Findet ihr es okay, wenn AfD-Politiker pauschal als Nazis bezeichnet werden?

Das Ergebnis basiert auf 260 Abstimmungen

Ja 56%
Nein 44%

64 Antworten

Kommt darauf an wie du das meinst. Ich toleriere durchaus wohlwollend, wenn jemand so etwas macht (wir gehen hier mal von einem Kontext mit negativer bewerteter sowie ernst gemeinter Aussage aus), finde es aber trotzdem etwas stillos.

Nein

Die AfD ist rechts und einige Teile von ihr sogar ultrarechts. Deswegen sind sie aber noch lange keine Nazis. Früher sassen Rechte in allen Parteien ( vor allem in der CDU/CSU ), heute siedeln sie sich in der AfD an. Ich selbst bin der Überzeugung, das wir mit ihr leben müssen. Leider! Tatsächlich ernten sie dort, wo andere Parteien versagen. So sind die Rechten wenigstens sichtbar! Früher haben sie sich in den Flügeln der grossen Parteien verschanzt und damit Kurskorrekturen von deren politischem Kurs vorgenommen. Aber eine so grosse Partei, das sie das politische Leben entscheidend beeinflussen, werden sie nie.

Nein

Nein, die Nazis waren ja die nsdap Konsorten und dergleichen mit dem A.H. Verantwortlich für den Völkermord und den zweiten Weltkrieg. Ich finde wenn man das Wort so leichtfertig benutzt um eine vergleichsweise harmlose heutige Partei damit zieht, verliert das Wort an Bedeutung und auch die Gräueltaten von damals werden damit für mein Empfinden damit verharmlost

NaZis sind nicht 45 ausgestorben, sondern Anhänger der nationalsozialistischen Ideologie .. heute!

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@2020Lazarus

Ich habe meiner Aussage nichts hinzuzufügen. Wenn eine lesbische Alice weidel für dich das gleiche ist wie der Mann der einen Völkermord und einen Weltkrieg begangen hat, ist das deine Sache. Für mich ist das ein Unterschied. Hätte Alice weidel damals gelebt wäre sie vermutlich auch um die Strecke gebracht worden.

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Mir fehlt die Antwort "Ja und Nein". Manche wie Höcke, Kalbitz usw. kann man defintiv als Nazis bezeichnen. Andere sind einfach nur sehr sehr rechtskonservativ. Da würde der Begriff Nazi eine unzureichende Verallgemeinerung bedeuten. Aber die zwei oben genannten Personen gewinnen in der Partei immer mehr Gewicht und Unterstützung. Deswegen kann man die AfD durchaus auch als rechtsextreme Partei bezeichnen, da sie sich offensichtlich nicht davon abgrenzt und von der Präsenz von Faschisten wie Höcke offensichtlich sogar noch profitiert. Hier muss man sehr aufmerksam und vorsichtig sein, welchen Weg diese Partei einschlägt. Bei allen Führungswechseln bisher wurde die AfD immer rechter.

Das Problem ist ja, dass die Partei "nach rechts offen" ist.

Auch Weidel, Meuthen und solche Personen distanzieren sich nicht klar von Höcke & dem "Flügel".

Solange das der Fall ist, ist die AfD für mich unwählbar. Ganz egal wieviele "Rechtskonservative" sie auch haben mag.

5
Nein

Das würde umstandslos eine völlig distanzlose Nähe zu den historischen Nazis suggerieren, die so nicht existiert. Viele nutzen diesen Terminus jedoch als Synonym für "rechtsextremistisch" und das wiederum halte ich im Großen und Ganzen durchaus für eine zutreffende Bezeichnung, auch wenn die nicht auf jeden einzelnen komplett zutreffen mag.

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