Findet ihr, dass Verschörungstheorien und Corona Leugner Demokratie Gefährden?

Das Ergebnis basiert auf 36 Abstimmungen

Ja 50%
Nein 47%
Komplexere Antwort in den Kommentaren 3%

5 Antworten

Ja

Viele Verschwörungsideen gehen von einer "geheimen Elite" aus, die im Hintergrund die Fäden in der Hand hält und Politik und Medien kontrolliert.

Jene, die an solche Vorstellungen glauben, sehen sich als Freiheitskämpfer und lehnen daher häufig unsere gesellschaftliche Ordnung ab.

Solche Ideen sind also eine mögliche Grundlage, um die Vorstellung von einer offenen, demokratischen Gesellschaft zu schwächen.

Außerdem enthalten diese Theorien häufig antisemitische Inhalte - so werden die angeblichen Hintermänner oft mit dem "Finanzjudentum" gleichgesetzt.

Wer sich unbedarft solchen wirren Lehren aussetzt, gerät in Gefahr, diese Ideen aufzunehmen und unbemerkt antisemitische Überzeugungen zu übernehmen

Aus meiner Sicht sind solche Behauptungen ein Einfallstor für antidemokratische und menschenverachtende, diskriminierende Inhalte in die Gesellschaft.

Nein

Jede Meinung hat in einer Demokratie ein Recht auf Existenz.

Wer Meinungen verbietet, will keine Demokratie, sondern eine Diktuatur, in der nur noch eine (die eigene Meinung) zählt und erlaubt ist.

Ja

In der Demokratie hat jeder Einzelne eine Stimme und darf sie in seinem Interesse abgeben. Durch Verschwörungstheorien wird dieses Interesse mitunter verfälscht.

Sehe da überhaupt keinen Zusammenhang. Kann ich überhaupt nicht nachvollziehen. Das Recht auf einer Stimme bleibt erhalten.

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@ranger1111

Einerseits hast Du Recht, da jeder selbst dafür verantwortlich ist, ob er sich verblenden lässt oder nicht, andererseits sollte die Gesellschaft ein Interesse daran haben, dass Fakten vor Märchen gehen.

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@Schemenreiter

Vermutlich ja. Allerdings kann man oft schwer prüfen was Märchen und was Fakten sind. Journalistische Arbeit ist leider oft semiprofessionell. Ich hab das gemerkt als ich 3 Jahre täglich über den Syrien-Krieg gelesen habe. Ich war so tief drin in dem Thema, dass ich über manche Medien nur den Kopf schütteln konnte.

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@ranger1111

Es gibt da ein Interview zwischen Andreas Popp von der verschwörungsideologischen Wissensmanufaktur und einem ARD-Journalisten. Das spricht Bände.

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@Schemenreiter

Als ich einmal ein Interview von Claus Kleber mit Ahmadinedschad gesehen habe, fand ich Ahmadinedschad viel professioneller als den Kleber. Jetzt ganz unabhängig von Ahmadinedschads Ansicht und Politik.

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Nein

Eine Demokratie muss des Volkes Stimme aushalten können, wie die Userin »Aus MeinemAlltag« schon dargelegt hat, denn auch diese Menschen gehören zur Demokratie und zum Volk. Wer kann heutzutage schon genau wissen, was falsch oder richtig ist. Der Staat glänzt nicht gerade mit einer Informationspolitik, die keine Zweifel zulässt. Mehr noch, viele Informationen haben große Widersprüche. Und wenn man sich dahingehend äußert, wird man als Verschwörer kriminalisiert. Das ist einer Demokratie alles andere als würdig. Im Grunde ist es doch hier nicht anders als in der DDR. Auch deren Oberen konnten und wollten sich der Stimme des Volkes nicht annehmen. Ich darf jetzt nicht weiterschreiben, sonst wird mein Beitrag wieder gelöscht.

Ich muss noch sagen, das ich weder ein Coronaleugner noch ein Maskenverweigerer bin. Auch Aluhüte sind mir fremd. Mit diesen Menschen habe ich nichts zu tun.

Ich wünsche allen noch einen schönen Abend und bleibt gesund.

Herzliche Grüße von Lazarius

Nein

In der Demokratie kann jeder mitreden, ob Verschwörer, Antiverschwörer, Coronaleugner, Coronahysteriker usw. Wir müssen uns gegenseitig aushalten.

Welcher von denen bist du denn nun?

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Wer hätte das delphinium schon für eine hysterischen Coronaleugner und Verschwörer gehalten?

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Also 1. Lieber Adolf: Bitte artikuliere dich doch bitte in einem etwas freundlicheren Ton

2. Ich denke zumindest damit das in einer Demokratie erstmal jede Meinung, die eine Meinung und kein Verst0ß gegen das Gesetz ist akzeptiert werden sollte, hat delphiniumKF7 schon recht

3. Kann man die Welt nicht einfach in Corona Leugner und Denkende Menschen einteilen

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@MoinMoritz

Ihn mit Adolf anzusprechen, ist ein wenig übertrieben. Nur weil er Corona leugnet ... Er ist doch nur ein aufdringlicher Ideologe unter vielen.

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@Brutalistine

XD Nein Nein, ich hab ihn nicht Adolf genannt und würde das auch auf jeden Fall übertieben nennen. Es war lediglich die Antwort auf einen Kommantar von einem Adolf irgendwas ( weiß den genauen Namen nicht) der seinen Kommentar mittlerweile gelöscht hat. Aus dem Kontext genommen wirkt das, als hätte ich jemanden als Adolf bezeichnet

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