Findet ihr das Schulsystem sh*t?

Das Ergebnis basiert auf 26 Abstimmungen

Ja 65%
Naja, es ist halt normal 23%
12%

11 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Ich kann dazu weder Ja noch nein sagen.

Was ich persönlich schade finde ist das man sich (wenn) erst spät für und gegen Fächer entschieden kann.

Ja man braucht die Grundlagen in den Fächern aber irgendwann sollte man sie auch abwählen dürfen.

Zum Beispiel war ich die ganze „Realschul“ Zeit mit Fächern wie Biologie, Musik und Kunst geplagt worden. Fächer wie Sport habe ich immernoch.
Wofür ?

Ich habe nichts, absolut garnichts gegen Grundlagen aber das war’s dann auch.

Ich verstehe auch garnicht wieso man das noch so machen muss. Man sollte Begabungen fördern oder ?

Meine Schulzeit bestand daraus das ich immer zurück gehalten wurde. Das alles nur weil ich etwas hinten dran war was das lernen der Sprache war. Anstatt das ich unterstützt wurde und man mich in den Fächern die ich konnte fördert, war ich in diesen gelangweilt und in den anderen überfordert.

Im Endeffekt lief das ganze darauf hinaus das mir der Hauptschulabschluss empfohlen wurde. (Ich war auf einer Schule auf dem man sowohl den Realschul- als auch den Hauptschulabschluss machen kann). Ich war so ziemlich in jedem Fach gut jedem außer den Sprachen (und Sport). Ich soll also den Hauptschulabschluss machen weil ich gerade in den Sprachen eine Schwäche hatte/habe. Dagegen wurden Leute die in Mathe wirklich eine Katastrophe sind den Realschulabschluss empfohlen, weil sie relativ gut in den Sprachen sind.
Das Resultat?

Ich war die einzige von den Leuten mit einer Hauptschul- oder sehr wackligen Realschulabschluss Empfehlung welche auch einen wirklich guten Abschluss hatte, sowie auch die einzige welche Abitur macht und das mit ziemlich guten Noten.

Was ich dann dem System zugute halte ist das im Abitur das ganze deutlich fairer ist als beim Realschulabschluss.

Das Abitur ist für mich mit das fairste am Schulsytem einfach weil man da um einiges mehr Möglichkeiten hat.

Ja

Schulpflicht geht zu lange, bis 18

Zu lange Schule ist ein Grund für Bewegungsmangel, sagte eine Lehrerin sogar selbst

Junge Menschen können sich durch die Schule Dumm Fühlen, wegen schlechten Noten

Zuwenig Individualität

Vieles was man nicht wirklich braucht wird beigebracht

Ferien sind zu kurz

Ich bin nicht gegen Schule, sondern nur gegen übertriebenes Schulisches

Ja

Ich kann eine Gedichtanalyse auf 4 Sprachen schreiben, aber nicht einmal Dokumente beim Amt beantragen. Von Versicherungen und Finanzen habe ich aus der Schule ebenfalls keine Ahnung, genauso in Mathe und Geschichte.

Was soll ich mit linearen Ungleichungssystemen und Limes? Man lernt nicht, Kredite für eine Wohnung/Haus zu vergleichen und muss sich das alles selbst aneignen.

Das einzige sinnvolle Fach war meiner Erfahrung nach Englisch, da ich die Sprache nun fließend kann.

In Französisch habe ich in 4 Jahren erstaunlich wenig gelernt. Habe vor kurzer Zeit mal damit anfangen, mir die Sprache selber beizubringen. Ich habe nach nicht mal einem Monat lernen besser Erfolge als in 4 Jahren Schule.

Anscheinend hast du nicht verstanden, was der Sinn und das Ziel der Schulbildung ist.

Dokumente vom Amt, Versicherungen, Finanzen, Immobilien,... das alles hat NICHTS im Schulunterricht zu suchen und dafür gibt es gute Gründe.

Ziel der Schulbildung ist keine "Rundum-Sorglos-all-inclusive-Lebenshilfe!!

Ziel der Schulbildung ist die Vorbereitung auf Studium oder Beruf - nicht mehr und nicht weniger. Und das machen die Schulen ziemlich gut.

Wer andere Sachen lernen will, die nicht zur allgemeinen Schulbildung gehören, z.B.

  • Steuererklärungen,
  • Versicherungen,
  • Immobilienfinanzierug
  • Geldanlagen
  • Auto fahren,
  • Geige spielen
  • ...    

...muss dafür die entsprechenden Einrichtungen / Beratungsstellen besuchen: Steuerberater, Versicherungsberater, Verbraucherberatungen, Fahrschulen, Musikschulen,...

Die Schulen bzw. die Lehrer können und DÜRFEN solche speziellen Themen gar nicht unterrichten - dafür sind ausgebildete Spezialisten erforderlich.

0
Ja

Absolut.

Meine Schwester ist das beste Beispiel:

Sie hat ging nach der 10. Klasse mit einem grottigen Hauptschulabschluss vom Gymnasium ab, weil sie es nicht schaffte. Hat wirklich sogar ganz knapp nur den Hauptschulabschluss gehabt. Kaum machte sie ihren Realschulabschluss auf einem Berufskolleg, hatte sie plötzlich einen Schnitt von 1,2. Sie hatte Inhalte, die wir auf dem Gymnasium in der 8. Klasse hatten. Und hatte trotz deutlich leichterem Unterrichtsstoff auf dem Gymnasium einen höheren Abschluss erreicht. Das ist sowas von unverhältnismäßig.

Ja

Ziemlich schlecht. Das hat mehrere Gründe.

Erstmal ich bin selber Schüler. Bin 14 und gehe aktuell in die neunte Klasse.

Deutschland hat zwar bei weitem nicht das schlechteste Schulsystem, aber dafür, dass wir in so einem Land leben, sollte es deutlich besser sein. Es sollte mehr darin investiert werden. Aktuell wird ja viel für Tablets und so investiert. Muss ja auch nicht unbedingt was schlechtes sein, aber wenn man sieht, wie manche Schulen aussehen, sollte man vielleicht mal lieber klein anfangen.

Das mit größte Problem sind sowieso die Lehrer. Sie sind einfach zu lasch. Ich persönlich bin ein ziemlich sozialer Schüler. Ich bin zwar kein Streber, aber ich bin auch keiner der Scheiße baut oder andere mobbt. Aber die Schüler/-innen, die beispielsweise scheiße bauen oder mobben und einfach prinzipiell ein asoziales Verhalten haben, die bekommen dafür was sie anderen an tun oder was sie generell im Unterricht machen (Scheiße bauen) viel zu wenig Ärger/Strafen. So und dadurch, dass es solche Leute gibt, die nichts lernen wollen, leiden alle anderen darunter und lernen so auch nichts wirklich. Denn konzentrieren oder ignorieren bringt eh nichts, wenn dich dein Umfeld stresst und belästigt.

Man muss dazu auch noch sagen, dass es viel Stoff in der Schule gibt, der total unnötig ist, wie zum Beispiel Religionslehre. Oder beispielsweise zehntausend mal Grammatik in Deutsch wiederholen.

LG