Findet ihr es ist pädagogisch wertvoll wenn einem Kind PC-Verbot erteilt wird?

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8 Antworten

Im Endeffekt schneidet man so ja auch einen Bildungs und Informationszweig ab. Auch wenn der Computer natürlich zum Spielen und Unterhalten genutzt werden kann, so bietet er durch das Internet doch auch eine Möglichkeit zur Wissenserweiterung. Vor 50 Jahren wäre die Frage vielleicht gewesen: Ist ein Bücherverbot Pädagogisch Sinnvoll? Diese Frage ist naheliegender als auf den ersten Blick erkennbar. Auch hier gibt es bildende Sachbücher und genau so viel "Quatsch". Darüber würden wir jedoch heute nicht mehr nachdenken, da Bücher das Lesen verbessern. Der Computer ist in seiner Anerkennung noch nicht beim Buch angekommen. Auch wenn er viel mehr zu bieten hat, als wir ihm zugestehen.
Zu meiner Kindheit hieß es noch: Mehr als 2 Stunden vor einem Bildschirm und ihre Kinder werden verblöden! Ganze Dozentenvorträge wurden in den Schulen gehalten. Und heute sind wir durch Smartphones und Beruf auf eine Tätigkeit am Bildschirm angewiesen.
Als reine Bestrafungsmöglichkeit finde ich persönlich ein Computerverbot für wenig Sinnvoll, zumal ein Verbot die Lust oft noch mehr steigert.

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Geh mir weg mit dem Begriff pädagogisch wertvoll.

Verbotenes reizt mehr als Erlaubtes. War schon immer so.

Aber vielen Eltern fällt aufgrund mangelnder Phantasie nichts anderes ein, als ein Verbot auszusprechen.
Nur damit sie ihre angebliche Macht gegenüber dem Kind demonstrieren können.

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Wenn das Kind schon Suchtverhalten erkennen lässt, ist sogar eine längerfristige Abschaltung nötig. Ausnahmen sind Schularbeiten unter Aufsicht, oder besser noch an einem Gerät ohne Spiele und mit Sperren für FB und Chats.

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Meine Mutter hat das bei mir auch gemacht. Das Ergebnis war, dass ich gelernt habe wie man in passwortgeschützte PCs reinkommt und (als sie mit den PC für bestimmte Zeiten gesperrt hat) wie man übers Bios die Systemuhr verstellt.

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Hey! 

Computer Verbot...Das ist so eine Sache.

Ich muss sagen, dass ich das grundsätzlich okay finde. Natürlich aber nicht bei jeden Kleinigkeit, denn jeder rutscht mal aus. Lange Computerverbote finde ich jedoch nicht gut, denn ich habe das Gefühl, dass die Lust wieder an seinen Computer zu dürfen sich langsam aber sicher erhöht. Und wenn das Kind den Computer dann zurück bekommt muss es sich erstmal wieder einspielen, Nachrichten beantworten, die ganzen Streams nachholen, und so weiter...Zumindest reagiert das Kind (denke ich) so...

Also: Kurze Verbote sind Okay, sehr lange Verbote halte ich jedoch für nicht sehr nützlich...Bei jeder Kleinigkeit aber natürlich auch nicht!

LG Florian

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Aber meist machen Kinder nur fehler, weil es die Eltern den Kindern es falsch oder unzureichend gezeigt / gelehrt haben. Das sollte man erst hinterfragen und dann sich über mögliche Strafen einen Kopf machen.

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Ist der Fragende Elternteil oder das Kind ? Sollte Letzteres der Fall sein, so könnte es die PC-Verbots-Zeit zum Lernen deutscher Rechtschreibung und Grammatik nutzen:

- "pÄ(!)dagogisch" ist hier ein Adverb, ergo klein,

- "wertvoll" Adjektiv, ebenfalls klein.

(Hinter "ihr", eigentlich "Ihr", ein Komma, da zwei Hauptsätze.)

pk

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so ganz verbieten ist kurzsichtig,

1. ist es negativ für die Motivation des Kindes, Deinen Wünschen an ihr/sein Verhalten  nachzukommen

2. ist es entwicklungshemmend, weil PCusw. heute bewusst beherrscht werden muß

3. dein Erz.stil ist vermutlich fragwürdig auch hinsichtlich anderer Einstellungen , wie z.B. zur Selbständigkeitserzidehung, zur Leistungserbringung u.a.m.

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