Findet ihr das Schulsystem heutzutage mehr als doof. Besonders mit den vielen verschiedenen Schulen?

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8 Antworten

Gegen Schulen mit spezieller Ausrichtung wie Sportschulen oder Musikschulen ist ja erst mal nichts einzuwenden.

Was mich am deutschen Schulsystem stört ist zum einen die viel zu frühe Auslese: Mit 10 muss man oder besser die Eltern schon entscheiden: Gymnasium, Realschule oder doch nur Hauptschule. Und das schlimmste daran: Heute heißt es von viele ohne Abi wirste nichts. Realschulabschluss?naja geht gerade noch. Zu meiner Zeit hatte man auch mit dem Hauptschulabschluss je nach Berufswunsch doch noch gute Chancen.

Das ist heute nicht mehr so. die Hauptschule verkommt zur Restschule. Irgendwie schon logisch, das da die Eltern auf mehr drängen und die Kinder schon in der Grundschule enormes leisten müssen. Irgendwas läuft da doch total verkehrt.

1000 Schulformen sind zu viele,nur eine ist aber zu wenig.

Nicht jeder kann Stoff auf die selbe Art und mit der selben Geschwindigkeit lernen.

Ggf ist es nach der 4. noch zu Früh um das fest zu stellen aber irgendwann muss unterschieden werden damit schwerpunkte  anders gesetzt werden können.

Der Realschulabschluss ist für Hauptschüler z.T. schwerer als für Realschüler, die 11 für Realschüler schwerer als für Gymnasiasten. Einfach weil da doch eine differenz im bisher vermittelten Inhalt besteht.

Idealerweise würden alle Kinder der Schulform zugeordnet die maximal (mit Puffer damit man da nicht mit 4 durch rauscht) schaffbar ist. Damit würde annäherungsweie jeder den Stoff lernen den er Braucht in einer geschwindigkeit mit der er oder sie klar kommt.

Es wäre ja ne tortour jemanden der nur den Hauptschulabschluss schaffen kann zu dem Tempo eines Gymnasiasten zu zwingen.

Gleichzeitig werden bei uns noch zuviele  falsch einsortiert. So gibt es Schüler die von der Hauptschule aus sich bis ins Studium hocharbeiten müssen weil sie nicht direkt auf dem Gymnasium einsortiert wurden.

Meinetwegen soll es so viele "Spezialschulen" geben wie man möchte, nur die Prüfungen der grundlegenden Hauptfächer dürften nicht förderalistisch beschlossen werden.

Das Schulsystem baut auf den Jugend-Erfahrungen und Erinnerungen, der Menschen auf ... es ist extrem schwierig, da etwas zu ändern, oder zu erneuern ... es ist systembedingt, dass da ständig überholtes Wissen und überholte Lernmethoden eingesetzt werden. 

Es hat zum Beispiel mehrere hundert Jahre gebraucht, bis jetzt, einige Professoren begreifen, dass das Auswendiglernen, was Jahrhunderte lange die Grundlage der Schulen gewesen ist, ein totaler Unfug ist. 

Auch bei der Organisation der Ausbildung hängen die Leute ihren verschrobenen, eingefahrenen Ideen.

Gibt es, nennt sich Gesamtschule oder Stadtteilschule...

Und besser ist, die Fachschulen bleiben, damit bestimmte Neigungen gefördert werden.

Und was ist mit smarten Schülern, die dann in den Klassen davor von den schlechteren Schülern ausgebremst werden? Das ist schon gut so, wie es ist.

? Kannst du ja immernoch ,solang deine Noten gut sind kannst du wechseln ?

Ja ich finde die tausend verschiedenen Schulformen auch blöd. In unserer Stadt sind 58 Schulen. 

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