Findet ihr es richtig das Drogen illegal sind?

15 Antworten

Du findest es also vertretbar, wenn es um Wiederbeschaffungskriminalität geht?

Wenn eingebrochen wird, Menschen überfallen und ausgeraubt werden oder mit Absicht oder aus versehen ermordet werden.

Wenn der Steuerzahler für Drogenabhängige oder deren Opfer oft jahrelang zahlen muss? (Und das nicht zu wenige?)

Ich weiß nicht, inwieweit du mit der Drogenszene schon zu tun hattest. Kann aber noch nicht doll gewesen sein.

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Die Beschaffungskriminalität hat viel mit der Illegalität zu tun. Kokain kostet z.B. ca. 60.-€ das Gramm. Die reinen Herstellungskosten liegen bei unter einem Euro. Wenn man es für 5.-€ das Gramm verkaufen würde, dann gäbe es viel weniger Beschaffungskriminalität. Wenn man mal von Ladendiebstahl absieht ist die Beschaffungskriminalität bei Alkoholikern so gut wie nicht vorhanden. 5.-€ für eine billige Flasche Doppelkorn bekommt man notmalerweise schon noch irgendwie zusammen gebettelt, bei 60.-€ für ein Gramm Kokain sieht das schon ganz anders aus. Wenn man weniger Beschaffungskriminalität als Ziel hat, dann müsste man alle Drogen legalisieren. Das wäre der sicherste Weg um die Beschaffungskriminalität schnell und drastisch zu senken.

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@Panazee

Das sehe ich nicht so, weil das Problem mit der Beschaffungskriminalität bleiben würde. Oder glaubst du, das irgendein Dealer (Geschäftsmann) seine Ware verschenken würde? Du begehst da schon einen gewaltigen Denkfehler, indem du Drogen und Alkohol gleichstellen möchtest.

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@chanfan

Vorerst: Alkohol ist eine harte droge, aber gut.

Bei einer legalisierung wird ja getestet wie beim ALK.wir reden hier nicht von einer entkriminalisierung sondern der legalisierung

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@Panazee

Du weißt aber schon, dass Kokain nur aus Südamerika kommt, oder? Kolumbien, Peru, Bolivien, Chile.. Das wird dort schon teuer verkauft und wenn es in Europa ankommt, hat es bereits einen Kilopreis von 35.000 € - 55.000 €. Als Endkonsument kommt man da meist erst aus 3-6 Hand dran. Wie soll man da einen Preis von 5 €/g hinbekommen? Das ist utopisch.

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@TheHunter147

Das ist alles richtig, aber auch alles wegen der Illegalität so. In Kolumbien, Peru, etc. ist es ja auch nicht legal Kokain herzustellen. Die Pflanze benötigt ein bestimmtes Klima, das wir hier nicht haben, weshalb wir Kokain in Deutschland nicht komplett selbst herstellen können. Das gleiche gilt aber auch für Kakao, Kaffee, Guarana, Südfrüchte, Tabak, etc. pp. und trotzdem kostet nichts davon auch nur annähernd 35.000 € pro Kilo. Der Preis kommt rein durch die Illegalität zustande und nicht weil Kokain so aufwendig und kostenintensiv in der Herstellung wäre.

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@Panazee

Jap, so ist es. Die Kombination aus der Illegalität der Substanz und der regionalen Limitierung des Anbaus, geben den südamerikanischen Andenländern eine Monopolstellung.

Wobei der hohe Preis nicht von den Coca Bauern verlangt wird, sondern von den Banden, Gangs und Drogenkartellen, die die Coca Paste spottbillig von den Bauern kaufen und zum letztendlichen Kokain weiterverarbeiten, natürlich mit riesigen Gewinnmargen. Ist aber auch logisch, denn irgendwie müssen die das Zeugs ja auch unbemerkt in die ganze Welt verschicken, und das kostet Aufwand, Kreativität, Zeit und Geld.

Allein die Illegalität macht einen hohen Preis nicht aus, sonst wären Substanzen wie Amphetamin oder MDMA viel teurer, weil man sowas salopp gesagt "ortsunabhängig in jedem Kellerlabor herstellen könnte". Wenn alle Drogen von jetzt auf gleich weltweit legal werden, würde vor allem der Kokainpreis massiv einbrechen, weil man nicht mehr die logistische Hürde hätte.

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Die Beschaffungskriminalität entsteht doch nur durch den verbot ! Es gibt auch keine Beschaffungskriminalität bei Alkohol obwohl diese Abhängigkeit der von heroin sehr ähnlich ist. Drogen werden durch ihre iligalität teuer. Außerdem zahlt der Steuerzahler für eine Polizei die harmlose Kiffer und Extasy Konsumenten und kleine Dealer festnimmt nur damit wieder neue Dealer nachrücken. Das ist ein Haufen Geld den wir alle zu zahlen haben. Völlig undurchdachte Argumente an der Stelle !

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Es ist aufwändiger und langwieriger einen Liter Bier herzustellen, als ein Gramm Kokain. Trotzdem verkaufen legale Dealer (Geschäftsmänner) einen Liter Bier für 1-2 Euro, während illegale Dealer 60.-€ für ein Gramm Kokain verlangen. Wäre es legal, dann gäbe es wie bei Bier direkte Konkurrenz und die Preise würden massiv fallen. Am Ende würde man evtl. bei einem Preis vom 5.-€ pro Gramm Kokain landen, wenn es so wie Alkohol gehandelt würde, also im Supermarkt. Wird das Zeug über Apotheken vertrieben, dann sinkt der Preis vermutlich nicht sonderlich. Cannabis aus der Apotheke ist auf jeden Fall sogar deutlich teurer als auf dem Schwarzmarkt. Da hängen dann soviel Kosten und Aufwand für die Kontrollen dran und jeder der irgendwo seinen Stempel drauf drückt will auch ein paar Euro dafür und bevor etwas in der Apotheke verkauft wird werden viele Stempel benutzt. Ob das jetzt wünschenswert ist steht auf einem anderen Blatt Papier, aber es würde auf jeden Fall die Beschaffungskriminalität reduzieren.

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@Panazee

Die genauen Fakten könnte dir sicherlich jemand erklären, der sich mit Wirtschaft auskennen würde. Ich versuche es mal ansatzweise, was mir dabei durch den Kopf geht.

Drogen werden also legal in Deutschland. Das Problem würde aber bleiben, das es im Ausland trotzdem verboten wäre. Jetzt spinnen wir mal und behaupten, das Drogen überall legal wären.

Damit würde zuerst der Markt überschwemmt und das Zeug wäre sehr billig zu bekommen, da die Meisten illegalen Hersteller und Verteiler ihre Ware los werden wollen. Aber was kommt dann?

Die Preise fallen zuerst in den Keller, aber dann müsste folgendes eintreten, das die Preise wieder steigen. Und das nur, weil die Meisten kein Interesse mehr haben das Zeug herzustellen, zu versenden und dann erlaubt gewerblich verkaufen.

Das bedeutet, das das Angebot wieder sinken tut und die Preise wieder steigen, weil der Bedarf am Konsum einfach da ist.

Gerade die Abhängigen haben also auch nichts davon und der Kreislauf mit der Beschaffung geht fröhlich so weiter.

Nur mit dem Problem, das man durch Drogen eher keinen Bock hat eine geregelte Arbeit nachzugehen, als wie es bei Alkohol Konsumenten der Fall ist.

Im direkten Vergleich ist der Alkohol dann sicherlich doch noch annehmbarer obwohl dadurch auch schon viel Schaden angerichtet wird. (Was aber wieder eine andere Sache wäre.)

Ich gehe also nicht davon aus, das eine Legalisierung der Drogen das eigentliche Problem mit den Konsumenten beheben würde.

Ganz im Gegenteil vielleicht, weil dann auch neue Kunden Drogen probieren würden, die durch das Verbot bis jetzt abgeschreckt wurden.

Wie bereits gesagt, das würde Jemand besser erklären können, der sich mit Wirtschaft und Business besser aus kennt. :)

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Jeder der sich mit Wirtschaft auskennt wird dir sagen, dass Waren, die illegal sind, unverhältnismäßig viel teurer sind als Waren, die nicht illegal sind. In Amerika bekommst du ein halbautomatisches Gewehr umsonst als Bonus, wenn du bei einer bestimmten Bank ein neues Konto eröffnest. In Deutschland wirst du dafür Unmengen zahlen müssen, wenn du das irgendwie illegal über das Darknet kaufen willst. Illegal ist immer viel teurer als legal und kein Wirtschaftswissenschaftler wird etwas anderes sagen.

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@Panazee

Naja, so kommen wir beide sicherlich nicht auf eine Lösung. Im Gegesatz zu dir habe ich bei dem ganzen nicht den Artikel im Kopf, sondern den Endverbraucher.

Und der hat eine ganz andere persönliche Verhaltenheit durch Drogen, als ein Waffensammler.

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Es ging doch um die Beschaffungskriminalität, oder? Zwei Punkte sind dabei unbestreitbar. 1. Je teurer der Stoff ist nach dem man süchtig ist, desto höher die Wahrscheinlichkeit, dass man sich Geld durch Straftaten beschafft. 2. Waren, die illegal sind, sind teurer als Waren, die legal sind. Wenn man 1. und 2. logisch verbindet, dann kann man doch nicht leugnen, dass eine Legalisierung die Beschaffungskriminalität senken würde. Es ging mir nur um diesen einen Punkt. Es gibt viele Pro und Contra Argumente und auf beiden Seiten gibt es gute Argumente. Die Beschaffungskriminalität ist eines dieser guten Argumente, aber eben Pro Legalisierung, weil sie sinken würde und nicht Contra Legalisierung.

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Also das Drogen illegal sind ist absolut hirnrissig. In Ländern mit liberaler Drogenpolitik also wo sie nicht verfolgt werden gibt es sogar weniger Konsumenten als bei uns. Alleine das zeigt schon wie unnütz das verbot ist und wie viele Streuern es verschwendet. Des Weiteren entsteht Beschaffungskriminalität durch das verbot da Drogen eigenen Haufen Geld kosten. Konsumenten hilft es in keinester weise. Leuten denen ihre eigene Gesundheit egal ist und die Drogen wie Crystal meth konsumieren die lassen sich auch ganz bestimmt nicht von einem verbot aufhalten. Aber anstelle das man Konsumenten hilf kriminalisiert man sie. Das geht so weit das gelegenheitskiffer ihre Jobs verlieren ! Tolle Politik ! Immer mehr Menschen sterben an den streckstoffen von Drogen und zahlen belegen das Regionen in denen Drogen strenger behandelt werden auch um einziges mehr Drogentote haben. Außerdem sind Drogen wie alkohol und Zigaretten um einiges gefährlicher als z.B. Extasy oder Cannabis. Wieso Drogen verboten sind ist ganz einfach. Sowohl Alkohol als auch die Pharmaindustrie sind sehr interessiert an der Repression. Wenn es Politikern um unsere Gesundheit gehen würde dann würden sie mit Sicherheit auch Alkoholwervung verbieten, die wirklich hochgradig unverantwortlich ist ! Ein Alkoholsüchtiger der diese Werbung sieht wird zum trinken animiert wärend harmlose Kiffer kriminalisiert werden. Ich könnte noch 10000 Argumente nennen wieso es schlecht ist Drogen zu kriminalisieren. Sicher wäre es flasch sämtliche Drogen im Supermarkt anzubieten. Aber es kann ja nicht so schwer sein zumindest mal Konsumenten in Ruhe zu lassen und ihnen die Möglichkeit geben ihr Zeug testen zu lassen oder vllt. ihnen auch die Möglichkeit geben an besonderen Ausgabestellen an ihr zeug zu kommen. Da könnte man auch die Möglichkeit einer Beratung anbieten. Sie machen es so oder so. Wieso sie dann nicht wirklich schützen und versuchen Sie aufzuklären und ihnen sauberes Zeug verkaufen.

Woher ich das weiß:
Recherche

Dem Staat geht es nicht hauptsächlich um die Konsumenten. Die hohen Strafen bekommen die Dealer.

Und ja, die Dealer sind verantwortlich dafür, bzw. unterstützen es, dass das Leben vieler den Bach herunter geht.

Und da kann man mal die Frage stellen, wer der Staat ist. Es gibt keine Person Staat, so wie es keine Person Natur gibt. Der Staat ist eine Organisationseinheit, die die Meinung der Bürger repräsentieren soll und in ihrem Sinn handeln und wirtschaften soll. Wenn man sich das vor Augen führt, dann klingt es selbstverständlich, dass dem Staat das Wohl seiner Bürger wichtig sein sollte. Und da schließt sich der Kreis, denn ohne Drogen fühlen sich die Bürger langfristig wohler und können ihr Leben besser selbst gestalten und in die Hand nehmen.

Das Problem bei Drogen ist, dass nicht jeder daran zugrunde geht und ein Drogenopfer nicht nicht Opfer ist, wie zum Beispiel ein Mordopfer. Das Opfer sucht sich seinen Täter.
Ein weiteres Problem ist, dass die Menschen unterschiedlich gut mit Drogen umgehen können. Menschen, die meinen, damit gut umgehen zu können, könnten sich denken: "Was soll der Blödsinn? Mit genügend Willenskraft kommt man doch locker weg. Warum werde ich in meiner Freiheit eingeschränkt? Boah ist der Staat ein Spießer!"
Das ist aber nur ein Teil des Ganzen.

Sorry, dass ich deine Antwort nicht mit einem knackigen Knallersatz beantworten kann.

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"Dem Staat geht es nicht hauptsächlich um die Konsumenten. Die hohen Strafen bekommen die Dealer."

Glaub mir, das ist quatsch.

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@Silvia778

Glaub ihm, er hat Recht!

Der Konsum von Betäubungsmitteln ist noch nicht einmal strafbar!

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@Destranix

Trotzdem muss man es besitzen um zu konsumieren und das IST strafbar.

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@Silvia778

Nur, wenn du es nicht schnell genug konsumierst und/oder zu viel besitzt.

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@Destranix

Dir ist schon bewusst, das man als konsument nicht kauft und 2 min später konsumiert oder ?

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@Silvia778

Man sollte auch keine Drogen kaufen, denn das wäre schließlich verboten.

Abgesehen davon ist dass das Problem der konsumenten, wnen sie nicht schnell genug konsumieren oder zu viel auf einmal besorgen.

Die Möglichkeit des schnellen Konsums besteht ja.

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@Destranix

Ja aber wenn man positiv auf drogen getestet wird kriegt man zsb. den führerschein weggenommen

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@Silvia778

Ja. Das ist auch ganz in Ordung so.

un wenn man nachweisen kann, dass man seinen Konsum unter kontrolle hat, bekommt man ihn dann auch wieder...

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@Destranix

Falsch. Komplett abstinent hat nichts Mit kontrollierten konsum zu tun.

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@Silvia778

Du musst auch nicht komplett abstinent sein, sondern zeigen, dass du deinen Konsum kontrollieren und somit auch eine Zeit lang nichts konsumieren kannst.

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@Destranix

Das ganze geht nen jahr Lang. Ausserdem wollen die das du garnicht mehr konsumierst da es für unsere regierung so etwas wie kontrollierten konsum nicht gibt.

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@Destranix

Da bist du völlig falsch informiert. Wenn man mit Drogen, sogar außerhalb des Verkehres, erwischt wird kann man den Führerschein entzogen bekommen. Obwohl man sie föllig unter Kontrolle hat. Ein Alkoholsüchtiger kann so viel saufen wie er will und es wird nie angezweifelt das er fahrtüchtig ist. Außer er fährt natürlich besoffen. Was er aber zimlich sicher irgendwann tun wird. Erkläre mir nun in welcher Hinsicht das fair ist oder wie man es rechtfertigen kann das andauernd besoffene am Steuer sitzen ? Und zu dem Konsum. Wenn man feiern geht und z.B. Extasy nimmt. Kauft man sich doch keine Pille und schluckt sie direkt danach runter ? Natürlich will man die mitnehmen und muss sie auch transportieren ?

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@okingo

Alkohol gehört genauso verboten. Man sieht ja, dass es ohne Verbot nicht funktioniert!

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@Destranix

Nein, Alkohol ist aus historischen Gründen die meistverbreiteter Droge, nicht weil sie legal ist. Und bei der Prohibition in Amerika damals hat man ja gesehen welchen Schaden es anrichtet den Verkauf von Rauschmitteln besonders von so einem beliebten wie Alkohol dem Schwarzmarkt zu überlassen. Menschen werden sich immer Berauschen wollen, mit einem verbot erreicht man nichts. In Amerika haben die Leute dann angefangen sogar Alkohole wie aus desenfektionsmittel oder gepantschtem Alkohol zu trinken, was zu vielen Todesopfern geführt hat. Informier dich mal über das Alkoholverbot in Amerika. Die haben das nicht ohne Grund wieder aufgegeben. Und es ist bei kleineren Drogen das selbe Prinzip. Die die es konsumieren wollen tuen es auch egal ob verboten oder nicht. Natürlich ist eine Drogenfreie Welt ein schönes Wunschdenken, aber das funktioniert einfach nicht. Besonders nicht bei dem Momentanen gesellschaftsdruck. Die Menschen suchen einen Ausweg und wollen sich ablenken. Da bringt es nichts ihnen das zu verbieten. Wird Alkohol verboten werden die Leute trotzdem trinken, ganuso wie die Leute trotzdem kiffen z.B.. Der richtige Umgang wäre Aufklärung und Hilfe für Menschen mit Drogenproblemen. Alkohol mit eingeschlossen. Und man sollte endlich mal Alkoholwerbung verbieten, das ist nämlich unter aller Sau.... Wo ich dir recht gebe ist das unser Umgang mit Alkohol völlig falsch ist ! Aber ein verbot ist nachweislich auch flasch.

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@okingo

Das damalige Amerika ist mit Deutschland der heutigen Zeit nicht vergleichbar.

Aufklären sollte man selbstverständlich wesentlich mehr.

Und auch ein Verbot senkt den Konsum. Die meisten alkoholtrinker, die ich kenne, würden keinen Alkohol mehr trinken, wenn sie sich strafbar machen müssten, um ihn zu besorgen.

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@Destranix

Das sind dann aber auch die Alkoholkonsumenten die ihren Konsum meistens ohnehin im Griff haben. Leute die den Konsum nicht im Griff haben, die man damit versucht zu schützen, denen schadet man nur damit, weil diese dann eben auf den Schwarmark zurückgreifen. Außerdem sind in Ländern mit liberaler Drogenpolitik die Konsumentenzahlen nicht größer. Wenn man illegale Drogen nicht wie Alkohol behandelt, werden die konsumentenzahlen auch nicht ansteigen. Natürlich ist Alkoholwerbung und Verharmlosung seitens der Politik Konsumfördernt und unverantwortungslos. Wenn man Alkohol verbieten würde würde diese Variable der Verharmlosung wahscheinlich wegfallen und die Konsumentenzahlen würde auch aus diesem Grund wahrscheinlich leicht zurückgehen. Das gebe ich zu an der Stelle. Allerdings würde zugleich aber auch wahrscheinlich die Zahl der Todesopfer hoch gehen, weil es eben Fakt ist das auch ein sehr großer Anteil, gerade junge Menschen, der Konsumenten auf den Schwarzmarkt zurückgreift und dieser eben gefährlich ist. Weiß nicht ob das wünschenswert ist. Da wäre es doch sinnvoller daran zu arbeiten das die Verharmlosung von Alkohol aufhört und man somit die Konsumentenzahlen senkt ohne das die Todeszahlen Ansteigen. Bei anderen Drogen eben auch diese legalisiert aber ohne dabei diese zu verharmlosen. Das ist möglich. Ich würde niemals behaupten es ist sinnvoll Drogen im Laden anzubieten. Und ich kenne genügend Leute die jedes wochende saufen und ganz sicher nicht damit aufhören weil es verboten wird. Gerade junge Menschen, die man wiederum ja auch eher schützen will als Erwachsene die ihren Konsum ohnehin im Griff haben, neigen dazu rebellisch zu werden und sich eben dem Schwazmarkt zuzuwenden um wie gewohnt feiern zu können. Wieso muss man das Leben dieser Menschen gefährden indem man sie dem Schwarzmarkt überlässt. Und um darauf zurückzukommen, Deutschland ist eine extreme Leistungsgesellschaft und diese löst in vielen das Bedürfniss aus ,,abzuschalten‘‘ wo gerade eine Droge wie Alkohol hervorragend funktioniert. Aber ist mal schön von einem Legalisierungsgegner zu lesen, dass er Alkohol auch als harte Droge anerkennt :) Auf jeden Fall führt eine Pohibition in die falsche Richtung, was sich auch belegen lässt. Was ich allerdings niemals abstreiten würde, ist das man versuchen muss die Menschen vor problematischem Drogenkonsum zu schützen, allerdings mit Aufklärung und nicht mit Kriminalisierung, alleine schon deswegen, weil so der Staat für die Konsumenten in ein Feindbild rückt, das sollte man auf jeden Fall vermeiden!

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@okingo
Das sind dann aber auch die Alkoholkonsumenten die ihren Konsum meistens ohnehin im Griff haben.

Bedeutet zwangsweise weniger Konsumenten, wenn diese aufhören.

Und die, die ihren Konsum nicht im Griff haben sind ja eindeutig krank und benötigen Hilfe.

Ohne Verbote lässt sich diese Hilfe schlecht vorschreiben, auch, da sich schwer erkennen lässt, wer den seinen Konsum wirklich im Griff hat.

Der Vergleich mit anderen ländern ist ohne weiteres nicht zu machen, denn meistens wurden mit dre Legalisierung von Drogen haufenweise Aufklärungskampangen gestartet...

Die Verharmlosung von Drogen ist leider ein großes Problem, eines, welches der Staat alleine nicht im Griff hat und ohne diktatorische MAßnahmen auch nicht im Giff haben kann.

Denn vor Allem Freunde, Bekannte und Personen in sozialen Netzwerken sind die Haupttäter, wenn es um die verharmlosung von Drogen geht.

Kriminalisierung ist übrigens nur deshalb schlecht, weil das Strafsystem in Deutschland und eigentlich alle Strafsysteme weltweit komplett außer Acht lassen, das Wegsperren und Geldstrafen nichts bringen und man sich um die Resozialisierung der Verurteilten auch mit Hilfe psychologischer Mittel bemühen muss.

Resozialisierung zur Abstinenz muss das Motto sein. Sicher zeigt sich in den Statistiken auch, dass Drogenverbote vor Allem in den Länern effektiv sind, in denen die Gefängnisse drogenfrei sind.

Und wenn das nicht untersucht wurde, dann muss jemand eine Studie dazu machen, um zu zeigen, wo die Fehler liegen.

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@Destranix

Ja aber dieser Konsumentenrückgang ist auf kosten vieler und gerade auch junger totesopfer. Wer soetwas will ist mehr an Statistiken als an Menschen interessiert.

Und wie ich bereits erwähnt habe rückt der staat indem er dem Konsumenten kriminalisiert in ein Feindbild. Und von seinem Feind nimmt man eigentlich eher ungerne Hilfe an. Man sollte vielmehr versuchen den Menschen wirklich zu helfen indem man das Geld statt in die Strafverfolgung in die Hilfe und Aufklärung steckt. Mir ist schon klar das Drogen nicht ohne weiteres legalisiert werden können aber das die momentane Drogenpolitik falsch ist steht außer frage.

Alleine die Tatsache das es nicht erlaubt ist seine Drogen vor dem Club testen zu lassen lässt einem wirklich nachdenken. Es geht doch um den Schutz der Menschen und der wäre mit reinen Drogen mehr gewährleistet. Die Leute nehmen diese Drogen sowieso. Mir ist schon klar das dann wieder Leute, die die Sachen nicht bis zum Ende durchdenken dann sagen. Ja damit sagt man ja das es okay ist Drogen zu nehmen. Aber das sehe ich nicht so. Man kann den Leuten die diese Drogen testen dann direkt vor Ort aufklären und von dem Konsum abraten. Wenn sie es dann trotzdem machen, hätten sie es auch ohne ihre Drogen testen zu lassen getan und auch wenn es verboten wäre. Das sind all solche Dinge die einfach schief laufen in der Drogenpolitik. Weil es statt mit Hilfe und Aufklärung mit Strafverfolgung und Kriminalisierung versucht wird. Außerdem darf man auch nie die Konsumenten vergessen die ihren Konsum im Griff haben, zu denen mehr gehören als man denkt. Diese zu kriminalisieren ist dann garnicht mehr zu rechtfertigen. Ist ein schwieriges Thema und ich glaube so leicht kommen wir nicht auf einen Nenner, aber ich denke wir können festhalten das die aktuelle Drogenpolitik schlecht ist, und da spreche ich unter anderem auch für viele Experten auf dem Gebiet.

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@okingo

Man muss das Geld ja auch nicht in die Strafverfolgung stecken.

Wass im Gesetz steht und was die Polizei tut sind zwei verschiedene Dinge...

Das Testen von Drogen ist deshalb nicht sinnvoll, da zum einen einmaliger Kontakt schon süchtig machen kann und zum anderen ein völlig falsches Bild der Droge vermittelt wird.

Die schlimmen Folgen treten meist nicht nach einmaligem Konsum auf. Wirklich bemerkbar macht sich das erst,w enn es zu spät ist.

Ich bin also klar gegen probieren. Außer vielleicht bei Zigaretten oder anderes Zeug, bei dem einem nach dem ersten probieren schlecht wird und kein Suchtpotential bei einmaligem Konsum besteht.

Und klar sollte man die, die ihren Konsum im Griff haben, genauso im Auge behalten, wie auch die Leute, die durch Probierangebote verführt werden.

Das Problem ist nur, dass sie Gesetze oft nicht so individuell gestalten lassen.

Wie willst du wissen, dass ein konsument sich wirklich im Griff hat und sich kontrollieren kann?

Oder noch schlimmer.

Wie will man solche Menschen, welche Suchtgefährdet sind von solchen unterscheiden, die es nicht sind?

Das geht zur Zeit noch nicht. Und deswegen ist es auch für eine Legalisierung zu früh.

Mal ganz davon abgesehen, dass Konsumenten auch der Gesellschaft schzaden, wenn sie sich selbst schaden.

Um diese Problem zu lösen, müsste man aber harmlose Drogen finden, die es übrigens auch durchaus geben kann und auch da, muss man darauf achten, dass die Menschen nicht die ganze Zeit high sind.

Im Grunde genommen bräuchte man ein technisches Gerät, welches den Nutzer für die dauer der nutzung in einen rauschzustand versetzt, den Nutzer aber gleichzeitig so sichert, dass dieser keinen Schaden nimmt und keinen Schaden verursachen kann.

Das sind aber wohl Zukunftsvisionen...

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@Destranix

Achso und ich denke nicht das alle alkoholkonsumenten die ihren Konsum im Griff haben sich auch an das Gesetz halten. Ich wage sogar zu behaupten das es unter die 50% geht. Es gibt viele Leute die ihren Drogenkonsum auch mit illegalen Drogen im absolut Griff haben. Kommt auch auf die definitive auf die Droge und auf die Konsumform an. Jemand der sich herion spritzt hat eine Wahrscheinlichkeit gehen null einen verantwortungsvollen Konsum zu betreiben, wärend ein extasykonsument durchaus verantwortungsvoll konsumieren kann. Am besten natürlich garnicht konsumieren, aber man sieht ja dass das nicht funktioniert.

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@okingo

Nun, wenn sich das Verbot leicht umgehen lässt, dann wird sicher auch manch verantwortungsvoller Konsument sich verführen lassen.

Ist beim Autofahren ja nicht anders.

Auch ein gesetzestreuer fahrer wird nicht immer in der abbiegenden Vorfahrtsstraße blinken oder wenn er um ein parkendes auto herumfahren will...

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@okingo

Das verbot ist aber leicht zu umgehen. Auf dem schwamarkt Drogen zu bekommen ist kinderleicht und in manchen Clubs wird man im Stundentakt gefragt ob man was braucht. Ich glaube wer da nein sagt würde diese Droge ohnehin nicht konsumieren. Und wenn man bei jemanden anderem mitkonsumieren würde, würde man sich ja nichtmal strafbar machen.

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@okingo

Das ist so falsch. Theoretisch kann man jede droge kontrollieren auch heroin IV. Das die konsumenten meist psychiche probleme haben und heroin diese lindert IST das problem. Ich gehe Mir Dann Mal ne runde ballern lol

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@Silvia778

Natürlich. Ich wollte damit aber nich sagen das man das nicht kann sondern das das Suchtpotenzial von der Droge und auch von der Konsumform abhängt. Die konsumform macht einen Riesen Unterschied bei dem Suchtpotenzial. Verdünntes Herion zu trinken wie Alkohol ist sicherlich nicht so schlimm wie wenn man es raucht oder sogar spritzt. Alleine schon weil man das Spritzen bei direktem eintreten der Wirkung viel schneller mit der Wirkung assoziiert als wenn man da erstmal ne halbe Stunde auf die Wirkung wartet. Also das Gehirn stellt schneller eine Verbindung aus der Handlung und der Wirkung her wodurch man auch schneller abhängig wird. Außerdem ist die Wirkung viel stärker.

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@okingo

Das stimmt natürlich. Auch nasal ist nen Riesen unterschied zu IV/IA aber da brauch man einfach zu viel Stoff zum ziehen dafür kann man seinen Konsum noch recht gut kontrollieren. Weil es aber einfach zu viel Stoff verbraucht und nicht richtig Knallt steigt man halt auf IV um. Und nach einem mal IV/IA wird’s kein nasal mehr geben. Das Ding ist beim ballern gibts halt nen krassen Flash bei genug Stoff aufm Löffel der hält’s nur ganz kurz danach setzt die normale Wirkung wie man sie vom nasalen kennt ein. Die Wirkung nach dem Flash ist natürlich auch akzeptabel aber die geht schnell weg und schon zieht man noch nen Löffel auf... trotzdem kann man mit viel selbstdisziplin und vielen anderen Drogen und medis als Ausgleich seinen Konsum auf 1-2 die Woche verringern so bleibt der Flash wenigstens erhalten. Und rauchen ist jetzt nicht so das wahre, wie nasal eigentlich also das kannst du’s mit viel selbstdisziplin kontrollieren das ist möglich

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@Silvia778

Allerdings sehe ich einen Konsum von 2 mal die Woche schon als sehr problematisch an, vorallem wenn man andere Drogen zum aushalten braucht.

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@okingo

ich habe nie gesagt das ich nicht süchtig bin. Ich meine das was ich an manchen Tagen konsumiere lacht jede safer use Regel komplett aus^^^ das einzige worauf ich achte das ich von nichts körperlich draufkomme damit der Flash erhalten bleibt und man nicht so viel Geld ausgeben muss . Vorallem bei manchen medis die ich nehme wäre es nen Problem bei der Dosierung die ich nutze körperlich draufzukommen. Das ich bei meinem konsummuster irgendwann draufgehe ist mir bewusst brauchst du mir nicht mitzuteilen aber bis dahin habe ich nen halbwegs unbeschwertes Leben und keine suizidgedanken.

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Dem Staat geht es darum sich keinen Fehler eingestehen zu müssen.

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Warum sind so viele Leute STRIKT gegen Drogen, obwohl sie selbst Alk. konsumieren?(Bitte erst lesen

Also ich möchte gerne wissen, wieso so viele Leute gegen Drogen sind, jedoch fast jeder Alkohol trinkt? Es wurde festgestellt, dass aus medizinischer Sicht Alkohol als 3. schädlichste Droge eingestuft wird. (auch laut BBC) Er schädigt den Magen, die Leber und vorallem das Hirn (BLEIBENDE Schäden, die oft genug zum Tod führen. Zur Info: Jährlich sterben allein in Deutschland ca. 20.000 Menschen an Alkohol) Nur Heroin und Kokain wurde als schädlicher eingestuft. Somit wäre gelegentlicher XTC-, LSD-, Cannabiskonsum (und was es da noch alles gibt...) gesünder für die Leute, als gelegentlicher Alkoholkonsum. Und trotzdem, vertreten viele die Meinung "SCHEIß Drogen!!!". Also wie kommt das? Mangelnde Aufklärung und Propaganda? In der heutigen Zeit, wo fast jeder Internet hat, wäre Aufklärung nicht schwer. Ne Abneigung gegen Drogen, weil sie eben "illegal" sind? Das kann auch nicht der Grund sein..Fast jeder zieht illegal Musik oder Filme. Zumal der Konsum von Drogen ja legal ist.

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