Findet ihr die Fridays for Future Demos auch so unnötig?

Das Ergebnis basiert auf 154 Abstimmungen

Richtig Geil die Demos!! 68%
Voll unnötig, Ziele viel zu hoch 25%
Lieber am Wochenende demonstrieren 6%

42 Antworten

Richtig Geil die Demos!!

Die sind nicht unnötig.

Ich hoffe, die Jugendlichen haben die Puste, weiterzumachen, bis alles umgesetzt ist.

Wir brauchen kein Gelaber und keine "nachhaltigere" Wirtschaft. Es gibt keine Steigerung von "nachhaltig" - entweder es ist nachhaltig oder eben nicht.

Gerade so Sprüche wie die des hessischen Kultusministers sind vollkommen am Thema vorbei. Nichts ist umgesetzt und das Thema ist nicht die Bohne angekommen, sonst würde auch in Hessen deutlich mehr getan. Z.B. ÖPNV für alle Schüler gratis oder als 365 Euro-Ticket. Aber da ist der Herr Kultusminister entweder nicht im Bild oder nicht zuständig.

Also liebe Jugend, macht weiter. Ich drücke die Daumen und stelle selber schon Dinge in meinem Leben um.

Weißt Du, die Demos wären wichtig, wenn das Klima von Deutschland oder Europa aus zu steuern wäre. Da dies nicht der Fall ist, sind sie so unnötig wie ein Kropf und ich ärgere mich jeden Tag drüber .

Am Ende wird noch mehr Blödsinn von uns Bürgern verlangt.

Noch mehr Kosten es gibt ja heute schon bei manchen Menschen nur Ebbe im Portemonnaie es wird sich nichts bessern .

Das Leben kann sich bald niemand mehr leisten .

Wenn es der größte Fehler deines Lebens war auf eine Demo gegangen zu sein, dann müssen deine Lebensentscheidungen bis jetzt ja fast perfekt gewesen sein.

Leider sagt mir keine der drei Optionen zu. Ich finde sie nicht richtig geil, aber auch nicht unnötig und am Wochenende kräht kein Hahn danach.

Warum schließen sich kaum Erwachsene (insb. die Eltern) den Friday-for-Future-Demos an?

Die Stimmen an mehr Beteiligung durch "die Alten" wird immer lauter.

Wenn Greta Thunberg an diesem Freitag in Berlin vor vielen Tausend jungen Menschen steht, wird es großen Beifall geben. Am lautesten werden allerdings nicht die Anhänger dieser neuen Jugendbewegung applaudieren, sondern deren Mütter und Väter an der Seitenlinie oder zu Hause an den Bildschirmen.
Im elterlichen Applaus für die jungen Klimademonstranten schwingt schon eine gewisse Selbstgefälligkeit mit: Friday for Future ist die It-Bag moderner Großstadteltern. Man schmückt sich mit dem Engagement der Kinder, twittert voll Ergriffenheit, wie sich das Familienleben von heute auf morgen geändert habe.
Dabei? Was haben sie denn eigentlich bisher so gemacht, die Eltern der Friday-Kids? Sind sie vielleicht jetzt so euphorisiert, weil die Protestaktionen ihr Gewissen erleichtern?

https://www.zeit.de/kultur/2019-03/fridays-for-future-schulstreik-klima-eltern-kinder

Während wir demonstrieren, sitzen die Älteren im Publikum. Sie beobachten, befürworten unser politisches Engagement, holen ihre Kinder von der Demo ab. Aber sie gehen nicht mit.
Die Politik wird uns nur ernst nehmen, wenn auch die größten Wählergruppen - also die Älteren - Druck machen. Worauf wartet ihr noch?
Der Klimawandel wird unser aller Leben verändern. Wir müssen auf die Straße, solange wir noch eine Chance dazu haben - alle. Auch unsere Eltern!

https://www.spiegel.de/lebenundlernen/schule/fridays-for-future-auch-eltern-muessen-auf-die-strasse-a-1257981.html#js-article-comments-box-pager

Warum weigern sich die Eltern der FfF-Demonstranten ebenfalls an dem Streik teilzunehmen, wenn dies doch ein so unglaublich wichtiges Thema ist... wichtig genug das Fehlen des Unterrichts ihrer Kinder zu begrüßen und ihnen den Rücken zu stärken.

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