Findet ihr es falsch das meine tochter nicht weiß das ich ihr vater bin?

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7 Antworten

Wenn die Situation für alle beteiligten in Ordnung ist, dann ist es okay. 

Gibt es einen neuen Mann im leben deiner ex? 

Schade, dass Du das Vatersein an einem Wort festmachst. Was würde es für Dich denn für einen Unterschied machen, wenn die Kleine irgendwann mal Papa zu Dir sagt? Für Dich würde sich nicht Viel ändern, doch wenn Dein Kind irgendwann älter wird und ohne Vater aufwächst, dann wird es ihrer Psyche nicht guttun. 

Bist Du als Erzeuger in ihrer Geburtsurkunde vermerkt? Wenn ja, dann wird sie früher oder später eh erfahren, dass Du ihr Papa bist und nicht eben nur der väterliche Freund, den Du gerne vorspielen möchtest. Die Kleine ist verrückt nach Dir, Du kümmerst Dich nach Deinen Möglichkeiten und was macht denn einen Vater für Dich aus? 

Was verstehst Du unter Fürsorge? Die lässt Du dem Kind doch bereits zuteil werden oder hast Du lediglich Angst vor der Verpflichtung und dass Du dann aus der Nummer nicht mehr rauskommst?

Kommentar von ichweisnetwas
18.05.2017, 10:39

ich kann dir das hier nur schwer richtig erklären.

Als dummes beispiel. Meine tochter hat mich natürlich ab und zu schon umarmt oder sonstwas auch bei begrüßungen oder so.

Ich fühle mich dann unwohl. Das war schonimmer so. Meine psyche hat nen krankhaftes problem mit solchen sachen. Und irgendwann stößt mich das weg.

Aber teilweise hast du wohl recht. Ich mache schon sehr viel was nen vater eben so macht. Viel unterschied würde es wirklich nicht machen.

Bin leider so ein extrem distanzierter mensch. Das kann ich nicht einfach ausschalten

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Du kannst davon ausgehen, dass eine Tochter dein Verhalten, wenn sie deutlich größer ist, sehr übel nehmen wird.

Nur dann ist der Zug für dich abgefahren.

Kommentar von ichweisnetwas
18.05.2017, 10:13

kann man jemanden verurteilen wenn die psyche das einfach nicht zulässt?

Nichtmal meine ex ist mir sauer das ich eben bin wie ich bin. Für mich sind solche dinge sogut wie unmöglich. Sofern mir etwas zu nahe kommt stößt meine psyche es automatisch ab. Darum bewahre ich ne gewisse distanz zu meiner tochter um eben dennoch für sie da sein zu können.

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Spätestens im Schulalter, so ab 7 Jahre, sollte sie wissen das du der leibliche Vater bist. Auch wenn du nicht der perfekte Vater bist. Weil Kinder dann untereinander von ihren Eltern sprechen. Deine Tochter dann nicht sagen muß sie hat keinen Vater bzw. kennt ihn nicht. Regelmäßige Besuche sind doch eine gute Basis für eure Beziehung.

Grundsätzlich hat deine Tochter natürlich ein Recht darauf, ihren Vater zu kennen. Und somit auch zu wissen, dass du der Vater und nicht ein Freund bist.

Allerdings schreibst du von psychischen Problemen und ich kann mir da auch vorstellen, dass die Mutter da gute Gründe haben könnte, ihr das zu verschweigen. Das kann ich schlichtweg nicht beurteilen und ihr solltet da als Eltern vielleicht mal mit einem Psychologen drüber sprechen.

Gut finde ich es nicht. Aber vielleicht ist es die beste Lösung.

Kommentar von ichweisnetwas
18.05.2017, 10:18

Ich komme mit "nähe" einfach nicht klar. Sobald was an fürsorge oder sonstwas geht ist meine psyche da echt bescheuert.

Das war damals schon in der beziehung so. Ich bin unfähig zu sowas. Ich kann nur der gute freund sein.

Alles andere treibt mich weg. Auf kurz oder lang blockiert meine psyche solche dinge.

Ich denke es ist die beste wahl bei meiner psyche. So hat sie wenigstens irgendwie nen vater. Anders wäre das nicht möglich

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Was soll daran schlimm sein? Sie freut sich, wenn Du kommst und das ist bei manchen "Vätern" durchaus nicht der Fall.

Wenn alle damit glücklich sind, dann lasse es doch dabei. Das Kind ist grade mal vier Jahre alt, irgendwann fragt sie schon: Wer ist denn mein Papa? Spätestens, wenn sie in die Schule kommt und andere erzählen von ihren Vätern und dessen Berufen. Dann sollte man ihr schon sagen: Dieser Mann ist Dein Papa, am besten sagst Du es ihr selbst.

Das gehört in der Grundschule zum Lehrplan: Welche Berufe haben Deine Eltern? Gehört eigentlich abgeschafft. Da sitzen dann Kinder, die stolz erzählen "Mein Papa ist Arzt" und andere sitzen dann da und wissen nicht, was sie sagen sollen. Fand ich ungeheuerlich damals in der Grundschule, da musste mein Sohn einen kleinen Aufsatz über die Berufe seiner Eltern schreiben.

lg Lilo



Kommentar von Hummmmel
18.05.2017, 10:22

Kann dir bei dem letzten Abschnitt nur zustimmen. Das Familienbild hat sich einfach sehr gewandelt. Da sollten die Schulen/ Ministerien drauf reagieren. Es gibt kein klassisches Familienmodell mehr!

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Beide Elternteile verstehe ich nicht. Es muss doch ganz normal sein, Vater und Mutter zu benennen! Wie wollt ihr das denn später einmal korrigieren?

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