Findet ihr man sollte die Abtreibung verbieten?

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Das Ergebnis besteht aus 18 Abstimmungen

Neín sie legal bleiben, weil... 88%
Ja, sie sollte verboten werden, weil... 11%

27 Antworten

Neín sie legal bleiben, weil...

...das Recht der Frau an ihrem eigenen Körper höher zu bewerten ist.

Abtreibung war lange genug verboten und verzweifelte Frauen hält es sowieso nicht davon ab. Nur würden die sich weit gefährlicheren Methoden aussetzen um das ungewollte Leben loszuwerden als es heutzutage auf legalem Wege möglich wäre.

Die Frau ist kein Brutkasten und sollte selbst bestimmen dürfen ob sie Mutter sein möchte oder nicht. Ein Schwangerschaftsabbruch ist nicht endlos möglich, so bleibt genug Zeit sich darüber klarzuwerden was man will. Die beste Verhütung kann versagen und Enthaltsamkeit ist aus meiner Sicht absolut keine Alternative.

Auch Adoption und somit eine aufgezwungene Schwangerschaft + Geburt halte ich weder für die mögliche Mutter, noch das mögliche Kind für eine Alternative. Der Stress und das Risiko während der Schwangerschaft und der Geburt ist nicht zumutbar für einen Menschen, der das Kind gar nicht will und ablehnt.

Noch dazu halte ich es für ungerecht dem Kind gegenüber, es lieblos auf die Welt zu werfen, obwohl es ungewollt ist. Völlig egal ob es letzten Endes dann aus Mitleid behalten oder zur Adoption freigegeben wird.

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Wozu diese Frage? Stimmungsmache? Langeweile?

Befass dich mit den Hintergründen und erweitere deinen Horizont in Sachen §218 und der damaligen Frauenbewegung.


Der § 218 verbot früher ausnahmslos die Abtreibung. 

Sie war der Schwangeren unter Androhung
von Strafe untersagt. In den letzten
Jahrzehnten wurde das diesbezügliche Recht
mehrfach verändert. Heute ist der Schwangerschaftsabbruch
in einem bestimmten Rahmen
zulässig und straffrei. Damit ist natürlich der
Kampf der Frauenbewegung für die völlige
Abschaffung des § 218 nicht beendet. Denn
noch immer geht es um die Grundsatzfrage, ob
die Frau allein über ihren Körper bestimmen
darf oder ob der Staat im Falle der Schwangerschaft
das Recht hat, die Selbstbestimmung der
Frau einzuschränken. Die Frage der Abtreibung
gehört zu den kompliziertesten Fragen,
die der Artikel 2 berührt. In der Kontroverse
um den § 218 machen Gegner und Befürworter
Grundrechte geltend. Die einen weisen auf das
Recht auf freie Entfaltung der Persönlichkeit
hin, die anderen stellen das Recht auf das
Leben (des ungeborenen Kindes) in den Vordergrund.

Quelle: http://www.dhm.de/archiv/ausstellungen/grundrechte/katalog/122-127.pdf

http://www.daserste.de/unterhaltung/film/sternstunde-ihres-lebens/specials/chronik-emanzipation-100.html

Jede Frau hat selber zu entscheiden!

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Neín sie legal bleiben, weil...

Nein, natürlich nicht.

Jeder muss solche Entscheidungen, im Rahmen der wie ich finde sinnvollen gesetzlichen Vorgaben, für sich selbst treffen dürfen. Einen Außenstehenden geht das schlicht nichts an. Die Welt ist nicht rosa und voller Einhörner. Es wird immer Dinge geben die man sich für sich nicht vorstellen könnte und die man grausam findet. Aber wer wäre ich einer Frau zwingen zu wollen ein Kind zu bekommen, welches sie aus was für Gründen auch immer, nicht haben möchte? Ihr Leben, ihre Verantwortung.

Von Außen betrachtet sehen viele Dinge immer total einfach aus aber wenn es so einfach wäre, gäbe es keine Abtreibungen. Diese hat es aber immer gegeben. Egal ob erlaubt oder nicht.

Sicher gibt es auch Situationen in denen man weniger Verständnis hat aber am Ende bringt eben alles sinnvolle auch schlechtes hervor und kontrollieren kann man viele Dinge auch einfach gar nicht. 

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Neín sie legal bleiben, weil...

die frau sollte über ihren körper entscheiden und nicht der staat.

angenommen eine frau wurde vergewaltigt und muss jetzt das kind bekommen-kann sie ihr kind später so lieben wie sie sollte?,was soll sie sagen wenn das kind fragt wo/wer sein vater ist? das kind würde merken das es unerwünscht ist

allerdings ein kind abzutreiben,nur weil es eine behinderung hat sollte verboten werden,nur weil es eine behinderung hat ist es nicht weniger wert.

jeder hat ein recht auf leben das bestreite ich nicht,aber trotzdem sollte die frau über sich selbst entscheiden dürfen.

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Kommentar von Grippsschwipps
21.09.2016, 22:55

Du wiedersprichst dir.
Die Frau soll über sich selbst entscheiden dürfen.
Aber was ist mit dem Kind.
Du sagst es hat ein Recht zu leben, was ich genauso meine.
Damit gewährst du in diesem Punkt der Frau nicht über sich selbst zu entscheiden, da diese Entscheidung nicht nur für sie selbst ist.
So weit so gut.
Aber was ist jetzt deine Stellung pro/Contra?

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Neín sie legal bleiben, weil...

und alle "mein Bauch gehört mir" Kampagnen und Gesetztesänderungen rückgängig machen? Nein, das denke ich nicht.

Möchtest du, daß ein Gesetz darüber bestimmt, ob du ein Kind bekommen mußt oder nicht?

Ist dir eigentlich aufgefallen, daß da nur die Frauen und die Ärzte  bestraft würden? Die Männer, die die ebenso an der zeugung beteiligt sind, könnten gar nicht belangt werden?

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Kommentar von Maxieu
17.08.2016, 13:43

Okay - bis auf den letzten Satz.

Anstiftung, Beihilfe zu einer Straftat?

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Kommentar von carn112004
17.08.2016, 15:11

"Die Männer, die die ebenso an der zeugung beteiligt sind, könnten gar nicht belangt werden? "

Berechtigter Punkt. Wäre ein solcher Ansatz auch aufgrund der "mein Bauch gehört mir" Kampagnen abzulehnen?

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Neín sie legal bleiben, weil...

Auf keinen Fall, die Frau soll auf jeden Fall über ihren Körper selbst entscheiden, alles andere wäre ein Rückfall in unselige zurückliegende Zeiten.

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Neín sie legal bleiben, weil...
  • Jedes Kind möge möglichst ein Wunschkind sein, jeder Neugeborene ein willkommener also erwünschter Erdenbürger. 
  • Jeder Frau hat das Recht über ihren Körper selbst zu bestimmen.
  • Lust ohne Last!
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Kommentar von daria78
17.08.2016, 13:53

Lust ohne Last? Wer immer noch nicht eingesehen hat, dass Sex mehr als nur Lustbefriedigung ist, sollte sich bilden.

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Kommentar von daria78
17.08.2016, 13:53

Sexualität*

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Kommentar von daria78
17.08.2016, 15:04

BrightSunrise, du bist wahrlich eine Perle unter den Hochbegabten! Nur weil Lustbefriedigung der Hauptgrund für Sex ist, heißt das nicht, dass das Thema Schwangerschaft von nun an nicht mehr zum Thema Sexualität dazugehört!

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Kommentar von daria78
17.08.2016, 15:07

@voayager: Bemerkenswert, dass du Schwangerschaft nicht als Teil der menschlichen Sexualität und unseres Fortbestandes betrachtest. Hut ab!

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Neín sie legal bleiben, weil...

denn es ist eine individuelle Entscheidung, nicht die des Staates. Und das soll sie auch bleiben.

Restliche Gründe, könntest Du, wärest Du nicht recht faul, auch genügend selber recherchieren.

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Neín sie legal bleiben, weil...

weil ich bin der Meinung eine Frau soll die Chance bekommen sich zu entscheiden klar man ist in den meisten Fällen selbst schuld aber wenn eine Frau sein Kind behalten muss obwohl sie damit unzufrieden ist oder sogar irgendwelche Probleme zb psychisch hat kann das, das Kind stark negativ beeinflussen.

Also wieso ein Kind auf die Welt setzen wenn man sein eigenes und das Leben des Kindes kaputt macht.

Klar wenn man einfach zu dumm ist zum verhüten finde ich es auch überhaupt nicht fair.

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Kommentar von Tragosso
17.08.2016, 13:34

Wenn man deiner Meinung nach schon zu dumm zum verhüten ist, möchtest du das Kind genau diesen Eltern anvertrauen?

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Kommentar von Grippsschwipps
21.09.2016, 22:57

Genau dafür gibt es die Möglichkeit der Adoption!

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Es wäre sinnfrei, es zu verbieten, da es trotzdem stattfinden würde (nur eben mit noch mehr Gefahr u. Risiko). Des Weiteren ist gar nicht jede Frau gesundheitlich fähig, sich einem Kind liebevoll anzunähern und/oder zu versorgen und du kannst nicht davon ausgehen, dass jeder Hilfe in Anspruch nimmt.

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Neín sie legal bleiben, weil...

Ich finde das es die werdenden Eltern selber entscheiden sollten ( natürlich mit Beratung ) ob oder ob nicht.

Allerdings bin ich auch der Meinung, dass es in der heutigen Zeit nicht soweit kommen dürfte * ungewollt schwanger zu werden

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Neín sie legal bleiben, weil...

Laut unserem Recht beginnt das Leben in der 13. Schwangerschaftswoche, da der Fötus dann selbständig lebensfähig wäre. Basiert also auf einer medizinisch wissenschaftlichen Grundlage.

Was eine Frau mit ihrem Körper anstellt ist aber ihre Entscheidung. Die Gebährmutter eines Menschen ist nicht Gegenstand staatlicher Kontrolle.

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Kommentar von Maxieu
17.08.2016, 14:06

Ab der 13. ? Bist du da sicher?

Kann einem ja richtig schwindelig werden von so einer Reifebeschleunigung. Wo wird das in ein paar Jahren noch hinführen??

Vor kurzem (nicht Jahrzehnten) dachte man noch eher an die 24. Schwangerschaftswoche...

Das Gesetz (§218a) spricht an einer Stelle immerhin von der 22. Woche, hält mit der rasenden Entwicklung aber wohl nicht Schritt):


(4) Die Schwangere ist nicht nach § 218 strafbar, wenn der
Schwangerschaftsabbruch nach Beratung (§ 219) von einem Arzt vorgenommen worden ist und seit der Empfängnis nicht mehr als zweiundzwanzig Wochen verstrichen sind. Das Gericht kann von Strafe nach § 218 absehen, wenn die Schwangere sich zur Zeit des Eingriffs in besonderer Bedrängnis befunden hat.



Eine Definition von "Leben" gibt der § (und ich glaube unser Recht überhaupt) an keiner Stelle. Das überlässt man klugerweise den Naturwissenschaften. Danach ist Leben - grob gesagt - alles, was einen Stoffwechsel hat - also auch solche Mitgeschöpfe wie Diesteln, Kolibakterien und Stechmücken. An die 13. Schwangerschaftswoche denkt man  dabei wohl eher nicht.

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Kommentar von carn112004
17.08.2016, 14:42

"Laut unserem Recht beginnt das Leben in der 13. Schwangerschaftswoche"

Nein: http://www.servat.unibe.ch/dfr/bv088203.html

Beachten, dass sich das Gericht hier nahezu ausschließlich mit Abtreibung vor 13. Woche nach Befruchtung befasst und trotzdem von "Tötung des Ungeborenen" spricht; da nur lebendiges getötet werden kann, ist damit widerlegt, dass rechtlich Leben erst in der 13. Schwangerschaftswoche beginnen würde.

In dem Urteil wird von einem Lebensbeginn spätestens ab Nidation ausgegangen, wobei die Möglichkeit eines früheren Lebensbeginns offengelassen wird (da für die rechtliche Frage irrelevant, da der 218 nur Dinge ab Nidation regelt).

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Kommentar von WALDFROSCH1
18.08.2016, 13:27

@kevin

____Laut unserem Recht beginnt das Leben in der 13. Schwangerschaftswoche, da der Fötus dann selbständig lebensfähig wäre. Basiert also auf einer medizinisch wissenschaftlichen Grundlage.____-

Absoluter Mumpitz ,und Krude Behauptung :

Die  Frage danach wann das Leben anfängt oder nicht kann niemals eine Biologische sondern immer nur eine reine Philophische Frage sein.

Vor allem der letzte Satz ist mehr als Töricht ...

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Neín sie legal bleiben, weil...

Unsere gesetzliche Regelug zur Abtreibung hat sich bewährt. Außer von der fundamentalistischen christlichen Rechten aus ideologischen Grundsatzgründen gibt es daran auch keierlei substantielle Kritik.

Die Abtreibungsmöglichkeit verwirklicht das Selbstbestimmungsrecht der Frau und außer dem häßlichen AfD-Storch will sie auch keiner beseitigen.

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Kommentar von Maxieu
17.08.2016, 14:19

Die Ansichten der Störchin sind aber nicht ins AfD-Programm übernommen worden, auch wenn man dem betreffenden Passus anmerkt, dass einigen in der AfD die jetzige Regelung zu wenig "Lebensschutz" garantiert.

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Kommentar von WALDFROSCH1
18.08.2016, 13:48

@Atzef 

Abreibung war in D noch niemals legal ...

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Kommentar von carn112004
18.08.2016, 20:58

Die Moderation nervt, jetzt wurde ein Kommentar von mir gelöscht wohl weil er einen Link zu der Partei "Die Linke" enthielt.

Also ohne Link:

"Außer von der fundamentalistischen christlichen Rechten aus
ideologischen Grundsatzgründen gibt es daran auch keierlei substantielle
Kritik."

Diese Aussage stimmt insoweit nicht, als dass es substantielle Kritik von Feministinnen und von eher politisch links eingestellten daran gibt, dass Abtreibung mit Einverständnis der Schwangeren überhaupt im StGB auftaucht.

So fordert Die Linke die Streichung von 218 bis auf Abtreibung ohne Einwilligung. Das tut auch das Bündnis für sexuelle Selbstbestimmung, dem zumindest einige Gründe und SPDler angehören.

Linke bitte selbst ergoogeln, z.b. liefert googeln nach die linke und abtreibung unter den ersten 10 einen Treffer der Bundestagsfraktion von den Linken, der diese Position erläutert.

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Neín sie legal bleiben, weil...

Der Gesetzgeber hat hier eine Möglichkeit geschaffen, Menschen die Möglichkeit zu geben, ihr Leben, wenn durch einen Fehler beeinträchtigt zu korrigieren. Manchmal ist eine Abtreibung sinnvoller, anstatt ein Kind umgebracht wird, misshandelt oder sonstiges wird.

Hier geht es schon um eine jahrelange Diskussion mit der man nie auf einen Nenner kommen wird.

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Neín sie legal bleiben, weil...

Das ist eine Reizfrage. Man muss immer die Hintergründe kennen. Nimm allein mal die Tatsache das gerade Frauen in den Wechseljahren nochmal Schwanger werden können. Oder Vergewaltigungsopfer. ..

Und es gibt nicht umsonst die Abtreibung bis zur 12 SSW. Ausgenommen wenn später Fehlbildungen erkannt werden.

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Ja, sie sollte verboten werden, weil...

Die Frage ist bezüglich der deutschen Rechtslage fehlerhaft formuliert, da nach aktuellem Recht die Abtreibung nach Beratung immer noch rechtswidrig (also nicht erlaubt), aber straffrei ist.

Ich habe "Ja, sollte verboten werden gewählt" um auszudrücken, dass wenigstens diese Regelung beibehalten werden sollte und der Schutz ungeborener nicht noch weiter reduziert werden sollte.

Vielmehr sollte man die bestehende Regelung nutzen, um stärker zu schauen, ob nicht in Bezug auf das Umfeld der Schwangeren was getan werden kann.

Denn die aktuelle Regelung sieht gesetzlich vor, dass der Schwangeren im Beratungsgespräch bewusst gemacht werden soll, dass das ungeborene ein eigenes Recht auf Leben hat, dass eigentlich nur wenn es ihr wirklich nicht anders zumutbar ist mehr oder minder zur Disposition stehen sollte.

Selbst wenn das hypothetisch klappen sollte, Schwangeren dieses bewusst zu machen (ob durch Beratungsgespräch oder durch anderes), nützt das vielleicht nur wenig, wenn ihr Arbeitgeber, ihre Freunde, ihre Eltern und der bzw. die in Frage kommenden Erzeuger an den Kopf werfen, sie sei doch völlig irrational, emotionsgesteuert und egoistisch, dass sie da irgendwie auch noch Zeit zum anchdenken braucht und alle damit stresst, statt diesen wertlosen und für alle störenden Zellhaufen beldestmöglich wegmachen zu lassen.

Und wenn der Staat nun der Schwangeren aktiv bewusst machen will, was Abtreibung bedeutet, dann wäre es sowohl fair als auch sinnvoll, wenn er versucht dass auch irgendwie dem Umfeld der Schwangeren klar zu machen, vor allem dem Erzeuger.

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Ich würde es nicht abschaffen wollen, weil man dann durch einen unglücklichen Unfall sein ganzes Leben verändern könnte, obwohl man das nicht will, wenn man zum Beispiel Schüler ist.

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Kommentar von Grippsschwipps
17.08.2016, 13:23

Dafür gibt's die Adoption

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Neín sie legal bleiben, weil...

es ein Schritt in die falsche Richtung wäre.

Frauen sollen ihre Freiheit behalten.

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Kommentar von Grippsschwipps
21.09.2016, 22:51

Und was ist mit dem Kind

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Jein (deshalb kann ich auch nicht abstimmen).

In Fällen, bei denen das Kind behindert sein könnte oder duch eine Vergewaltigung entstand, sollte die Abtreibung erlaubt sein.

In allen anderen Fällen sollte sie verboten werden.

Es gibt heutzutage so viele Möglichkeiten, eine Schwangerschaft von vornherein zu verhindern.

Eine Abtreibung hat auch psychische Folgen - darüber sind sich die Wenigsten bewusst.

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Kommentar von kathakoch9876
17.08.2016, 13:34

Die einzige 100% sichere Methode kein Kind zu zeugen ist Enthaltsamkeit. Also sollen alle Menschen die keine Kinder wollen, keinen Sex haben? Ich glaube das würde nicht gut gehen.

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Kommentar von daria78
17.08.2016, 14:06

Also die Frau müsste vorher extra beweisen, dass sie durch Missbrauch schwanger geworden ist...wie stellst du dir das vor, wenn die Ermittlungen manchmal mehrere Jahre dauern?

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Kommentar von daria78
17.08.2016, 14:58

Es gab auch schon Frauen, die Achtlinge bekommen haben. Die Frage ist: Wie oft passiert sowas und wie oft ist es tatsächlich ein Herstellungsfehler und kein Fehler des Konsumenten? Wahrscheinlich seltener! Und man kann immer noch doppelt verhüten (zB. Pille und Kondom), wenn's beruhigt. Die Gefahr, dass beide Verhütungsmittel im gleichen Moment versagen liegt bei fast 0.

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Neín sie legal bleiben, weil...

Da könntest du doch auch so argumentieren dass maturbation Mord ist oder ? Die Kinder werden ja auch nicht geboren... Eine Abtreibung findet zu einem Zeitpunkt statt zu dem das Kind noch nicht lebt oder so.

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Kommentar von carn112004
18.08.2016, 10:40

Eine Abtreibung findet zu einem Zeitpunkt statt zu dem das Kind noch nicht lebt oder so.

Sachlich schlicht falsch. Herzschlag fängt in der 3. Woche nach Befruchtung an, also in der 5. SSW also im Allgemeinen bevor es eine Abtreibung gibt, da die Schwangere erst in der 4. SSW im Allgemeinen die Schwangerschaft bemerkt.

Was Herzschlag hat, lebt offensichtlich schon.

Und nein, nicht selbstständig lebensfähig zu sein, bedewutet nicht, dass etwas nicht "lebt oder so", sondern dass es lebt, aber eben sehr spezielle Bedingungen zum Weiterleben braucht.

(Natürlich lebt das ungeborene auch vorher schon, nur am Herzschlag ist es offensichtlicher)

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