Findet ihr es gut, wenn Arbeitslose, die Geld vom Staat kriegen, eine angebotene Arbeit nicht ablehnen dürfen?

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9 Antworten

Wieso dürfen sie sie nicht ablehnen? Sie müssen nur mit Restriktionen bei den Finanzen rechnen. Und das finde ich okay.

Es ist in Ordnung, dass die Gesellschaft denjenigen hilft, die keinen Job mehr haben. Wenn sich aber die Möglichkeit ergibt, wieder finanziell auf eigenen Beinen zu stehen, muss derjenige die Möglichkeit auch ergreifen. das ist er wiederum der Gesellschaft schuldig. Es ist nicht fair, von der Arbeit anderer zu leben, wenn man sich selbst ernähren kann.

Auch unter denjenigen, die für die Arbeitslosenunterstützung aufkommen, gibt es sicher viele, die ihren Job nicht lieben. Trotzdem arbeiten sie für sich und andere in dem Job. Das kann man auch von einem Arbeitslosen erwarten.

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Nein natürlich nicht! Nur weil jemand arbeitslos ist kann keiner ihn zwingen eine Arbeit anzutreten die er nicht mag! Ich finde es muss schon eine Arbeit sein die ihm passt und Spaß macht und gut bezahlt wird! Ich gehe auch arbeiten weil ich gutes Geld bekomme und es mir dort gefällt! Mir wurde mal eine Stelle für 40h 850€ angeboten, die hab ich knall hart abgesagt!

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Solange die Arbeit die Menschwürde nicht verletzt, warum nicht. Besser als nur zuhause rum zu sitzen und auf kosten anderer zu Leben.

Das Problem ist, dass Hartz 4 zu viel ist. Man kann damit "relativ" einfach "überleben" ohne aufwand. Ebenfalls sind "einfache" Jobs meist so schlecht bezahlt das diese nicht ausgeübt werden und das Hartz 4 meist "ansehnlicher" ist. Da man "fast" das gleiche für keinen Aufwand erhält.

Also liegt das Problem nicht in den fehlenden Jobs (oder sonstigem) sondern in der zu niedrigen Bezahlung der meisten Berufe oder der zu hohen Vergütung des Hartz 4.

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Hallo,

ich finde jeder sollte das Recht haben einen Job ablehnen zu dürfen. Wir sind hier ja nicht auf nem Sklavenmarkt. 

Kritisch finde ich diejenigen die nicht mehr arbeiten wollen, auch wenn der Job ihren  Fähigkeiten entsprechen sollte.

Kritisch finde ich aber auch wenn der Job den man dann bekommt nur minimal mehr ist als das Geld vom Amt.

Für 100 Euro mehr würde ich auch nicht arbeiten gehen. Ein Vollzeitjob sollte sich finanziell sehr sehr deutlich von Harz4 unterscheiden und da viele Jobs dies nicht tun, wundert es mich nicht mehr das so viele nicht mehr arbeiten gehen wollen.

Mfg

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Hängt von der Arbeit ab.
Grundsätzlich sollte jeder Arbeitslose möglichst alles versuchen, um aus dieser Lage schnell raus zu kommen.

Trotzdem sollten sie nicht als Arbeitssklaven und Menschen zweiter Klasse behandelt werden.

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Was auf den ersten Blick vielleicht nicht von jedem erkannt wird:

Durch das Gesetz, das jede Arbeit zumutbar ist, ist die gesamte Arbeitnehmerschaft erpressbar.

Denn damit hat der Arbeitgeber das Druckmittel, dass jeder sofort ersetzt werden kann zum Mindestlohn, da ja alles zumurbar ist. Man hat keine Chance bei Lohnverhandlungen ect. Man ist ja nichts wert, nur noch eine Nummer. Ablehnen ist nicht. Wenn du den Job nichnt nimmst, der

Nächste nimmt ihn für 8,50, weil er ja Angst vor Sanktionen haben muss. So gesehen kann man gar nicht verhandeln und wird regelrecht zum Sklaven.

Wenn man die Wahl hat, muss der Arbeitgeber sich auch anstrengen, den Arbeitnehmer für sich zu gewinnen.

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Wenn für die angebotene Arbeit keine Ausbildung vorhanden ist, braucht man die Arbeit nicht annehmen. Ausserdem wird man zuerst zu einem Bewerbungsgespräch aufgefordert. Dort klärt sich dann einiges.

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Ja, das finde ich richtig.

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Ja, sicher.

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Kommentar von Matermace
29.08.2016, 15:13

Einer Klientin meiner Mutter (Schuldnerberaterin) wurde mal das ALG gekürzt weil sie einen Job als Bedienung in einer Oben-ohne Bar abgelehnt hat.

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