findet ihr jungen Menschen unter 20 Flachbildfernseher eigentlich besser und das Fernsehen auf ihnen als wie auf Röhrenfernsehern?

11 Antworten

ist auch immer ein bisschen die frage der qualität.

qualitative mängel zeigen sich bei den verschiedenen systemen doch unterschiedliche "symtome"

so ist es z.B. so, dass billige röhrengeräte probleme mit der Geometrie haben d.h. was quadratisch ist, wird rechteckig oder sogar bauchig, trapetzförmig etc.

bei den LCD / LED geräten, wobei das LED (abgesehen von der oLED technik) sich eigendlich "nur" darin äußert, dass die hintergrundbeleuchtung eben mit LEDs statt mit Kaltlichtkathoden erfolgt.

eigendllich hat sich das thema, mehr oder weniger erledigt, da die LED technik, zumindest in einfacher ausführung, mittlerweile preiswerter ist, als eine Hintergrundbeleuchtung mit kaltlichtkathoden.

dann ist da halt eben die sache mit dem Kontrastumfang, der Reaktionszeit des Panels etc.

was man der röhre noch zu gute halten kann, ist dass sie mit wechselnden auflösungen, jedenfalls im rahmen der möglichkeiten, besser zurecht kommt als ein LCD Panel. das kann man aber ein wenig kompensiren, wenn man einen guten Upscaler hat. also einen Prozessor, der die Auflösung hochrechnet und die fehlenden Pixel interpoliert.

unterm Strich kann man schon sagen, dass je größer der Bildschirm wird, desto eher fallen fehler auf. das gilt für Röhre UND LCD!

der Papa von einer guten Freundin hatte vor jahren, gefühlt jahrzehnten, mal einen Rückprojektions TV, da konnte man den Bildqualitätsunterschied zwischen einem guten und einem billigen Scartkabel, bei dem keine einzelne Schrimung für die Audio- und Video Kanäle vorhanden war DEUTLICH beobachten.

übrigens selbst wenn man mit einer röhre noch ein besseres Bild zaubern kann, als mit jedem beliebigen LCD oder oLED Panel, bleibt noch das Problem mach dem zuspieler... das wäre dann wie MP3 mit einem Röhrenradio hören :-D

lg, Anna

PS: ein guter TV tut schon einiges für die Bildqualität, aber auch für die tonqualität. hier ist die röhre auch etwas im vorteil, aber nur, weil im gerät eben Platz für vernünftige Lautsprecher ist. nur an der Programmqualität, da tut sich nichts. da kann der fernseher noch so gut sein.

Ich bin zwar nicht unter 20 finde aber Flachbildschirme bei weitem besser als Röhrengeräte.

Zum einen spart ein Flachbildfernseher wirklich Platz und obwohl es Full HD Röhren gibt würde ich mir keinen Röhrenfernseher mehr kaufen, also Full HD Oled reicht mir da vollkommen und sieht auch echt Klasse aus, bei weitem besser als das Bild am alten Röhrenfernseher.

An meine PC hab ich einen 4k Monitor und ich bin mir da nicht ganz sicher ob es überhaupt noch Röhrengeräte mit der Auflösung gibt, obwohls technisch sicher machbar ist.

Hallo!

Röhrengeräte konnten kein FullHD, nicht mal im Ansatz.

Da gab es nur das klassische (analoge) PAL-Signal mit 720x576 und 50Hz. 

Evtl. noch das amerikanische NTSC-Signal mit 720x480(60Hz).

Und dieses fiese Fiepen der Bildspulen war und ist für mich immer noch ganz furchtbar! Ich bekam Kopfschmerzen davon.

Alles weitere, wie die 100Hz-Technik, die Black-Matrix (Black Trinitron  [Sony]) und späteren Widescreen-Modelle waren nur technische Aufwertungen.

Ich hatte zuletzt einen 100Hz-16:9-Philips-TV mit 92cm Bilddiagonale. Das Teil hatte eine Bautiefe von 60cm und wog ca. 84kg(!!!). Das 4:3-Bild entsprach dabei einem 72cm-TV.

Und einen analogen Festplatten-Rekorder mit einem EPG hatte ich damals auch. Den "TV-Server" von "Fast". Meine erweiterte Version hatte eine 320Gb-Festplatte und einen 10Mbit-Netzwerk-Anschluß für FTP. Die Filme lagen dann im MPEG2-Format vor. (Inzwischen ist das Gerät natürlich nicht mehr nutzbar.)

Den Fernseher habe ich sehr lange genutzt, bis er letztendlich kaputt ging. Ach ja: Die Bluray hatte sich da bereits durchgesetzt.

Und auch dann habe ich noch ein wenig gewartet, bis auf dem LCD-Markt etwas heraus kam, das der Bildqualität (Farbe) dem Röhrengerät in etwa gleich kam. Und 3D-fähig sollte er auch sein. Und halbwegs bezahlbar...

Die früheren LCDs hatten mit Farben noch so einige Schwierigkeiten, vor allem bei Hauttönen. Die sahen oft noch schweinchen-rosa aus.

Bei Computer-Röhrenmonitoren sah das bereits viel früher ganz anders aus. Die arbeiteten in anderen Frequenzbereichen.

Mein großer 19"er konnte 1280x1024 sehr hochwertig darstellen. Mehr ging auch, aber das sah schon sehr gequetscht aus. Und 1024x768 konnte mit 160Hz ausgegeben werden.

Ich hatte damals schon eine kabellose 3D-Shutterbrille mit IR-Empfänger von Erazor. (P2-300 (später Athlon 2 (750), Geforce 256DDR)

Mit dem PS1-Emulator "Bleem" hatte ich Tekken 3 auf dem PC mit 1024x768 inklusive Texturmapping in "echtem" 3D  superflüssig spielen können. Und bei den PC-Spielen "Tomb Rider" (1-3) hatte die gute Lara ihre Rundungen an den richtigen Stellen ;-)

Jetzt habe ich einen 22"er LCD (16:10) einer Röhren-Hintergrundbeleuchtung und kann damit 1680x1050 darstellen. Und der ist älter als mein LCD-TV und diente mir als Übergang, als meine Röhren-TV kaputt ging. Ich hatte mir (günstig) einen Konverter gekauft, um meinen damaligen SD-Kabel-Receiver an VGA anzuschließen zu können.

Also der Röhrentechnik weine ich keine Träne mehr nach. Dazu hat sich die Technik zu weit entwickelt um noch irgendwelche Nachteile zu erkennen.

Gruss,

Martin

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Ich glaube so ziemlich jeder findet Flachbildfernsehen besser,selbst meine Oma obwohl sie sonst nix mit denn "neumodischen Zeug anfangen kann".

Und wer unter 20 kennt noch Röhrenfernseher?

Ich xD Hatte selber einen als Kind mit einer PS 1.

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