Findet Ihr es okay, dass Beamte Pensionen kassieren, aber nicht in die Rentenkasse einzahlen?

...komplette Frage anzeigen

Das Ergebnis basiert auf 4 Abstimmungen

Ja, das ist okay 100%
weiß nicht 0%
Nein, das ist nicht okay 0%

9 Antworten

Wenn man sich informieren würde, dann wüsste man, dass Beamte nichts in die Rentenversicherung einzahlen, aber auch keinerlei Leistungen daraus beziehen.

Seit 1957 zahlen die Beamten 8% des Bruttogehaltes an eine Pensionskasse. 

Wenn die Beamten auch in die gesetzliche RV einzahlen sollten, müsste daher als erstes das Bruttogehalt um die Pensionsrückstellungen angehoben werden. Zu dem müsste der Staat die AG Beiträge jeden Monat übernehmen. Das ist für aktive Beamten wesentlich teurer als der Beamtenstatus...

Beamte bekommen ja auch keine Leistungen aus der gesetzlichen Rentenversicherung.

Das Bruttogehalt von Beamten ist niedriger als das von vergleichbar qualifizierten Angestellten. Der Grund dafür ist unter anderem, dass der Dienstherr Rücklagen für die Pensionen bildet.

Das ist ein Strickfehler, der in der Nachkriegsjahren versäumt wurde.

Als angeblich alle mit Null angefangen haben, wäre das noch möglich gewesen es zu ändern. Mittlerweile sind da solche "Erbhöfe" aufgebaut worden, dass man das nicht mehr bezahlen könnte.

Überlege mal wer alles in den Parlamenten sitzt, und genau über diesen Punkt abstimmen müsste.

Die Parlamente sind mal voller und mal leerer - ABER immer voller Lehrer.

Warum wählt man dann die Lehrer in den Bundestag?

0

Es geht hier um das einzahlen in die Rentenkasse. Aus welchen Geldern würden den solche Rentenbeiträge betrieben ? Natürlich aus den Steuern, dass würde bedeuten, das für den aktiven Beamten höhere "Nebenkosten" entstehen, welche aus dem Staatssäckel Steuern in das Staatssäckel Rentenversicherung verschoben würden. Das doch eine Milchmädchenrechnung!

0
@Silberheim

Aber kein Arbeitnehmer erhält seine Ruhestandsbezüge in Höhe 71,5 % des ENDGEHALTS. Das ist der große Unterschied.

Alle anderen werden nach dem Durchschnitt des gesamten Berufsleben berechnet.

0
@DerHans

Da ich genau wusste, dass das kommt mein lieber Hans, habe ich geschrieben, dass es um die Einzahlung in die Rentenkasse geht und nur darauf bezieht sich mein Kommentar!

0
@Silberheim

Und was ändert das an der Ungleichbehandlung? Diese wird natürlich auch zum allergrößten Teil von den Arbeitnehmern finanziert.

0
@DerHans

Soll ich dir nun vorrechnen, was der Staat durch die nicht Erhebung von Rentenbeiträgen pro aktivem Beamten über ein "Dienstleben" einspart und das der Ruhestandbeamte, selbst bei der jetzigen Art der Pensionsfestsetzung, durchschnittlich 40 Jahre lang Ruhestandbezüge erhalten müsste, damit sich das ausgleichen würde. Und noch mal es geht hier um die Frage ob Beamte in die Rentenkasse einzahlen sollten, aber das macht, da es beides öffentliche Töpfe sind, keinen Sinn. Über die Art der Festsetzung mag man diskutieren, aber das Beamte keine Rentenbeiträge zahlen ist sparsamer wenn man die gesamte aktive Dienstzeit und den Ruhestand betrachtet.

1
@DerHans

@DerHans. Ein Beamter erhält die 71,5% auch nur nach 40 Jahren Vollzeitarbeit. Wer schafft das denn??

0
@turnmami

Ein versicherungspflichtiger Arbeiter oder Angestellter kann sogar 50 Jahre gearbeitet haben und bekommt trotzdem keine 60 %

Vor allem bekommt er seine Rente nicht nach dem Endgehalt.

0
@DerHans

Die Pension berechnet sich auch nicht nach dem letzten Gehalt, da Beförderungen in den letzten 3 Jahren nicht mitzählen. Außerdem sind die max. 71,5% Brutto! Die Pension ist voll zu versteuern und die PKV kostet im Alter auch sehr viel. Netto haben die meisten Beamten somit nicht mehr, als ein Rentner. Denn nicht jeder Beamte hat ein Gehalt eines Staatssekretärs...

0
Ja, das ist okay

Warum sollten Beamte überhaupt in die Rentenkasse einzahlen.

Sie erhalten doch überhaupt keine Leistung daraus.

Im Gegensatz, könntest du ja auch dein ganzes Gehalt in den Rhein werfen.

Ich denke nicht, dass man Geld wegwirft, wenn an sich im Sozialsystem dieses Landes beteiligt.

Die Pensionen werden nicht von den Beamten bezahlt, sondern vom Steuerzahler. 

0
@l120108

Die Pensionen werden nicht von den Beamten bezahlt, sondern vom Steuerzahler. 

Wie kommst du denn auf solch eine Idee.

Auch Behörden haben Einkünfte und erwirtschaften Gewinne.

Außerdem sind Beamte nicht am Sozialsystem des Landes beteiligt.

0

Sicher, denn sie zahlen indirekt in ihre "Pensionskasse", durch Abschläge bei den Bezügen. Das sind zwei unterschiedliche Systeme.

Hallo,

irgendwie hingt die Fragestellung.

Beamte Zahlen nichts in die Rentenversicherung da sie der staatlichen Alimentierung unterliegen, sie erhalten auch keine Rente aus der Rentenversicherung (wenn das höchstens aus Jahren vor der Verbeamtung, dann aus den erworbenen Entgeltpunkten).

Deshalb kein Votum zu einer unkorrekten Frage.

Beste Grüße

Dickie59

Ja, das ist okay

Die Pensionen der Beamten werden nicht aus der Rentenkasse bezahlt.

Nein, daß ist nicht okay.Wir brauchen ein Rentensystem, in das alle einzahlen.


Und dann? Dann bekommen alle daraus Leistungen. Welche Probleme sind damit gelöst?

0
@turnmami

Dann  würden die Renten der Beamten genauso steigen wie bei allen anderen Renten, also nicht mehr so stark, was fair und gerecht wäre und dazu enorme Kosten einsparen würde.

0
@lifefree

Welche Kosten spart man denn? Schon mal informiert, wieviel die Pensionen im Vergleich zu den Renten gestiegen sind? Bestimmt nicht... Sparen würde man im Endeffekt nichts, da im aktiven Dienst die Leute dann viel mehr Geld kosten würden. Über die gesamte Lebenszeit würde man keinen Cent sparen

0
@turnmami

Der Vorschlag ist doch nicht schlecht. Der Staat wird dadurch zwar nicht reicher oder ärmer. Es ist buchhalterisch ein guter Weg, um Vergleichbarkeit zu ermöglichen. Und man könnte durch eine gemeinsame Kasse sicherlich auch Bürokratie abbauen.

0

Es geht hier um das einzahlen in die Rentenkasse. Aus welchen Geldern würden den solche Rentenbeiträge betrieben ? Natürlich aus den Steuern, dass würde bedeuten, das für den aktiven Beamten höhere "Nebenkosten" entstehen, welche aus dem Staatssäckel Steuern in das Staatssäckel Rentenversicherung verschoben würden. Das doch eine Milchmädchenrechnung!

0

@lifefree,

dann müssten doch auch alle Selbständigen, Freiberufler und sonstige Milliardäre die von ihrem Vermögen leben in das Rentensystem einzahlen!

Aber da wagt sich niemand dran.

Nur der arme Staatsdiener den will man bluten lassen.

0
Ja, das ist okay

Kein Problem. Bin kein Beamter und auch nicht im öffentlichen Dienst.

Was möchtest Du wissen?