Findet ihr Nationalstolz wichtig?

Das Ergebnis basiert auf 31 Abstimmungen

Nein 61%
Ja 39%

11 Antworten

Nein

Ich bin hier geboren, meine Familie und Freunde leben hier und ich spreche die Sprache. Das ist nichts, worauf ich stolz sein sollte. Auf die deutsche Geschichte wäre ich selbst ohne NS-Zeit nicht stolz, warum auch? Selbst wenn ich das gut fände, was DE früher getan hat, hätte ich es nicht getan, und somit keinen Grund darauf stolz zu sein.

Das alles mal ganz abgesehen davon, dass ich alle Staaten ablehne.

Woher ich das weiß:Hobby – Bin Anarchokommunist 🚩🏴
Nein

An sich kann man die Antwort nicht in Schwarz und Weiß einordnen, da man ruhig stolz darauf sein kann, was die Vorfahren in dem Land geleistet haben. Zu meiner Person selbst:

Bin hier in Deutschland (Eltern stammen aus der Türkei) auf die Welt gekommen und auch einerseits sehr froh, dass ich die Möglichkeit hatte hier meinen schulischen Werdegang als auch beruflichen Werdegang zu erleben. Wie ich es gesagt habe: Ich bin froh, hier in Deutschland zu leben und von den Möglichkeiten meinen Gebrauch zu machen, mehr aber auch nicht. Nationalstolz empfinde ich persönlich nicht als wichtig, da ich mich durch andere und meiner Meinung nach wichtigeren Punkten definiere.

Ja

Ich finde Nationalität ist ein Teil des menschlichen Identitäts bzw eine Nationalität kennzeichnet die Identität eines Menschen. Man muss schon stolz auf die Nation sein, mit dem man gewachsen ist, denn wir sind quasi die Gesichter unserer Nation. Sind wir nicht stolz darauf, dann verraten wir diese in gewisser Weise, welches eigentlich ein Sittenverstoß sein könnte

Meine Identität wird nicht durch meine Nationalitär gekennzeichnet, sondern durch meine Persönlichkeit und meinen Verstand. Warum sollte ich auf einen so abstrakten Begriff wie 'Nation' stolz sein, nur weil ich durch einen biologischen Zufall in sie hereingeboren wurde?

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@teper1209

Das gleiche Könnte ich sagen, warum soll ich auf meine Eltern stolz sein, nur weil ich durch Zufall auf der Welt gekommen bin, deine Eltern wollten ja nicht erstmal genau DICH haben, die wollten generell ein Kind erstmal haben. Aber DU bist halt auf der Welt gekommen und kannst genauso stolz auf deine Eltern sein dass sie dich durch Zufall auf der Welt erbracht haben, wie auf deine Nation stolz sein, worin du durch Geburt zufällig gelandet bist

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@teper1209

Außerdem lautet die Definition von dem Begriff "Nation": Zugehörigkeit zu einem Statt. Damit kennzeichnet unter anderem Stattzugehörigkeit die Identität eines Menschen. Dein Persönlichkeit kennzeichnet dein Charakter mein lieber Herr und dein Verstand deine Intelligenz wobei auch dein Charakter

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@Misak2001

Meine Identität wird auch nicht "unter anderem" durch die angebliche Zugehörigkeit zu einer nur subjektiv zu definierenden Gemeinschaft, wie der einer "Nation", bestimmt, sondern garnicht. Ich fühle mich einer Kultur zugehörig, definiert durch Sprache, Religion, vielleicht auch Geschichte, aber keinesfalls einer "Nation"!

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@teper1209

Okay also du findest eine Nation ist nur ein bloßer Begriff welcher nichts mit deiner Identität zu tun hat und diese durch andere Werten bestimmt ist?

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@teper1209

Ich respektier Sie mein Herr, weil Sie auf meine Punkte eingegangen sind und nicht wie der Fragesteller auf meine Grammatik mit einem unterstellenden Hintergrund.

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Nein

Definitiv nein. Mittlerweile kann man in keinster Weise mehr auf Deutschland stolz sein. Mit ihrer Einmischungspolitik bezüglich des Ukraine-Konflikts treibt unsere Regierung die Wirtschaft in den Abgrund und nicht nur das. Privatleute müssen sich auf exorbitante Wucherpreise für Energien einstellen.

Ganz nebenbei aber bin ich so und so für die Abschaffung der Staaten und für eine komplett freie Welt ohne Grenzen und ohne Regierungen und Politiker.

Gruß NicoFFFan

Es ist unsere ethische und moralische Pflicht die Ukraine durch Sanktionen gegen Russland zu unterstützen.

Es wird niemals eine Welt ohne Staaten und Regierungen geben, weil sich Menschen immer zum gegenseitigen Vorteil in Staaten organisieren werden.

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@Moltke66

"Es ist unsere ethische und moralische Pflicht die Ukraine durch Sanktionen gegen Russland zu unterstützen."

Nein, ist es nicht! Zumindest nicht in der Kampfform und auch Sanktionen sind in gewisser Form Kampfhandlungen. Deutschland richtet sich damit zugrunde, insbesondere die Normalbevölkerung (Unter- und Mittelschicht) wird hier zugrunde gerichtet aufgrund der horrenden Energiepreise, auf die jedoch jeder angewiesen ist und das nur wegen ein paar Gutmenschen, die meinen, sie müssten Helden spielen, die die Ukraine vor dem böööööösen Putin retten. Tatsächlich geht es aber hier um nichts anderes als der Profit der Waffen- und Rüstungsindustrie.

Was man machen kann und sogar auch muss, ist sich um die Menschen in Not zu kümmern, ukrainische Flüchtlinge aufnehmen usw.

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@NicoFFFan

"Nein, ist es nicht!"

Doch ist es, das gebietet der kategorische Imperativ, die Menschenrechte und das Völkerrecht.

"Deutschland richtet sich damit zugrunde, insbesondere die Normalbevölkerung"

Tun wir nicht, jeder der sowas behauptet jammert auf einem ganz hohen Niveau.

"Tatsächlich geht es aber hier um nichts anderes als der Profit der Waffen- und Rüstungsindustrie."

Darum geht es eben nicht. Diese Aussage grenzt an eine Verschwörungstheorie.

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@Moltke66

Leute wacht auf. Kriege, Waffenlieferungen im Namen der Menschen- und Völkerrechte, das ist eine der billigsten Argumentationen für Kriege und den Profit der Waffenlobby. Das sind keine Verschwörungstheorien, sondern Fakten, wenn man nicht von Regierungen verstrahlt ist.

Es gibt andere Lösungen.

Was wirklich gut ist und wo man wirklich gut beitragen kann sind die Aufnahme der Ukrainischen Flüchtlinge und im Übrigen bei Vermittlungen helfen.

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@NicoFFFan

Was du da schreibst ist völliger Unfug. Putin begeht grausame Kriegsverbrechen und du forderst dabei einfach nur zuzusehen.

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@Moltke66

Nein, aber eine Einmischung tut die Sache letztendlich noch verschlimmern. Gewalt bringt nur Gegengewalt. Ja, was Putin macht, ist ein NoGo, aber diese Art von Einmischungen geht ebenfalls nicht. Wenn man wirklich was Gutes tun möchte, dann ist es die Aufnahme der Flüchtlinge und ihnen eine Perspektive geben. Ansonsten, was als Einmischung ok und vielleicht auch sogar gut sein kann, ist der Dialog. Kontakt mit Putin aufnehmen, dass er einfach Stellung nimmt, was er genau mit seinen Taten bezweckt und versuchen, eine Einigung zu erzielen. Beispiel hierfür wäre folgendes:

  1. Russland bekommt die Teile der Ukraine, die es beansprucht.
  2. Die Bevölkerung in diesen Gebieten behalten weiterhin ihre Rechte und Freiheiten wie bisher.
  3. Russland verpflichtet sich, auf weitere zukünftige Ansprüche zu verzichten.
  4. Russland verpflichtet sich, wieder vollständig Gas zu liefern.
  5. Der Westen verpflichtet sich, alle Waffenlieferungen einzusetzen und alle Sanktionen aufzuheben.
  6. Beide Parteien (Westen und Russland) verpflichten sich, generell abzurüsten.
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@NicoFFFan

"Nein, aber eine Einmischung tut die Sache letztendlich noch verschlimmern. Gewalt bringt nur Gegengewalt."

Unsere eigene Vergangenheit beweist uns, dass es Regime, wie das Dritte Reich, gibt, die man nicht mit Verhandlungen, sondern nur mit Gewalt daran hindern kann Kriegsverbrechen zu begehen.

" Wenn man wirklich was Gutes tun möchte, dann ist es die Aufnahme der Flüchtlinge und ihnen eine Perspektive geben."

Das streite ich nicht ab aber das hilft den Menschen die noch in der Ukraine sind nicht wirklich.

"Ansonsten, was als Einmischung ok und vielleicht auch sogar gut sein kann, ist der Dialog."

Das wird seit Beginn des Krieges versucht aber Putin blockt alles ab, der will die Ukraine erobern und nicht verhandeln.

1. Das wurde Russland bereits zu Beginn des Krieges angeboten.

2. Das ist nicht möglich, da Russland eine Diktatur ist und die Bürger dort nicht die selben Rechte haben wie in einer Demokratie, wie der Ukraine.

3. Dazu verpflichtet sich Russland seit Jahrzehnten und hält es trotzdem nicht.

4. Auch dazu hat sich Russland bereits verpflichtet und es trotzdem nicht eingehalten.

5. Wenn man Putin trauen könnte wäre das eine gute Bedingung, nur hat Putin das Vertrauen des Westens in den letzten Jahren zu oft missbraucht.

6. Abrüstung ist oft eine gute Sache aber dazu müssen beide Seiten bereit sein und das ist Putin nicht

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Ja

In einem bestimmten Maße, ja! Übertriebenen Nationalstolz finde ich allerdings nicht gut!

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