigt und den Fehler eingesehen hat. Kann ne Stunde dauern oder länger. Keine Zeitvorgabe, weil der Zeitpunkt der Einsicht wichtig ist und keine Liste von Strafangaben. Braucht ein bisschen mehr Aufmerkamkeit, wirkt aber VIEL intensiver.

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@TrudiMeier

Wie bitte? Jahrelange Haft bleibt einem Todeskandidaten erspart? Ä.... - von welchem Planeten kommst du nochmal...?

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Du kannst das USA System der Rechtsprechung nicht 1:1 umsetzen.

Da sind bei Resozialisierung auch andere Strafnachlässe möglich.

Die Deutschen Gesetze sind am unteren Ende des Möglichen.

Es ist in Deutschland lediglich vorsätzlicher Mord mit Lebenslang, kann aber vorher einAntrag,Gnadengesuch gestellt werden.

Bley 1914

Frag die Opfer und Angehörigen,ob die Strafe herabgestuft werden sollte.Wieviele glückliche Jahre hatten die Opfer noch vor sich usw.Ich finde die Strafen zu niedrig bei Vorsatz,denn kein Täter fragt sich, ob das Opfer noch 15 Jahre in Freiheit hätte leben können,oder ohne Beeinträchtigung die der Täter zu verantworten hat.Der Täter sucht sich seine Zukunft aus,das Opfer nicht.

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Meine Cousine ist die Tochter eines Opfers und sagt, dass es ihren Vater nicht mehr lebendig macht, sondern nur ihr Herz vergiftet und verhindert, dass sie heilen kann. Eine sehr liebe Freundin ist das Opfer allerübelsten Missbrauchs in der Kindheit und lebt jeden einzelnen Tag vor, wieviel besser es ist, das Herz frei von Rachsucht zu halten - sie ist heute glücklich verheiratet, hat Kinder und freut sich über alles und jeden Augenblick, den sie noch erleben darf, was alles andere als sicher war. Ich selbst bin dankbar für alle Herausforderungen in meinem Leben, die ich überwinden konnte und die mich stärker gemacht haben, weil ich NULL an Rache interessiert bin. Und zwei Väter in aus Israel und Palätina, deren Töchter von der jeweils anderen Seite ermordet wurden, machen Furore, indem sie vorleben, dass es auch GANZ anders geht als sich Rachgier hinzugeben. Beide arbeiten MITeinander daran, dass andere Väter das nicht durchmachen müssen, was sie durchgemacht haben.

Also erzähl mir KEINER, dass es nicht anders geht und dass es gerade Opfern und Angehörigen tausendmal besser geht, wenn sie der Rachgier nicht verfallen.

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Eine Strafe heißt nicht Strafe, weil der Zweck in erster Linie Resozialisierung ist. Es geht tatsächlich auch um Bestrafung, Abschreckung, und vor allem auch um den Schutz der Gesellschaft vor Straftätern.

Wo unterscheidest du bei der Strafzumessung zwischen einem mordenden Terroristen und einem Mörder aus Habgier oder einem Mörder mit sexuellen Motiven?

Eine Strafe heißt Strafe, weil es sich besser anhört als Rache.

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Man sollte die Haftstrafe abschaffen und durch eine bessere Strafe ersetzen.

Aber da mal wieder die USA ins Spiel gebracht wurden:

Sicherlich finden es viele Deutsche merkwürdig, dass man in den USA für eine Kleinigkeit eine hohe Strafe bekommen kann.

Aber auch die Amis finden es merkwürdig, dass es in Deutschland möglich ist, dass man für einen Tötungsdelikt nur eine kleine Bewährungsstrafe bekommt.

Trotzdem finde ich es ziemlich befremdlich, dass heutzutage in den USA irgendwelche Cowboy-Banditen wie Billy the Kid nach 150 Jahren freigesprochen werden......xD

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Ou neee - es gibt schon lange haufenweise US-Amerikaner, die des logischen Denkens fähig sind und sehr wohl auch sehen, wo die Verbrechensrate höher ist. Und die es zunehmend auch hinkriegen, die Höhe der Strafandrohungen in Bezug zur Gewaltbereitschaft zu sehen, um nicht gefasst zu werden.

Wie es auch hier haufenweise Leute gibt, die seit jeher das Mantra runterrattern, dass Strafe schließlich sein muss. Obwohl es in der gesamten Natur so gut wie nie Strafen gibt. Korrekturen für Fehlverhalten ja - aber dann zackig und von dem, der grad am nächsten ist. alá So nicht! Zack! Und gut is. Aber Strafen? Nö.

Und wo funktionierts besser? Da wo der Mensch immer noch glaubt, sich Sonderregelungen gestalten zu müssen oder in der Natur?

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@ancanei

Ein "Strafrecht" (ich nenne es jetzt einfach mal so), das sich an der Natur orientiert, klingt interessant.

Könntest Du vielleicht etwas näher erläutern, auch anhand von Beispielen, wie sowas in der Praxis funktionieren würde?

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Terror geht generell durch den Staat und durch die jeweiligen Organisationen des Systems aus, siehe Erfindung des Papstes, 1. Flotte im Jahre 1665 hatte den wohlverdienten Namen TERROR, danach kam die Flotte 2. TERROR II. Und diese Flotten Einst hatten nicht irgendwelche Menschen resozialisiert sondern Plünderungen, Vergewaltigungen, Folter, Raub, Mord und Totschlag mit sich geführt an wehrlosen Menschen ausgeführt. Terror heißt im Übrigen nur Furcht / Schrecken.

Wenn man dieses nun weiß, dann weiß man das sozial auch nur ein Kunstbegriff ist zu dem nur ein Adjektiv Sozialisierung (was heißt das etwas sozial machen, in einem Zustand von sozial versetzen), da wo Kunst hinter steckt und dieses auf Fiktion beruht, so kann man dort hinein auch alles mögliche hineininterpretieren, ob dieses jedoch klappen könnte? Nein, da dieses "Gerüst" Konstrukt nicht gegenständlich ist.

Ewige Haft ist ja nicht ewig, da diese zeitlich begrenzt ist und wenn die Begrenzung durch Ableben selbst aufgehoben werden kann.

Das Problem an der Quote als solches, dieses ist auch nur ein schwammiger Begriff, dieses kann alles und nichts sein.

Die weitere Frage wäre vlt. wie sollte man bei Mord / Totschlag / etc. verfahren, dazu gab es Einst den Begriff der Verfernung / Verbannung

in 4 Himmelsrichtungen Norden / Osten / Süden / Westen am Adler und seinen Schwingen abstrahiert, dieses könnte funktionieren, ob dieses wirklich funktioniert hätte .... Nein, weil was vorlag....

Vorurteile, wenn dieserjenige irgendwo "neu" aufgetaucht war, da hatte dieser das nicht auf der Stirn stehen gehabt, ob dieser Mord / Totschlag etc. ausgeführt hatte oder nicht, das lag oft am Adjektiv "neu", derjenige ist "neu" in der und der Stadt ... Und je nach dem wie die Menschen drauf waren, konnte dieses klappen und je nach dem wie der Mensch der verfernt wurde selbst drauf war (dieses lag Einst schon an den unterschiedlichsten Sachen, selbst, Umfeld)...

Und was fair ist, das weiß ich nicht und das schöne, das wissen andere auch nicht, diese schreiben das nur auf's Papier wie dann und dann zu verfahren wäre.

Das ganze würde auch immer anders aussehen, immer dann, wenn die, die für andere dieses das und jenes bestimmen und auf diese welches Strafmaß auch immer Anwendung finden würde....

Dann gäbe es heute keine Politiker, keine Bosse von wo auch immer, keinen Papst, fiktiv gesehen gäbe es bestimmte Organisationen, Religionen, etc. Es könnte hiervon vlt. was auch immer geben in unschädlichen Handlungen für andere.

Denn das ist das Problem von "Recht". "Recht wurde geschaffen für die einen, die sich daran halten und ob es "Recht" geben könnte, das interessiert nicht, denn dieses ist genauso ein Kunstbegriff von denjenigen erschaffen, die sich an "Recht" selbst nicht halten. Und dann gibt es immer noch diejenigen im alltäglichen Leben bei Menschen die "Recht" nicht erschaffen hatten, walten, aufrechthalten, da sie z. B. dieses "Recht" der "einen" als auch der "anderen" in Untaten gegenüber anderen ausüben {Mord/Totschlag/etc.} (das heißt, sie fügen anderen das zu, was sie für sich selbst nie haben möchten am Spruch abstrahiert: Das was ich für mich nicht tu, das füge ich anderen zu; denn dieser würde ja nach dem Komma heißen: das füge ich auch keinem anderen zu).

Bist du Philosoph? Also bist du füf Resozialisierung habe ich das richtig verstanden?

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@deraladini

Dieses Wort kann es wohl geben, es ist jedoch inexistent, da es eine Illusion ist.

Lass es mich so erklären, ich kann heute das Wort briff erfinden und briff kann alles und nichts sein, briff kann eine Sache ein Ding oder ein Thema sein, frei erfunden, du brauchst nur so und so viele Leute, die daran "glauben", weil sie meinen, das gibt es...

An sozial abstrahiert, es ist ein Adjektiv so wie klein, groß, mittel, kalt, warm, schön, blöd, intelligent, etc.

Wenn man aus einem Adjektiv ein Nomen macht, dann ist das ganz toll, wenn das Hauptwort aber kein wahres Hauptwort ist, dann ist alles auf "Luftschlössern" gebaut.

Luftschlösser können für die einen gut sein, für den anderen zerplatzt vlt. ein Luftschloss, für die einen ist das Luftschloss immer ungut und dann gibt es jene, die Luftschlösser mal gut mal schlecht mal "recht" oder immer schiete finden.

Es ist eine gefühlte Sache, an gegenständlichen "Dingen" wie z.B. Straf"taten" erklärt, da kann eine Tat vorgelegen haben, diese Tat kann zu einer Strafe x führen...

Da lag die Tat vor, die Strafe ist fiktiv (erfunden worden) und dann weiß man in der Tat nicht, wenn diese RE_Sozial_i_sier_ung erfolgreich sein kann, da das kleine Wörtchen  s o z i a l

in Wahrheit nicht gibt, es wurde erfunden....

Weil dieses sozial sich damals sehr chic machte und damit was auch immer erfunden wurde, aus der Luft erschaffen ...

Luft gibt es sozial kann es geben, kann ich hier ja auch hinschreiben, es ist jedoch inexistent von Menschen erschaffen für Menschen mit ganz vielen Themen.

Rotkäppchen z. B. kann es geben, holt man sich rote Kappe hervor, laufe ich damit auf dem Kopf rum, kann ich sogar Spitznamen haben zu dem ist rot eine Farbe, darauf kann man sich farblich mit sämtlichen Rot-Facetten einigen und das gibt es nachweislich, da Farben existent sind (welche Farbe ist total egal genauso die Bezeichnung der Farbe) zur Not kann man dieses sogar sehen ...

Adjektive sieht man nicht, es ist gefühlt ... Dazu kann man alles und nichts wohl schreiben siehe Rückkommentar für die einen ist es alles und nichts, für die anderen so gar nichts und für andere halbe Halbe

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Für die Resozialisierung gibt es genügend eindeutige Erfahrungen.

Die Law-and-Order-Bestrafer unter uns denken alt-biblisch und mit dem Rachegott. In USA gibt es noch genügend davon.

Was denn noch? Am besten zurück in die Anarchie. Da vergewaltigen mehrere Leute zusammen gemeinschaftlich heimtückisch eine junge Frau, lassen die verletzt komplett am Ende bei minus Graden einfach draußen liegen und bekommen nicht mal ne Haftstrafe? Wo sind wir denn? Lebenslang sollte auch lebenslang sein. Manche Leute sind nicht verbesserbar. Wie kannst du zwischen terroristen/ Amokläufern unterscheiden das ist Doppelmoral. Und so jemand wie der Attentäter von Berlin sollen nach 10jahren wieder raus??? 

Nein danke.

Du verstehst mich nicht. Ich möchte das jeder eine zweite Chance verdient außer halt Terroristen, wie bereits erwähnt übrigens Amokläufer sind auch Terroristen. Alle töten wahllos Menschen. Aber wenn du es richtig findest das jemand wegen einer Vergewaltigung lebenslang im Knast sitzt, hast du kein Empathie Gefühl.

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@deraladini

Ich hab Empathie. Und zwar für die Opfer. Mein genanntes Beispiel ist Hohn für diese. Wir brauchen endlich wieder einen handlungsfähigen, durchsetzungsstarken rechtsstaat. Langsam findet ein Umdenken ja wieder statt. 

Und nein nach meiner Meinung hat nicht JEDER eine 2. Chance verdient. Strafe sollte auch Strafe sein.

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@Chogath

Au ja!

Einen Rechtsstaat, der sein oberstes Prinzip wirklich ernst nimmt und rigoros durchgreift, wenn sich jemand darüber hinwegsetzt. Und diejenigen aber nicht bestraft, sondern einfach vor die Wahl stellt: Entweder raus oder Resozialisierung, BIS derjenige Einsicht und Reue zeigt.

Japp.

Das hätte uns womöglich sogar ein paar Terroranschläge erspart.

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@ancanei

Dann bräuchte es aber anfänglich ne Meeenge Platz. Schon all die Politiker, die Wirtschaftsinteressen über die Wahrung der Menschenwürde stellen - und haufenweise Manager, Spekulanten, Betrüger und haste nicht gesehn. Im Grunde würde kaum noch einer frei rumlaufen *kicher*

Aber doch - das würde mir RICHTIG gut gefallen. Bräuchte auch kaum noch andere Gesetze. Sicherheit und Wiedergutmachung für die Opfer und Resozialisierung für diejenigen, die glauben, Artikel 1 sei nur ein hohler Spruch, den man runterrattern kann, aber nicht befolgen muss.

Jaaaaaaaa - DAS würde mir unglaublich gut gefallen.

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Terroristen sind auch nur Menschen, das ist dir bewusst oder? Sie töten wie andere auch, nur aus anderen Gründen.

Rassismus pur erleben. :)

Terroristen töten bewusst und nach Möglichkeit in großem Umfang. Diese haben für mich ihr Recht auf ein menschenwürdiges Leben verwirkt. Und das sage ich als absoluter Anti-Rassist. Terroristen gibt es mit jeder Nationalität, jeder Hautfarbe und jeder Religion. Und für alle erwarte ich die gleiche, konsequente und harte Bestrafung.

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@dasadi

Mörder töten also nicht bewusst. Das merk ich mir...

Justitia ist nicht umsonst blind.

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Es spielt leider kaum eine Rolle ob Du 5, 10 oder 15 Jahre im Knast warst.

Das Problem ist noch immer das Du kaum eine Chance auf einen Job danach hast.

Dazu kommt das der Staat obwohl man arbeitet nichts in die Rentenkasse einzahlt und somit man immer ein Sozialfall bleibt.

Die Aufgabe des Staates muss sein das jeder einen Job bekommt der im Knast war um eine Perspektive zu haben. 

Was machen Terroristen? Sie töten. Nicht-Terroristen töten aber auch und haben damit nicht ihr Recht auf ein Leben in Freiheit verwirkt? 

Es geht darum, das Terroristen/ Amokläufer wahllos Menschen töten ohne sie zu kennen, das macht sie gefährlich und für die Gesellschaft nicht berechenbar. die meistrn Morde sind beziehungstaten. Ein Mann der seine Frau getötet hat, stellt nach 5 Jahren Gefängnis kaum eine Gefahr für unbeteiligte da.

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@deraladini

Da musst du schon unterscheiden. Wie kannst du mit Gewissheit behaupten, dass ein Mann der seine Frau getötet hat, nach 5 Jahren Knast keine Gefahr mehr darstellt? Nur weil er seine Frau getötet hat? Wer sagt mir mit Bestimmheit, dass er das bei seiner Nächsten nicht wieder macht? Nimm mal an, ein Mann tötet seine Frau, nachdem sie ihn jahrelang gedemütigt hat. Und ein anderer tötet seine Frau, weil er sie beerben will. Ist das gleichzusetzen? Haben beide gleichermaßen eine zweite Chance verdient? Der erste wird vermutlich wegen Totschlags bestraft - was keine lebenslange Haft nach sich zieht. Der zweite wegen Mordes - und dafür gibt es eben nur lebenslange Haft. Und das sollte es auch bedeuten und nicht nach 10 Jahren wieder auf die Menschheit loslassen.

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@deraladini

Kann sein ,dass die nächste Partnerin nicht von ihm getötet wird.Aber wen imteressiert das?Seine alte Partnerin hatte vielleicht  noch 60 Jahre in Freiheit vor sich,hat es ihn irgendwie interessiert?Nein,also wen interessiert was er will.Er hat sich seine Zukunft gestaltet,das Opfer wollte bestimmt nicht nur 20 Jahre alt werden,sondern noch 60 Jahre Zukunft vor sich  haben.Das war dem Täter aber scheißegal.Mitleid verdient das Opfer nicht der Täter.

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