Findet ihr es gut das es in Deutschland verschiedene Kulturen, verschiedene Menschen existieren ?

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13 Antworten

Im Prinzip ist gegen verschiedene Kulturen erst mal nichts zu sagen, aber es gibt natürlich eine wichtige Voraussetzung: das ist der gegenseitige Respekt und die gegenseitige Wertschätzung. Und das Wissen, dass ich dem anderen seine Freiheit (auch weltanschaulich) gönnen sollte.

Stellen wir uns 3 Nachbarn vor: einer geht in die Kirche, der andere bleibt zu Hause (weil er Atheist ist), der dritte geht in die Moschee. Da ist noch kein Problem zu beobachten. Alles knorke.

Solange diese Leute nicht anfangen, an den anderen herumzumäkeln, und versuchen, die anderen beiden "gleich" zu machen, ist alles ok. Jeder geht seiner Kultur nach.

Problematisch wird es erst dann, wenn z.B. der Atheist anfängt, seinen christlichen Nachbarn zu bequatschen (oder umgekehrt), oder wenn der Moslem damit anfängt, den anderen z.B. einen Koran vor die Haustür zu legen. Dann fängt das Problem an, dass Menschen andere gerne "gleich" machen wollen.

Menschen wollen aber nicht gleich sein, sie wollen individuell über ihr Leben entscheiden. Nicht die verschiedenen Kulturen sind das Problem, sondern der Gedanke, dass der Nachbar unbedingt genauso denken müsse wie ich.

Dagegen hilft nur: dem anderen das gönnen, solange es einem selber nicht schadet. Mir schadet es nicht, wenn mein Nachbar in die Moschee gehen würde, aber ich möchte nicht in Bezug auf den Koran angesprochen werden, wenn ich das nicht will (aber meine Erfahrung ist: noch nie hat mich ein Muslim so angesprochen, insofern alles knorke).

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Kommentar von LuzifersBae
25.06.2016, 13:20

Respekt für den letzten Satz, hier geben nur wenige zu das sie den größten s.heiss labern(gilt nicht für dich) , und tun so als wären die Moslems die größten radikalsten aufdringlichsten Menschen. Obwohl sie selbst wahrscheinlich noch nie Erfahrung mit Muslimas gemacht haben haha, aber naja

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Die deutsche Kultur ist nichts Statisches. Sie hat sich über 2.000 Jahre unter dem Einfluss verschiedenster Kulturen entwickelt und entwickelt sich auch weiterhin unter dem Einfluss verschiedenster Kulturen.

Den größten Einfluss einer fremden Kultur hat seit dem Ende des Zweiten Weltkrieges die US-amerikanische. Die hat die deutsche Kultur so sehr beeinflusst, wie sie sonst keine Kultur in Europa beeinflusst hat. Wenn eine fremde Kultur geeignet wäre,die einheimische Kultur zu verdrängen, dann die, der sich die Menschen freiwillig ergeben.

Das bisschen Islam und Schweinefleischverbot von Migranten ist das geringste Problem. Geh mal ins Kino, guck dir das Fernsehprogramm an oder sieh dir die kommerziellen Musikangebote an. Dann weißt du auch, woher die wirkliche Kulturbedrohung kommt.

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Ob das mit den verschiedenen Kulturen um bei dem Begriff zu bleiben, für ein Land nun gut ist oder schlecht, das lässt sich im Prinzip ganz pauschal in etwa so beantworten, wenn die sozusagen ankommende Kultur sich nicht de facto versucht in den Vordergrund zu spielen respektive nicht versucht sich über die sozusagen alteingesessene oder eben Gastgebende Kultur zu positionieren, dann kann ein Zusammenleben durchaus funktionieren und beide Kulturen können sich auch ganz gut ergänzen. Wenn aber wie zum Beispiel unlängst in London geschehen, der neu gewählte moslemische Bürgermeister nichts anderes zu tun hat, als die Bikini Werbung in der Stadt als sexistisch zu untersagen, dann ist das ein deutlicher Schritt um die moslemische Sichtweise der Dinge durchzusetzen.


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Es gab nie einheitliche Kultur. Früher war es der Adel, der vollkommen anders lebte als die Masse der Menschen. Heute entscheiden Besitz, Erbe und Geld über die "Kultur"  und die Lebenschancen der Menschen hier.

Unser Grundgesetz geht davon aus, die Interessen der verschiedenen Bevölkerungsteile auszugleichen. Dazu gehört der Schutz von Minderheiten, ob die jetzt deutsche Wurzeln haben oder aus der deutschen Gesellschaft entstanden sind.

Das wird vom klassischen Kleinbürger gern ignoriert. Er braucht es offenbar, sich gegenüber anderen Menschen abheben zu können. Phantasiert eine "Volksgemeinschaft" zusammen die eigentlich ein Einheitsstaat war oder eine brutale Diktatur.

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Die Menschen leben nicht um ihre Kultur hier auszuleben, sonder ihre Gründe sind wirtschaftlicher Natur. Wir alle sollten froh sein das die Kulturen hier friedl. miteinander leben können. Das haben wir event. den noch vorhandenen religiösen Mehrheiten zu verdanken?

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Welche deutsche Kultur denn, bitte? Jene der Franken, der Badenser - oder, korrekter, der Gelbfüßler - der Schwaben, der Hotzenwälder, der Friesen, der Bajuwaren, der Sachsen....

Wird Dir im Ansatz Was bewusst?

Richtig: Wir haben keine einheitliche Kultur. 

Die Sprache, welche wir heute - wenn überhaupt noch - korrekt nutzen, wurde erfunden und uns von einem Herrscher aufgezwängt. Kannst Du online nachlesen, ob es sich um eine Person handelte, die auch nur hier geboren war, oder um eine der vielen, die aus dem Ausland stammten. 

Es ist für mich immer wieder beschämend, wie wenig Ahnung ein großer Teil unserer Bevölkerung von eigener Geschichte hat. Dabei lassen sich alle Informationen doch ganz bequem von dieser größten Informationsmaschine seit Menschengedenken abgreifen. 

Noch schlimmer wird es, wenn die Rufer nach irgendeiner eingebildeten deutschen Kultur nicht mal fähig sind, unsere hier allgemein geltende eigene Sprache anständig zu nutzen. 

Und dann: Kultur ist eine feine Geschichte. Ich kenne einige die in diesem Staat hier gelebt werden. Sie sind teilweise sehr unterschiedlich. 

ABER

Bevor sich eine Spezies mit einer Kultur beschäftigt, sollte sie sich um Grundregeln kümmern. Das ist überall auf der Welt seit nachweislich mindestens zwei Milliarden Jahren so. Nur bei uns Menschen, da sieht es anders aus: 

Wir sind nicht mal bereit, die eigenen Grundregeln zu kennen. Statt dessen ziehen wir es vor, teils massiv verfassungsfeindliche Wahnideen als geltendes Recht zu verbreiten. Dazu findest Du hier massenweise Beispiele. Angefangen mit der Wahnidee, nur volljährige Personen hätten in diesem Staat einen Rechtsanspruch.

Da ziehe ich denn doch einfach Menschen vor, die unter dem Pony nicht nur eine untrainierte Masse mit sich rumtragen. Gerne lerne ich dann von solchen Personen deren Begriffe für unsere im Grundgesetz genutzten Worte, und die lernen von mir über diese unsere Grundregeln meine Sprache. - Jo. Durchaus schon erlebt. 

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Hier in Berlin leben Leute aus wohl 170 Nationen. Was soll daran schlecht sein?

Neue Anregungen an jeder Ecke.

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Kommentar von kolui
26.06.2016, 02:18

Vielleicht das man die islamischen Viertel meiden muss? Wo sich nichtmal mehr die Polizei hin traut ?

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Es kommt darauf an, wie die Kulturen miteinander klar kommen.  Wie bei Bakterien,  es gibt halt nützliche die dir helfen,  und es gibt schädliche, die deinen Körper krank machen. Wenn eine fremde Kultur mich und meine Lebensart einschränkt, muss ich diese in die Schranken weisen und notfalls entfernen. 

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Kommentar von auaauamehr
25.06.2016, 07:59

bakterien? wie weit bitte ist das hergeholt??

das ist so natürlich nur zu rechtfertigen wenn man die eigene kultur und lebensart für richtig und erstrebenswert hält..so ein schwachsinn

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Kommentar von kath3695
25.06.2016, 08:33

Kennst du etwa die dort geltenden Gesetze? Die von jedem Land?

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Verschiedene Kulturen in einem Staat klingt zunächst gut. Du denkst da wahrscheinlich an interessantes Essen, farbige Kleidung etc. Kultur heißt aber auch verschieden Sitten, Traditionen, Werte, Regeln. In fast allen außereuropäischen Kulturen hat z. B. der Mann das Sagen, die Frau und die Tochter gehorchen. Diese Prägungen bringen viele nach D mit und wollen das hier weiterleben. Willst du das? Es führt zu etwa 3000 Zwangsverheiratungen pro Jahr, die Ehrenmorde gar nicht genauer erwähnt. 

Anderes Beispiel: Viele bringen eine vormoderne Religion mit und sind laut Umfragen dafür, strenge religiöse Regeln im Alltag, in der Schule, im Schwimmbad etc. zu praktizieren. Wollen wir das? Ist das "bunt" und "bereichernd" Oder fallen wir da nicht wieder um Jahrhunderte ins Mittelalter zurück, wenn eine Frau im Bikini als "unrein" gilt?

Es gibt eigentlich kein funktionierendes Land mit mehreren sehr unterschiedlichen Kulturen. In der Schweiz funktioniert es, aber nur weil die Kulturen sehr ähnlich (alle christlich geprägt) und räumlich klar getrennt sind. Wenn der Zürcher die Angst haben müsste, dass in 10 Jahren die Mehrheit in seiner Stadt französisch oder italienisch wäre, würde die Schweiz explodieren. 

Alle erfahrenen Einwanderungsländer glauben nicht an Multikulti, sondern erwarten von den Einwanderern, dass sie die amerikanische, australische, kanadische Kultur nach und nach annehmen. Pizza, Shusi, Bretzel etc.: kein Problem. Aber es gelten die Werte des Einwanderungslandes.

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Kommentar von auaauamehr
25.06.2016, 08:16

1.das stimmt so nicht! du gibst blose behauptungen von dir, die du garantiert nicht halten kannst!

2.du erwähnst mit keinem wort das die "schweizer" sich in sachen flüchtlinge, ausländer, eu...uswusw mit ihrem volksabstimmungsmist, andauernd aufs feigste verpissen..

3. speziell zum letzten absatz..was du sagst ist schlichtweg gelogen! in deutschland allein säh es ohne zuwanderung ziemlich düster aus.

was den einfluss auf gesellschaft, kultur und werte angeht gibt es sehr gute und umfangreiche studien was die wechselwirkung zueinander betrifft und die sagen das gegenteil deiner behauptungen aus..

bestimmt ist dein gesülze, überhaupt und im ganzen, von von bis hinten nur aus deinem hirn entsprungen und du kannst nichts davon belegen oder untermauern.

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Kommentar von OlliBjoern
25.06.2016, 12:53

Du schreibst "es gibt kein funktionierendes Land mit mehreren sehr unterschiedlichen Kulturen". Wenn ich jetzt mal die USA als Beispiel heranziehe (mir würden noch viele andere Beispiele einfallen): in jeder größeren Stadt gibt es z.B. ein Chinatown. Chinesen verhalten sich schon kulturell etwas anders als europäisch geprägte Amis, aber es ist nicht so, dass dies per se Probleme bereiten würde.

Manchmal kann dies zu kleineren Problemen führen. In Vancouver gibt es viele Chinesen, und die Läden haben sich daraufhin angepasst. Eine (europäisch geprägte) Familie in Vancouver beklagte sich darüber, dass sie keine passenden Klamotten mehr finden würden (die waren alle, sagen wir mal, "wohlgenährt"), da die Chinesen alle so zierlich wären, und da es nur noch solche Klamotten zu kaufen gäbe.

Du gehst von europäischen Nationalstaaten aus. Solche gibt es aber im Rest der Welt kaum. Fast alle Staaten der Welt sind Vielvölkerstaaten (nur Europa ist eine ziemliche Ausnahme, und auch da passt es nur "näherungsweise").

Ich habe mich ziemlich viel mit Ethnologie/Völkerkunde befasst. Der "Nationalstaat" ist im wesentlichen eine europäische Erfindung (jetzt mal ohne Wertung). Es gibt über 7000 Völker auf der Erde (sprachlich gesehen, ich beziehe mich auf ethnologue.com), und nur etwa 200 Staaten.  

Rechne es selber aus, wie der Quotient ist (Völker/Staat).

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voll gut!

wenn menschen dauerhaft in frieden leben wollen dann braucht es kulturen die recht nahe beieinander liegen.

lass deutsche kultur doch verschwinden wenn ich dafür nicht im krieg leben muss oder meine nachkommen. ausserdem ensteht ja auch eine neue kultur;) die ja wohl nicht besser oder schlechter als andere ist

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Europäische Kultur ist was schönes. Arabische endet meist eher im Krieg bzw. mangelnder Menschenrechte. Die Türkei sehe ich übrigens nicht als Europa.

Ich war nun schon in sehr vielen Ländern und Kontinenten, wenn ich wählen müsste welche Kultur mir am besten gefällt, würde ich sagen Polen.

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Ich finde die deutsche Kultur wird verdrängt und es wird unangenehmer und unangenehmer!

Von anderen Kulturen profitiert hier keiner... Wir leben leider in einer Gegend, in der man manche Viertel nicht betreten kann /darf!

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Nun eigentlich ja,aber manchmal auch nicht!

Meine derzeit das mit den Terror,oder das mit der Demo Erdogan.

Muss das echt sein ist ein friedliches Zusammenleben eigentlich noch möglich???

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