Findet ihr es moralisch verwerflich Tiere zu züchten, nur um sie zu essen?

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20 Antworten

Ehrlich gesagt finde ich radikale Veganer unmoralisch, und zwar aus folgendem Grund:

Nehmen wir mal an, ich halte Hühner, um ihre Eier zu essen.
(zwar nicht um sie zu schlachten, aber das spielt eigentlich keine Rolle für die Argumentation, wie ihr gleich sehen werdet).

Veganer Standpunkt (Du):

    "es ist besser, ein Tier lebt erst gar nicht,
     als es zu züchten und dann zu schlachten
"

Mein Standpunkt:

    "sorge dafür, daß es ein schönes Leben hat,
     und einen möglichst kurzen, schmerzfreien Tod
     dann haben beide was davon
"

denn in der Natur ist es so:

    "es hat ein sehr gefährliches Leben,
     wird von Raubtieren gejagt, friert, bekommt keine Medizin,
     hungert manchmal, und wird meist schmerzhaft getötet (gegessen)
"


Den Tieren geht es bei mir objektiv besser, als in der Natur.

Denn: sie werden ver- und umsorgt. Beschützt und behütet ihr Leben lang. Sie kriegen Medizin wenn sie krank werden und haben ein Dach über dem Kopf. Sie werden artgerecht gehalten und haben genügend Auslauf.
Bei mir waren es Hühner, denen nahm ich jeden Tag ein Ei, das sowieso unbefruchtet war, und daß sie sonst eh irgendwo im Garten hätten verfaulen lassen. Also keinerlei Schaden für die Tiere. Ich hatte 4 Hühner und die hatten rund 10Ar Auslauf. Sie hatten Bäume zum draufflattern, 2 Komposthaufen. Und keine Fressfeinde.
Sprich: ein paradiesisches Hühnerleben.

Abgehakt. Ich denke Du folgst mir bis hierher,
und wenn Du ehrlich bist stimmst Du mir bisher zu.

Alles was lebt stirbt. Die Frage ist: wie?

Es ist natürlich selbstverständlich, daß jedes Lebewesen irgendwann mal stirbt. Man sollte sich aber nochmal in Erinnerung rufen:

In der freien Natur werden sie gefressen, erfrieren, verhungern, sterben an Verletzungen, Entzündungen usw.
Meist ist es ein schmerzhafter, manchmal langsamer qualvoller Tod.

Bei einem verantwortungsvollen Nutztierhalter werden sie kurz und schmerzlos getötet.

Nun zur Frage, ob kein Leben besser ist als ein Leben.

Ein Leben muß im Tod enden, darum kommen wir nicht herum.
Alles was lebt stirbt irgendwann mal.

Wer also den Tod vermeiden will, muss das Leben als solches verneinen.
Gäbe es keine Hühnerhalter, und keine Hühnerfleischesser, wären meine Hühner nie auf die Welt gekommen, also kein Leben.

Ergo ist die vegane Forderung: die Tiere dürften gar nicht erst leben.
(das Leben in der freien Natur haben wir ja schon abgehakt).

Da muß ich dann aber sagen:

Mit welchem Recht willst DU, ausgerechtnet DU dem armen Tier sein Leben nicht zugestehen? Bist Du Gott?

Dein Verhalten und deine Forderung ist so gesehen höchst unmoralisch.

Fazit:

Also bitte,
seht die Sache nicht so verbissen, und macht keine Religion daraus.
Ihr solltet nach dem Lesen des obigen Arguments anderen die Moral nicht pauschal absprechen.

Denn "ein gutes Leben ist besser als kein Leben" ist ein sehr moralischer, ethisch korrekter und guter Standpunkt.

PS:
obiges Argument gilt natürlich nicht, wenn die Tiere nicht artgerecht gehalten, oder nicht kurz und schmerzfrei getötet werden.

Wer Tiere selbst hält (geht bei Hühnern, Gänsen, Enten, Hasen aber vermutlich eher nicht bei Kühen und Schweinen ;-) hat das natürlich selbst in der Hand. Andernfalls ist natürlich darauf zu achten, z.B. indem man sich den Hof anschaut, und natürlich kein Billigfleisch einkauft.

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Kommentar von Schwoaze
30.12.2015, 12:13

Ich hätt's nicht besser schreiben können. Du sprichst mir aus der Seele!

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Moral heißt ja auch nach den Sitten und Gewohnheiten der Alten. Nun haben die schon seit der Steinzeit mit dem Züchten von Tieren angefangen aus unterschiedlichen Absichten. Das ist immer besser, als Tiere unkontrolliert in der Natur zu töten, wie es z.B. in Nordamerika mit den Büffelherden geschehen ist, wie in Afrika Wildtiere im Bestand bedroht sind.

Was allerdings bedenklich stimmt ist die "industrielle Zucht und Schlachtung und Verarbeitung", nach der die Menschen im Supermarkt "Tierfetzen" in Zelofan verpackt kaufen oder der Bezug zur Natur ganz verloren geht, was zu einem übermäßigen Fleischkonsum führt. Wenn ich bedenke, wieviel Fleisch in den 50er und 60er Jahren in der Woche auf den Teller kam - nun da gab es auch keine Erdbeeren an Weihnachten. Was aus uns als Menschen wird, wenn wir den Bezug zur Natur ganz verlieren, ist eher mit Sorge zu betrachten. Aber dafür kann man ja jetzt "Designtiere" auf dem Smartphon "füttern"! Ob das hilft?

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Kommentar von huso123
04.12.2015, 21:32

Stimmt leider.. Ich finde auch das problem ist, dass leute unreflektiert fleisch konsumieren und echt keinen plan haben, was hinter den mauern eines schlachthofes abgeht..

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Nö! Fleisch gehört zur Nahrung des Menschen genauso dazu, wie andere Nahrungsmittel auch.

Wer noch in einer Zeit nach 1945 bis 1955 aufgewachsen ist, die nicht durch Überfluss in Supermärkten geprägt wurde,  und das jährliche erwartete Fest der "Hausschlachtung" miterlebt hat, der hat auch ein anderes Verhältnis zu solchen Fragen! Man hat das Schlachtvieh, Schweine, Hühner, Kaninchen  etc. schon als Kind mit wachsen sehen und gefüttert. Da war dann der letzte Schritt zur Verwertung des Fleisches ein normaler Akt der Notwendigkeit. -Übrigens war für uns Jungs als erstes der heißbegehrte "Fußball" in Form der aufgepusteten Schweineblase ein Höhepunkt kindlichen Vergnügens! -


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Ja, ich finde es unmoralisch. Ziel dieses Züchtens ist nämlich immer die Tötung des Tieres. Die ist aber definitiv moralisch, da sie zu unnötigem Leid führt.

Und auch Handlungsweisen, deren Ziel eine unmoralisch Handlung ist, sind moralisch verwerflich, weil sie einfach mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit unmoralische Konsequenzen haben. Folglich ist vor dem Hintergrund unserer Gesellschaft, in der Fleisch zu essen unnötig ist, das Züchten von Tieren um sie zu essen moralisch verwerflich. 

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Kommentar von Abahatchi
06.12.2015, 00:07

Die ist aber definitiv moralisch, da sie zu unnötigem Leid führt.

vermutlich hat in seinem Leben auch jeder Mensch mal mehr oder weniger schweres Leid erlebt. Als dürften Menschen keine Kinder bekommen, weil es zu unnötigem Leid führt?

Ob ein Tier, welches zum Verzehr vorgesehen wird ein Leid erfährt, hängt davon ab, ob man es Leid erfahren läszt. 

Würdest Du nicht auch zwischen "So" oder "So" unterscheiden oder alle Formen als unmoralisch ansehen?

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Nein, aber ich finde es moralisch verwerflich, Fleisch zu essen, obwohl man gar keinen Hunger hat, obwohl man lieber Gemüse hätte, nur weil man keine andere Idee hat, was man kochen soll, etc.

Ich finde es auch absolut nicht in Ordnung, sehr viel größere Portionen zu essen, als man braucht, und dann noch damit anzugehen, was für ein großes Schnitzel man doch "geschafft" hat. Als ob das eine Leistung wäre!

Mit anderen Worten: Fleisch, ja - aber nur selten mal. 

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Nein, es ist nicht unmoralisch Tiere zu züchten um sie zu essen, solange es zum Überleben geschieht.

ABER :

Ja, es ist unmoralisch Tiere zu züchten um sie zu essen, obwohl es nicht nötig ist.

Alle Schlachttiere auf der ganzen Welt zusammengenommen verbrauchen eine Futtermenge, die dem Kalorienbedarf von 8,7 Milliarden Menschen entspricht – das ist mehr als die gesamte Weltbevölkerung!

Anders ausgedrückt: Ein einziges Steak von 225 Gramm enthält soviel Pflanzenenergie, wie benötigt wird, um einen Tag lang rund 40 hungernde Menschen zu ernähren!

Ich sage nicht, dass man Viehzucht zu Konsumzwecken komplett abschaffen sollte, aber man sollte lernen Fleisch in Maßen zu genießen, um lebensunwürdige Zustände in der Viehzucht zu vermeiden.

Tiere sind Lebewesen und haben somit auch ein Recht zu leben. Komm mir jetzt bitte nicht mit dem Argument, dass Tiere in der Massentierhaltung kein anderes Leben kennen und es darum in Ordnung ist. Wenn du so argumentierst, dann mache ich einen Schlachthof für Menschen auf und lasse diese ihr ganzes Leben dort eingepfercht leben, bis ich sie schlachte und esse.

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Kommentar von huso123
04.12.2015, 21:28

Wow, erst mal danke für die ausführliche antwort :) ich geb dir in vielen punkten recht, ich finde allerdings dass keiner fleisch zum pberleben braucht.. Es is halt mehr eine sache des wollens.. Des verzichten wollens.. Aber stimmt schon, wenn leute fleisch essen, sollen sie sich wenigstns in klaren darüber sein, was für sie stirbt.. Ich mein, wenn dann fleisxh auch noch weggeworfen wird in der überfluss gesellschaft.. Schon irgendiwe traurig..

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Kommentar von huso123
04.12.2015, 21:29

Ps: ich hab den letzten absatz erst jz gelesen 😅 aber nices argument :) stimem eindeutig zu :) vor allem seit ich earthlings gesehen habe 😬

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Kommentar von huso123
04.12.2015, 21:34

Ja, stimmt schon, ich bezieh mich hier auch sehr auf die westliche welt.. Aber dem planeten wprd es doch auch irrsinnig helfen, wenn viele industriestaaten af tierische produkte verzichten 💕 allerdings denken die meisten nie darüber nach, was sie da eig essen..

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Kommentar von huso123
04.12.2015, 21:35

Und ich finds in ärmeren ländern auch problematisch, die viehzucht, in puncto infektionskrankheiten is das auch nicht so toll..

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Jein. Es gefällt mir nicht, wie und aus welchen Gründen es heutzutage geschieht. Ich selbst würde unter anderen Bedingungen (in einer anderen Gesellschaft) auch wieder eine gewisse Menge an tierischen Produkten konsumieren (denke ich), hätte aber vor allen Dingen viel weniger Probleme damit, wenn andere es täten.

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Kommentar von ThePsilosopher
05.12.2015, 08:09

Mann, was für ein Kampf hier mal wieder in den Kommentaren tobt...

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Obwohl ich keine Vegetarierin oder Veganerin bin, finde ich es moralisch verwerflich Tiere zu essen. Ich glaube, dass die meisten Menschen, mich eingeschlossen, vegetarisch essen würden, wenn sie das Tier selbst schlachten müssten, das sie essen wollen. 

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Kommentar von Pestilenz
05.12.2015, 19:23

Da glaubst du falsch. 

In unserer geselschaft ist es nicht vorgesehen das wir unser essen selber jagen/halten/züchten.. What ever sondern deinen teil anderweitig für die gesellschaft beitragen musst. 

Ohne diesem system würden wir nicht zu den top ten der welt gehören.

Wenn du verstehst.

Wenn ich müsste und der hunger kommt würde und werde ich die kuh eigenhändig schlachten.

Ich habe im notfall dann leider keine zeit ne saison zu warten bis der roggen reif ist um mir ein brot zu backen^ 

..aber über energieeffizienz kann man in jeder lebenssituation streiten^


Also ja, mir schmeckt die kuh auch wenn ich sie selber schlachte. Auch wenn sie mich mit tränenden, grossen, kulleraugen ansiet.

Wenn ich hunger habe überlebt der stärkere.



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Kommentar von Omnivore08
05.12.2015, 19:27

Ich glaube, dass die meisten Menschen, mich eingeschlossen, vegetarisch essen würden, wenn sie das Tier selbst schlachten müssten, das sie essen wollen. 

Ich glaube viele würden eher verhungern, wenn sie ihr Gemüse selbst anbauen müsste und in der Erde wühlen müssen!

Schon mal was von Arbeitsteilung gehlrt? Ich verlange doch auch von keinem Software selbst zu programmieren. 

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Kommentar von AppleTea
07.12.2015, 14:33

Weil ja demnächst "schlechtes Zeiten" auf uns zukommen... so ein Schwachsinn. Genau das ist es doch! Man muss heutzutage keine Tiere mehr töten um überleben zu können. Die Steineit ist vorbei! Ist das so schwer zu verstehen?

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Hallo!
Eine Frage nach Moral ist immer so eine Sache.... Ich finde jeder sollte für sich entscheiden was er für sich verantworten kann. Ich persönlich kann das für mich nicht verantworten und esse deshalb kein Fleisch. Aber das muss jeder wirklich für sich entscheiden.
Kg Lizzi

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Kommentar von huso123
04.12.2015, 22:06

Das problem ist, dass viele leute niemals so darüber nachdenken, einfach weil sie es ihr ganzes leben lang als normal empfunden haben, fleisch zu essen..

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Kommentar von Liv10
05.12.2015, 07:14

Ja, das ist wirklich schwer, wenn keiner darüber nachdenkt! Ich finde man sollte über alles nachdenken was man ist oder macht

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Kommentar von Liv10
06.12.2015, 07:07

Oje *seufz* jetzt wird hier wieder rumdiskutiert. Aber ok *genervt Augenverdreh* Wie wer möchtest du niemals werden? Oder wie was?

Tut mir leid aber wenn du durch dein denken im Fleischkonsum bestätigt wird dann stimmt irgendetwas nicht ganz. Dir gefällt also der Gedanke das Tiere getötet werden? Dir gefällt der Gedanke von Le*chen auf deinem Teller?

Ne sorry, normalerweise werde ich nicht so. Aber ich kenn bisher nur Fleischesser, die entweder sagen sie schaffen das mit dem Vegetarier sein nicht oder es schmeckt ihnen einfach. Beides kann ich akzeptieren. Aber so jemand der sagt ihm gefällt der Gedanke? Oder welcher Gedanke bestätigt dich denn? Würde mich interressieren....

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Kommentar von Liv10
06.12.2015, 07:07

Oje *seufz* jetzt wird hier wieder rumdiskutiert. Aber ok *genervt Augenverdreh* Wie wer möchtest du niemals werden? Oder wie was?

Tut mir leid aber wenn du durch dein denken im Fleischkonsum bestätigt wird dann stimmt irgendetwas nicht ganz. Dir gefällt also der Gedanke das Tiere getötet werden? Dir gefällt der Gedanke von Le*chen auf deinem Teller?

Ne sorry, normalerweise werde ich nicht so. Aber ich kenn bisher nur Fleischesser, die entweder sagen sie schaffen das mit dem Vegetarier sein nicht oder es schmeckt ihnen einfach. Beides kann ich akzeptieren. Aber so jemand der sagt ihm gefällt der Gedanke? Oder welcher Gedanke bestätigt dich denn? Würde mich interressieren....

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Nein, solange sie ein gutes Leben hatten nicht. Meiner Meinung nach ist das schlimmste, Fleisch aus dem Discounter zu kaufen (aus Massentierhaltung) und dann nur die Hälfte davon zu essen und die andere Hälfte wegzuwerfen. 

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Es kommt auf das Ausmaß drauf an.

Wenn man sich selbst im Garten Hasen hält, diese selbst schlachtet, ist es ok. Aber wer will/macht das schon. Da gibt's dann großes geheule.

Sobald es den Produzenten nur um das Geld geht, widert es mich an. Es ist moralisch sowie auch gesundheitlich und ökologisch nicht richtig. 

Bei genügend Bildung zweifelt man irgendwann an der Menschlichkeit...

PS: Mein halbes Leben lang schon stolze Vegetarierin.

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naja die Moral steht ja unter der Ethik und versch. Kulturen bestimmen unterschiedlich was gerad  moralisch vertretbar ist. 

Ethisch ist es nicht angebracht Mitgeschöpfe überhaupt leiden zu lassen oder deren natürlichen Lebensraum zu entreißen..vor zu enthalten :(  auch nicht um die aus angeblicher Tierliebe im  Haushalt zu halten.wie Katzen, Hunde , Hamster, Fische usf. 

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Kommentar von Pestilenz
05.12.2015, 19:36

Und welche ethnischen ansichten vertrittst du wenn deine frau und 3 kinder hungern und weinen und der "obstgarten" verreckt ist aber vor  der haustür 5 kühe und 20 hennen herumlaufen ? 

..oder diese tiere gerade mir - deinem nachbarn gehören und ich dir nichts abgebe. 

Also ich weiss nicht ob dir alles egal wäre und alles tust um deine familie satt zu bekommen.

"..nach 7 glorreichen jahren kommen 7 besch***  jahre.."

Wer sagt das es immer so bleibt mit der riesen auswahl? 

Denn wenns ums essen geht gibts keine solidarität, ethik und dergleichen mehr.

(Siet man wenn man im markt ist und es kein hackfleisch oder was mehr gibt).. Brüllen den laden zusammen und regen sich tierisch auf xD, hamsterkäufe vorm wochenende (wehe es ist ein woend mit feiertag... -.-) ... Etc :-)

Letztendlich können wir alle deppat reden weil wir alle essen können was wir wollen.

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Kommentar von AppleTea
07.12.2015, 14:38

@Pestilenz In Deutschland muss niemand hungern und deshalb ist es auch kein Grund Fleisch zu essen. So einfach ist das.

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Hallo huso123,

ich persönlich finde das nicht moralisch verwerflich. Ganz im Gegenteil. :) Du gehst damit sicher, dass die Tiere ein schönes Leben haben.

Einfach in den Supermarkt zu gehen und Billigware zu kaufen, das finde ich dann schon eher moralisch bedenklich. 

Mit freundlichen Grüßen

Sesshomarux33

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Kommentar von huso123
04.12.2015, 21:19

Ja aber was ist mit retortenbabies? Findest du das dann auch okay?

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Kommentar von huso123
04.12.2015, 21:38

Sorry, ich war zu faul das nochmal auszuformulieren, ich mein die kinder, die geboren werden um jemand anderen zb knochenmark zu spenden.. Ich kenn viele fleischesser, die finden, dass diese retortenbabies zu weit gehen.. Aber tiere kann man ja züchten um sie zu töten.. Diese doppelstandards^^

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Kommentar von huso123
04.12.2015, 21:39

Und dass es ein echtes spermium + eizelle ist, was mir klar^^ obwohl es doxh auch mit zwei eizellen geht^^

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Kommentar von huso123
04.12.2015, 21:54

Die gegner davon meinen, es sei falsch, kinder in die welt zu setzen, damtt sie einem anderen knochenmark spenden können.. Warum ist es dann deren meinung nach in ordnung tiere zu züchten, um sie zu töten?

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Nein! Warum sollte das verwerflich sein? Wir sind nun mal Omnivoren und keine Pflanzenfresser!

Moralisch verwerflich würe ich es finden, wenn man die besten Äcker - die nach einer erfolgreichen "Veganisierung" mehr von Nöten wären - dass man diese mit Kunstdünger zupflastern würde, obwohl es ganz leicht mit Viehzucht geht.

Was sollte am Fleisch essen unmoralisch sein? Ich sehe daran nichts unmoralisches dran. Jeder halbwegs klardenkende Mensch weiß, das für jedes höhere Lebewesen andere Lebewesen mit ihrem Leben weichen müssen.

Und der Mensch rennt nicht nur im Walde rum und jagd Wild und sammelt Beeren. Wir haben uns Weizenfelder und Rinder gezüchtet. Nichts verwerfliches!

moralisch korrekte Grüße
Omni

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verwerflich ist es eher wenig informiert zu sein. Die Tiere werden nicht gezüchtet NUR um sie zu essen. Der Kot wird als Dünger für Pfalnzen verwendet. Alles vom Tier wird verwendet.

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Wenn es um den Eigenbedarf geht, definitiv nicht!

Wenn es gewerblich ist, erwarte ich mir eine tierfreundliche Haltung derselben.

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Kommentar von huso123
04.12.2015, 21:08

Ja aber auch wenn die haltung tierfreundlich  ist, wird das tier nur gezüchtet um es zu töten.. Bei den retortenbabies regen sich die leute auf wenn ein mensch geboren wird mit dem ziel dass er zb knochenmark für ein familienmitglied spendet - das ist nicht okay aber tiere essen schon?

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Kommentar von huso123
04.12.2015, 21:18

Natürlich, eigene meinungen immer gerne, ich wollte auch inspirierte antworten! :) aber das nicht jedes fleisch ungesund ist, ist schon klar, nur ob es deshalb moralisch gut ist sowas zu essen frag ich mich immer.. War auch lange verdammt überzeugter fleischfresser, nur ich für mich find es halt verwerflich, tieren schmerz zuzufügen und sie nur deshalb leben damit ich sie essen kann.. Noch viel schlimmer wenn fleisch weggeworfen wird..

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Kommentar von huso123
04.12.2015, 21:58

Warum möchtest du darauf nicht verzichten? Liegts am geschmack?

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Kommentar von Pestilenz
05.12.2015, 19:29

Wohl gesprochen, schwoaze 

:-)

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Unsere Welt ist schon lange nicht mehr moralisch also spielt das gar keine Rolle mehr. Aber ich finde es nicht unmoralisch. Das Lebens Moto heißt fressen oder gefressen werden. Und der Mensch macht deshalb Zuchten damit er nicht verhungert. Also rein fürs überleben. Zwar züchten die meisten nicht richtig aber das wäre jetzt ein anderes Thema.

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Nein.

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Ja absolut sogar! Schon alleine weil wir es nicht müssen.

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Kommentar von Pestilenz
05.12.2015, 19:38

Im moment nicht. Wie siets mit der nächsten generation aus ?

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Kommentar von Omnivore08
05.12.2015, 20:47

Ja absolut sogar! Schon alleine weil wir es nicht müssen.

Ich gehöre zum "wir". Und ich MUSS Fleisch essen, damit ich gesund bleibe.

PS: Was hat die Nötigkeit damit zu tun? Wir müssen auch nicht am Rechner sitzen....ergo sind PCs verwerflich? Wir müssen auch nicht Veganer werden....also ist vegan verwerflich...

Einseitige Logik hast du!

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Kommentar von AppleTea
06.12.2015, 19:19

Ich hab nie etwas gegen Computer gesagt ;) ich mag mein Handy und meinen PC und mein synthetisch hergestelltes Vit. B 12! Verwerflich ist das Fleischessen nur, weil Tiere dafür sterben müssen und die Erde leidet. Und genau deswegen freu ich mich, dass ich es nicht MUSS. @Pestilenz Omni kann nicht besonders gut diskutieren wie du siehst, er ist einfach nur ein schlechter verlierer :)

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Kommentar von AppleTea
07.12.2015, 14:29

Wie du meinst. Deine Meinung.

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Alle Transportmittel zusammen blasen weniger Kohlenmonoxid in die Atmosphäre als die von uns im Übermaß verzehrten Tiere. Damit trägt der gesundheitsschädlich zu hohe Fleischkonsum - wissenschaftlich nachgewiesen, leicht recherchierbar - zur Zerstörung unserer Lebensgrundlage, der Erde, bei. Zum Verständnis ein Zitat aus Wikipedia

Methan ist eine chemische Verbindung aus der Gruppe der Alkane mit der Summenformel CH4. Das farb- und geruchlose, brennbare Gas kommt in der Natur vor und ist ein Hauptbestandteil von Erdgas. Es dient als Heizgas und ist in der chemischen Industrie als Ausgangsprodukt für technische Synthesen von großer Bedeutung. Das Gas hat ein hohes Treibhauspotential und trägt zur globalen Erwärmung bei. In der Atmosphäre wird es zu Kohlenstoffmonoxidund schließlich zu Kohlenstoffdioxid oxidiert.

Ich mag nicht darüber streiten ob wir Menschen nun alle auf Fleisch verzichten sollten. Mir liegt am Herzen dass wir unsere Behauptung einen Verstand zu besitzen auch unter Beweis stellen müssen. Denn hohl daher plappern ist keine Kunst. Das verweigern selbst Papageien. Warum also machen wir Menschen Das? 

Wissenschaftlich betrachtet brauchen wir 300 g Fleisch in der Woche. Mehr führt zu zahlreichen Erkrankungen. 

Wir befriedigen also eine hirnlose andressierte Gier - sie ist andressiert wie sich ebenfalls gut recherchieren lässt - um uns krank zu fressen. Fressen scheint mir hier der passende Ausdruck. Hierzu die Wortbedeutung aus dem Duden:

      (von Tieren) feste Nahrung zu sich nehmen
      (von Tieren) als Nahrung zu sich nehmen, verbrauchen
      durch Fressen in einen bestimmten Zustand bringen
      durch Fressen erzeugen verbrauchen, verschlingen
          (gehoben) zerstörend aufzehren
          angreifen und langsam zerstören
          kontinuierlich zerstörend in etwas hinein-, durch etwas hindurchdringen

        Ab da wo nicht mehr steht (von Tieren) lassen sich entsprechende Beweise sowohl on- als auch offline finden dass wir uns mehrheitlich so verhalten. Wir gehen sogar noch einige Schritte weiter: Wir morden mittlerweile durch Fleischverzehr. Und zwar uns selbst. Auf vielfältige Weise:

        Die Aufzucht tötet wegen der gestohlenen Pflanzennahrung zur Aufzucht täglich 40.000 Menschen. Ist Das moralisch verwerfbar?

        Durch unsere hirnlos große Menge an Fleischkonsum hat es die Pharmaindustrie geschafft die Tiere dermaßen mit Antibiotika zu verseuchen dass mittlerweile jährlich mehr Menschen an Antibiotikaresistenz sterben als durch alle Verkehrsmittel zusammen. Moralisch verwerflich? 

        ----------------------------------

        Noch zu den sogenannten armen Ländern:

        Wir importieren 60% unserer Lebensmittel von dort. Ist Das moralisch verwerflich? 

        Und zur Viehzucht: 

        Es gibt manche Völker die sich nicht von Schlachtvieh ernährten bis unsere angebliche Zivilisation ihnen ihr Land stahl und sie daran gewöhnte getötete Tiere zu essen. Bis sie sich daran gewöhnt hatten sind manche daran gestorben. Ist Das moralisch verwerflich? 

        Davon abgesehen: Unhygienisch wird die Geschichte dann wenn wir angeblichen Zivilisierten eingreifen. Ein Tier welches krank ist wird bei Urvölkern die Nutztiere halten den Fraßfeinden überlassen. Damit ist das Thema vom Tisch. Wenn aber wir angeblich Zivilisierten hingehen und die Fraßfeinde im Blutrausch ausrotten - wie kann dann noch Hygiene garantiert werden? Ist Das moralisch verwerflich?

        Ich höre mal auf. Auch wenn ich noch komplexer werden könnte. Nur noch angemerkt weil es ständig Thema ist: 

        Wir fressen heute kein richtig abgehangenes Fleisch mehr so wie es noch vor wenigen Jahrzehnten bei uns Brauch war. Wir lassen die Tiere nicht mehr angemessen ausbluten. Dafür geifern wir wegen schächten. Aber Ahnung von unseren früheren Schlachtmethoden haben wir in der Regel keine. 

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Kommentar von Omnivore08
05.12.2015, 18:46

Wissenschaftlich betrachtet brauchen wir 300 g Fleisch in der Woche. Mehr führt zu zahlreichen Erkrankungen

Wo steht das, dass mehr zu Krankheiten führt? Das ist ausgesprochender UNSINN, sonst wäre meine ganze Famile und Freunde schon "zahlreich Krank".

Wir befriedigen also eine hirnlose andressierte Gier - sie ist andressiert wie sich ebenfalls gut recherchieren lässt - um uns krank zu fressen

so ein beleidigender Unsinn! Aber es ist typisch, dass die Veganerlobby nichts anderes als Beleidigungen kann!

Wir morden mittlerweile durch Fleischverzehr.

ich empfehle dir §211 StGB nachzuschlagen um zu wissen was Mord ist!

Die Aufzucht tötet wegen der gestohlenen Pflanzennahrung zur Aufzucht täglich 40.000 Menschen.

Seit wann fressen Tiere Menschen was weg? Nutztiere fressen Gras, Heu, Stroh, Melasse, Sojaschrot, Rapsschrot, Getreideschrot, Futtergetreide, Schlempe, Melasse, Silage....Wo bitte steht das auf dem Speiseplan der Menschen? 92% dieser Futtermittel kommen aus dem Inland (also DE). Getreide-Selbstversorgungsgrad bei 115%. Wir sind Getreidenettoexpoteur.

wohingegend wir 60% des Gemüses und 82% des Obstes importieren! Jetzt frag dich mal was wir hier wem wegfuttern!

So ein Unfug wird immer wieder behauptet, stimmt aber vorne und hinten nicht, da es reinstes Schwarz-Weiss-Denken ist!

Durch unsere hirnlos große Menge an Fleischkonsum hat es die Pharmaindustrie geschafft die Tiere dermaßen mit Antibiotika zu verseuchen dass mittlerweile jährlich mehr Menschen an Antibiotikaresistenz sterben als durch alle Verkehrsmittel zusammen. Moralisch verwerflich? 

Komisch, ....  die Tierzucht verbraucht 1600 Tonnen pro Jahr bei ca. 11-12 MRD kg Lebendgewicht. Der BMELV findet so gut wie keine Rückstände. Und Rückstandsproben geschehen JEDES JAHR in beachtlicher Menge. Was du hier verbreitest ist "hirnlose" Propaganda!

Wir importieren 60% unserer Lebensmittel von dort. Ist Das moralisch verwerflich? 

ja.....OBST...denk mal drüber nach. Futtermittel werden nur zu 8% importiert!

Ich höre mal auf. Auch wenn ich noch komplexer werden könnte.

Ja bitte hör auf....du redest viel Unfug! Fehlt bloss noch die unsinnige Behauptung, dass Nutztiere 16kg Brotgetreide futtern

Wir fressen heute kein richtig abgehangenes Fleisch mehr so wie es noch vor wenigen Jahrzehnten bei uns Brauch war. 

Keine Ahnung was du so frisst, aber ich esse abgehangenes Fleisch!

Wir lassen die Tiere nicht mehr angemessen ausbluten. 

Was soll dieser UNFUG? Wo hast du das her?

Un-glaub-lich......soviel Propaganda auf einen Haufen sieht man selten!

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Kommentar von Pestilenz
05.12.2015, 21:44

Deine statistik mit den resistenten keimen ist nicht richtig.

 Erstens gibt es wenig, aber doch mehr, tote durch verkehrsunfälle. Das beziet sich aber auf strassenverkehr - im vergleich zu den multiresistenten keim-toten.. (Stand 2014) für 2015 gibts noch keine fundierte statistik.

Da sind zug, AC, und schiffsunfälle gar nicht mit dabei.

Ausserdem kannst du die statistiken nicht vergleichen denn JEDER kann krank werden (auch veganer. (Euer veganismus feit euch nicht) 

Aber nicht jeder nimmt am verkehr teil und viele nicht in dem risiko wie er an diese keime kommen kann /könnte. 

Insofern ist dieser vergleich nonsens.

Denn es ist ein beginnendes problem für das es einen notfallplan gibt.

Letztendlich sind veganer  genauso schuld dran das die keime resistent werden und die tiere haben nur einen kleinen teil dazugegeben (von wegen resistent) . Das ist nur eine ausrede um sich selbst rein zuwaschen.

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