Findet ihr es sollte eine Altersbeschränkung für Wahlen geben?

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17 Antworten

Findet ihr es sollte eine Altersbeschränkung für Wahlen geben?

Ja, man sollte erst ab 30 Jahren wählen dürfen. Erst in diesem Alter scheinen die Menschen reif genug zu sein, auch wirklich zur Wahlurne zu gehen, wenn man sie schon auf Knien darum anbettelt und alle Medien ihnen sagen: "Ihr seid's, die am Ende die Entscheidung treffen! Eure Altersgruppe wird den Ausschlag geben!"...

Bsp. in Großbrittanien waren ca. 70% der LEAVE Voter über 65 und werden somit durchschnittlich mit ihrer Entscheidung 10-15 Jahre leben müssen, während die Bevölkerung, die ca. 40-60 Jahre damit leben muss zum großteil gegen BREXIT waren.

Das hat die Jugend selbst verkackt. Ganz allein. 

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Du hast nämlich die rund 45%(!) der "jungen Wähler", die ihren Hintern nicht vom Sofa bekommen haben, weil ihnen "ein paar Minuten Playstation" und "Oooooch, lass mal. Ich geh lieber saufen." wichtiger als ihre eigene Zukunft in den nächsten 10, 20, 30, 40 Jahren war, vergessen. 

Fast jeder zweite Jugendliche zwischen 18 und 25 Jahren hatte "keinen Bock auf Wahl". Wären die hingegangen, wäre Großbritannien jetzt noch in der EU.

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Und nicht, dass sie es nicht gewusst haben: Der Guardian hat's schon im April ausführlich erläutert: "EU referendum: poll shows young voters could hold key in June vote" ( http://www.theguardian.com/politics/2016/apr/02/eu-referendum-young-voters-brexit-leave )

Und auch Cameron hat sich seit April die Füße plattgelaufen und den Mund fusselig gequatscht, um die Jugend zur Abstimmung zu bewegen: http://www.handelsblatt.com/politik/international/brexit-und-die-eu-wie-cameron-um-stimmen-junger-briten-buhlt/13417624.html

Was willst du da noch? Die Jugendlichen zur Abstimmung hintragen, oder was?

Nun heißt's: "Selbst Schuld! Ihr hattet eine faire Chance."

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Kommentar von GedankenGruetze
26.06.2016, 02:52

Jup. So siehts aus.

Man merkt eigentlich erst, wie intolerant und oberflächlich die "gebildete" Bevölkerung erst ist, wenn man nach den ersten Schuldzuweisungen feststellen muss, dass man für etwas selber Schuld ist.

Aber hey...immer waren's die Ausländer, die Hartzer, die Alten.... :)

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Kommentar von christi12345
26.06.2016, 03:01

Und nun Protestieren sie, dass sie eine zweite Abstimmung wollen

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Kommentar von Matthias2012
26.06.2016, 04:37

Ich stimme dir zu. Aber heißt das jetzt im Umkehrschluss (ich bin unter 30 Jahre alt), dass ich nicht wählen gehen sollte, da ich zu unreif bin? hmm.

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Das ist völliger Schwachsinn und m.E. auch ein Produkt der jugendlichen Arroganz, die sowieso mit allem, was älter ist, Probleme hat.

Erstmal stimmen die Parameter schon nicht - ein 65jähriger im United Kingdom hat eine Lebenserwartung von 20 Jahren. In nicht unbeträchtlicher Größenordnung wird es Leute geben, die weit über 80 und auch weit über 90 Jahre alt werden.

Außerdem geht diese These davon aus, dass jüngere Leute immer auch länger leben. Das ist auch wieder so ein Produkt der irrigen Annahme, man sei mit Mitte 20 unverletzbar. Es kann sein, dass Du den 65jährigen mit Mitte 20 nicht überlebst.

Davon abgesehen hast Du nicht das Recht, einem Menschen der eine weitaus größere politische Erfahrung hat als Du, sein verfassungsmäßig garantiertes Wahlrecht abzusprechen und damit gleichzeitig auch seine Fähigkeit, weitsichtig zu denken. Die ist nämlich in der von Dir gescholtenen Gruppe laut allen themenbezogenen Surveys weitaus größer als die der Jugend, in der sich die meisten sowieso nicht mehr für Politik interessieren, und die, die es tun, manchmal von einer Utopie träumen, die sie in Realiter für eine Dystopie halten würden. Und da ich selbst mal einige Jahre in der Antifaszene aktiv war, kann ich Dir auch sagen, wie da die politische Meinungsbildung stattfindet: Je nachdem, wer gerade mit wem vögelt, wird da fröhlich ein Weltbild vertreten, das vor dieser Affäre noch lauthals als "Nazi-Weltbild" (sic) tituliert wurde. Überhaupt ist innerhalb dieser Szene alles "Nazi", was nicht ganz ins Bild passt und die Benutzung von Schminke ist schon eine Invokation des Führers schlechthin. (Freilich ist sie es nicht mehr, wenn das süße dämonische Engelchen, das man gerade vögelt und das so fein mit dem Arsch wackelt, selbst welche benutzt).

Man kann das natürlich nicht pauschal sagen - es gibt Mittzwanziger die eine stabilere politische Meinungsbildung haben als manch Sechzigjähriger. Aber allgemein hat der Sechzigjährige genug Zeit gehabt, politische Prozesse mitzuerleben und zu reflektieren. Vor diesem Hintergrund ist die Idee, ihm das Wahlrecht zu entziehen, absurd.

Dass man das Wahlverhalten der Mehrheiten nicht gouttiert, ist keine neue Erfahrung. Wenn ich es mir aussuchen könnte, würde ich allen CDU-, SPD-, FDP-, Grünen- und AfD-Wählern ausnahmslos das Wahlrecht entziehen! Kann ja nicht angehen, dass meine hochheilige Stimme nicht die Mehrheiten generiert, die sie verdient hätte!

Aber so funktioniert Demokratie nicht. Und dieser de-facto-Rassismus gegen alte Leute, den man in mannigfach anderer Form in den letzten Jahren schon gefunden hat, ist einfach nur zum Kotzen und faschistoid! Da wird das Gegenargument zu einer einzigen ad-hominem-dejure. Wenn der Typ reaktionär ist, dann ist er reaktionär. Wenn man ihm einen Gegenstandpunkt 'reindrücken kann, dann soll man das tun. Aber "Du bist weiß, männlich und alt, darum solltest Du Deine Klappe halten" ist kein Argument, es ist nicht weniger als eine verabscheuungswürdige Diskriminierung.

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Eine Altersbeschränkung nach "oben" ist an Beschränktheit und Arroganz und Reaktionärem nicht mehr zu überbieten. Ausgerechnet recht junge Menschen werden dermaßen von Launen und augenblicklichen Hirngrillen geleitet, jagen allen möglichen Modetollheiten nach und die sollen ausgerechnet darüber befinden, wer bis zu welchem Alter wählen darf. Sehr viele sehr junge Menschen wissen doch noch nicht mal was sie überhaupt wollen, kennen kaum oder garnicht die Welt der Arbeit und maßen sich dann miteunter an, älteren Mwenschen das Wahlrecht entziehen zu wollen. So etwas ist alles andere als fortschrittlich, sondern einfach schlichtweg reaktionär. Es ist auch so, dass solche Jugendliche sich vor den Karren der Reaktion spannen lassen, denn diese sowie übewrhaupt das Kapital weiss recht gut, dass junge Menschen viel leichter knetbar sind, als dies bei Älteren der Fall ist. Auch lieben es die Herrschenden Alt gegen Jung bzw. umgekehrt auszuspielen, damit sie selbst so aus der Schußlinie rausbleiben.

Übrigens der Gedanke, dass Ältere an allem Übel der Welt Schuld seien, ist kein neuer Standpunkt, Kioppies der 60-er und 70-er Jahre vertraten haargenau den gleichen Standpunkt.

Fazit: das Wahlalter, so wie es ist, ist nicht verhandelbar.

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Hast Recht. Ich bin auch dafür, die Demokratie abzuschaffen. Eigentlich sollten nur diejenigen wählen dürfen, die mind. 40 TSD € p.a. an Steuern zahlen, Abitur haben und einen IQ von mind. 110 nachweisen können. Den IQ kann man ggf. vernachlässigen, wenn man mind. 30 Generationen Germanentum belegen kann. Dann tuts auch ein IQ von 60.


(Vorsicht: Ironie...)

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Dann sind die Jungen Leute selbst schuld, wenn zu wenige wählen gehen. Eine Beschränkung sollte bei mindestens 18 oder 21 Jahren liegen. 

Ich würde es befürworten, die Entscheidung für den EU-Austritt nicht dem Volk zu überlassen.

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Ich würde einen wahl-eignungstest einführen: nur wer sich auch wenigstens etwas damit beschäftigt hat sollte wahlberechtigt sein!

Mir wählen zu viel markige sprüche, strahlegesichter von plakaten oder auch nur was der oder die... auch wählt...

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Kommentar von haftabi
26.06.2016, 02:31

Viele Briten haben nach der Wahl laut Google erstmal googlen müssen was die EU überhaupt ist.....

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Kommentar von christi12345
26.06.2016, 03:03

Dem stimme ich komplett zu.

Von meiner Oma weiß ich zufällig, dass sie CDU wählt und überhaupt keine Ahnung hat von deren Parteiprogramm oder was die so machen, bzw. gemacht haben.

Sie wählt einfach CDU, weil die ein "christlich" im Namen haben.

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Solange jemand geistig in der Lage ist eigenständige Entscheidungen zu treffen, kann er nicht von der Wahl ausgeschlossen werden.

In der Regel haben andere Personen, also Menschen mit geistiger Einschränkung, einen Betreuer und dürfen nicht wählen.

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Hallo! Eine Altersbeschränkung ist schon deswegen sinnlos weil man den geistigen Zustand älterer Personen kaum beurteilen kann.

Und übrigens haben sie alle mehr Lebenserfahrung.

Aber an Deinen Bedenken ist schon was dran, alles Gute.

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Briefwahl sollte man abschaffen, denn Briefwahl ist bzgl. Wahlfälschung schwer zu kontrollieren. Und jeder der noch rüstig genug ist zur Wahl zu gehen, der darf dann auch wählen. Und wer nicht mehr hingehen kann, der ist eben zu alt. 

Die Älteren haben den Vorteil, dass sie schon VIELE VIELE Lügen der Politiker erlebt haben und sich folglich nicht mehr so schnell belügen lassen wie die Jungen.

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Kommentar von hydrahydra
26.06.2016, 02:28

Wahlrecht an körperlicher Leistungsfähigkeit festmachen ist aber nicht gerade demokratisch.

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Kommentar von haftabi
26.06.2016, 02:29

Meinst du nicht das grade die ältere Bevölkerung durch eine oftmals veraltete Denkweise bzw durch die Vergangenheit Europas nicht nachhaltig denkt?

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Du willst also wahlergebnisse manipulieren und die demokratie und das recht, dass jeder mensch eine stimme hat, die zählt, untergraben. Interessant.

Nein, sollte man nicht. 

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Das Du mit Deiner Frage unterschwellig Wahlmanipulation forderst ist Dir doch klar oder?

Wie soll es denn dann bei der nächsten Abstimmung gehändelt werden. Welche Bevölkerungsgruppe darf dann nchit mitwählen damit es so paßt wie es Leuten mit Deiner Gesinnung in den Kram paßt?

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Bei Weitem nicht jede Entscheidung wirkt sich langfristig so deftig aus, wie der EU-Austritt. Von daher nein, ein Maximalalter sollte es nicht geben.

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Kommentar von haftabi
26.06.2016, 02:19

Aber auch kleinere Entscheidungen betreffen immer die jüngeren Menschen länger als die älteren. Außerdem wird grade ein Volksentscheid nicht zu jeder Kleingkeit gemacht, d.h. da geht es schon um Themen von großer Bedeutung.

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ich finde das einem das wahlrecht im rentenalter entzogen werden sollte, weil du wie gesagt hast diese leute sich nicht mehr um ihre zukunft kümmern müssen.

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Kommentar von PurpurSound
26.06.2016, 03:11

Völliger quatsch: Dafür haben sie lebenserfahrung und wissen eher was verantwortung heisst!

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Je jünger und unerfahrener der Mensch ist, desto leichter ist er manipulierbar. Es wäre z.B. ein leichtes für jeden psychologisch geschulten Lehrer seine Schüler zu manipulieren damit diese dann dessen Lieblingspartei wählen.

Früher lag die Altersgrenze übrigens bei 21 Jahren. Und jeder der
älteren hat schon einiges in seinem Leben bereuht was er mit seinem
heutigen Wissen damals als 16-jähriger gern anders gemacht hätte.


Den jetzt unter-18-jährigen möchte ich folgendes empfehlen: einfach die
lächerlichen paar Jährchen abwarten, dann habt ihr immer noch laut Statistik
ca. 70 Jahre vor euch in denen ihr wählen könnt soviel ihr wollt. Es sei denn es kommen bis dahin tatsächlich solche Pappnasen an die Macht, die älteren Menschen das wählen verbieten wollen.





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Nein, das finde ich nicht.

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Nein, wieso? In 10-15 Jahren kann GB längst wieder in der EU sein, wenn sie es denn wollen sollten.

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