Findet ihr Religion gut?

16 Antworten

Ich sehe Religion nicht negativ. Ich finde es schön, wenn Menschen aus ihrem Glauben Hoffnung, Trost und Kraft schöpfen können. Ein solcher Glaube kann das Leben meiner Meinung nach sehr bereichern. Der christliche Glaube kann eine Motivation sein, sich für Frieden und Gerechtigkeit einzusetzen.

Ich bin Christ. Gott liebt Dich. Wenn Du einiges wissen möchtest, was mich überzeugt, dass es Gott gibt, dann kannst Du mich z.b. fragen oder auf mein Profil gehen.

Ich finde am Christentum u.a. schön, dass man an einen liebenden, gnädigen Gott glaubt und das die Nächstenliebe sehr wichtig ist.

Ja, ist ja auch alles schön, ein Problem ist aber, dass in religiösen Büchern steht, dass Tiere unter uns stehen, wir also mit ihnen machen dürfen was wir wollen.

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Die Vernichtung der Buddha-Statuen von Bamiyan, Weltkulturerbe, durch die Taliban - als eines von zahlreichen weiteren Beispielen - war schon eine völlig vertierte Barbarei.

Aber Religion verbieten, nur die eigenen Scheuklappen zur absoluten Wahrheit zu erheben und die Ungläubigen, die nicht so vernagelt sind, auszumerzen, das machen nicht mal die Taliban.

Wenig ist so faszinierend, wie die Geschichte des Denkens. Dazu gehört zwingend notwendig auch Religion, die die Koexistenz von verschiedenen Horden in der Früh - und Urgeschichte erst ermöglichte. Bevor es Ethnien und Nationen gab, hatte man vor 40 tausend Jahren eher gemeinsame Gottheiten, Tabus, Totenrituale.

Auf Ideen wie die Taliban oder der Fragesteller kam niemand.

Die Abstumpfung, Verweigerung zu lesen oder zu denken, halte ich für eine Errungenschaft der Moderne, so etwa ab Ende des 19. Jahrhunderts.

Zwar haben dann weder Hitler noch Stalin Religion und Kirche beseitigen können. Aber mit heutigen Methoden und heutiger Technik -wer weiß - hätten sie es geschafft. In der 1989 beendeten DDR war Religion schon in weiten Teilen durch Ersatzreligion substituiert , gab es z.B. "Jugendweihe" . Erzähle mir keiner, das habe keine rituelle Bedeutung gehabt!

Religion bedeutet den Menschen, dass sie vor allem Regeln einzuhalten haben, weil es Gott oder Götter so wollen. Menschen identifizieren sich gleichsam mit ihrem Gott.

Prinzipiell erschaffen aber die Menschen selber diese Regeln, damit eine Ordnung innerhalb der Gemeinschaft hergestellt wird.

Religionen sind so gut, wie sie von den gläubigen Menschen ausgelebt werden. Da gibt es friedfertige und kriegerische Glaubensgemeinschaften, die sich gegenseitig ihre Gottgleichheit streitig machen.

Religion ist eine der Kulturleistungen, die den Menschen vomTier unterscheiden: So deutet man die ältesten Relikte der Menschheitsgeschichte.

Affen haben keine Religion, keine Grab- und Beisetzungsriten.m

Auch Neandertaler bestatteten die Toten, hatten eine Vorstellung von der Welt ausserhalb ihrer Jagd- und Wanderrouten.

Einfach mal in ein Museum gehen,da sich was zeigen lassen, fragen und -oops - denken.

Ich kann mit einigen Religionen bzw. religiösen Richtungen halbwegs leben, aber wirklich gut finde ich keine Religion.

Die meisten Religionen würde ich ablehnen. Ein Merkmal dafür, wie erträglich ich eine religiöse Richtung finde, ist für mich, wie gleichwertig andere Welanschauungen (einschl Anti-Theismus) in dieser Richtung anerkannt werden. So etwas ist leider sehr selten.

Antitheismus wird sicher in keiner Religion anerkannt.

Synkretismus wird im Christentum sogar gefördert.

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