Findet ihr das Raucher mehr in die Krankenkasse zahlen sollten?

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30 Antworten

Diese Idee ist zwar vordergründig gut. Damit würde aber die Solidarität der Beitragszahler aufgeweicht. Der nächste würde dann verlangen, dass alkoholbedingte Erkrankungen ausgeschlossen werden. (Wer bestimmt dann die Grenzwerte?)

Als nächstes werden Sportunfälle ausgeklammert usw. usw.

Karl37 24.02.2017, 21:41

Das Sport und hier denke ich besonders an den Skisport eine Pflichtunfallversicherung haben sollte und damit die GKV'en von Milliarden Ausgaben entlastet, halte ich für sinnvoll.

Wer tausende Euro für die Skiausrüstung und den Skiurlaub zahlen kann, der sollte doch 50 €/m für eine Versicherung übrig haben.

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DerHans 25.02.2017, 09:36
@Karl37

Auch wer eine Ski-Unfallversicherung abschließt, fällt dann der Krankenversicherung trotzdem zur Last.

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Nein, das wäre ungerecht. Man müsste Beitragserhöhungen dann auch für andere "Risikogruppen" einführen & das wäre ggü. einem Diabetiker, der von Geburt an seine Krankheit hat oder anderen Leuten, die dafür garnichts können, absolut unfair. 

Nein. Raucher Zahlen so hohe Summen an Tabaksteuer, dass damit die Kosten für Gesundheit lange wieder gedeckt werden. Geht den gesetzlichen Krankenkassen das Geld aus, muss der Staat einfach etwas von dem Geld der Tabaksteuer nachlegen. Fertig.

AalFred2 23.02.2017, 08:33

Nein, mit der Tabaksteuer werden die Gesundheitskosten lange nicht gedeckt.

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Klaudrian 23.02.2017, 20:08
@AalFred2

Sagt wer? Wir reden hier von mehreren Milliarden an einnahmen. Der Staat hat ein Interesse daran. Sonst würde er nicht versuchen die unbedenkliche E-Zigarette zu verbieten. Dampfende Rentner mit hohem alter sind den Staat ein Dorn im Auge. 

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Nein, die Kranken-Versicherten bilden eine Solidargemeinschaft. 

Bei den privaten Krankenversicherungen gibt es für verschiedene Risikogruppen Zuschläge. Bei der gesetzlichen Krankenkasse nicht.

>>Solidaritätsprinzip 

Das Solidaritätsprinzip wird innerhalb der Sozialversicherung angewendet, zu der die gesetzliche Renten-, Kranken-, Pflege-, Unfall- und Arbeitslosenversicherung gehört. Charakteristisch für das Solidaritätsprinzip ist der Grundsatz: „Einer für Alle und Alle für Einen.“ Die Beiträge zu den einzelnen Versicherungen richten sich nicht nach der Leistung und dem Risiko, sondern nach den sozialen Aspekten des Versicherten. Grundsätzlich erhalten alle Versicherten dieselbe Leistung, die Beiträge sind jedoch unterschiedlich, da sie sich nach der Höhe des Bruttoeinkommens richten. Die Leistungen innerhalb der Sozialversicherung werden erbracht, wenn eine Notwendigkeit vorliegt. Dabei spielt die Zugehörigkeitsdauer keinerlei Rolle.

[...]

https://www.versicherungsarchiv.de/versicherungsvergleich/solidaritaetsprinzip/

<<

Nein, aber ein Teil der Steuern auf Tabak und Alkohol sollte in die Finanzierung von Krankenhäusern, Krankenkassen etc fließen. Das könnte auch auf nachgewiesen krankheitsverursachende Lebensmittel ausgedehnt werden.

Leuten die bestimmte risikoreiche Sportarten betreiben, müßte man dann diese Risiken ebenfalls in Rechnung stellen. Wie sollte das denn von WEM überwacht werden? Vielleicht sollten die Krankenkassen mal bei der Regierung nachfragen, ob sie ein Stück vom "Tabaksteuerkuchen" abbekommen könnten.

Karl37 24.02.2017, 21:55

Betriebsunfälle werden durch Berufsgenossenschaft Versicherung abgedeckt. das könnte man auch für den NBU (Nichtberufsunfall) ebenso machen, damit wäre jeder Sport und Haushaltsunfall abgedeckt. Extremsportler und Berufssportler haben ja bereits heute eigene Versicherungen.

Die Knochenbrüche der Skifahrer kosten allein Milliarden der GKV.

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Rund 212 Mrd. haben die 2014 eingenommen, wenn ich mich recht erinnere und sind trotzdem rund 1 Mrd. in den Minus gegangen... bei rund 80 Mio. Einwohnern.

Ich denke wir haben ein ganz anderes Problem als das!
Auf der anderen Seite nimmt der Staat pro Packung Kippen etwa 3,80€ Steuern, über 14 Mrd. 2014.

Ja sollten sie. Dafür sollte die Einzahlung in die Rentenkasse um den entsprechenden Betrag gekürzt werden. Ändern würde sich nix.

Wenn man anfängt Krankenkassenbeiträge zu differenzieren, dann endet das im Chaos. Wo will man die Grenzen ziehen? Wer stuft ein, ob jemand mehr zahlen muss..

Momentan läuft das System als eine Art Mischkalkulation. Jede Risikoklasse ist abgesichert. Solidarisch halt.

Ja, sollten sie. Und Menschen, die sich ungesund ernähren. Und Menschen, die ungeschützten Geschlechtsverkehr haben. Und Menschen, die zu schnell Autofahren. Und Schichtarbeiter. Und Menschen, bei denen Erbkrankheiten in der Familie auftreten. Und ... du merkst, worauf ich hinaus will, oder?

Nein, denn sie sterben frührer und ersparen dann der REntenkasse eine Menge Geld.

Eigentlich sollten daher Säufer und Raucher einen Bonus bekommen. Am besten stirbt man einen Tag nach der Pensionierung. Man hat viel eingezahlt, muss aber nichts zurückbekommen.

Die Abgaben pro Zigarette lagen 2015 bei knapp 17,5 Cent.

Hi,

nein, finde ich nicht. Die Raucher werden schon so belastet - eine Packung 6 Euro, wobei der Preis letztendlich egal ist, denn wer süchtig ist, dem wären auch 10 Euro pro Schachtel egal.

Wenn man sagen würde, dass Raucher mehr zahlen sollten, dann sollte man genauso die Menschen zur Verantwortung ziehen, die etwas übergewichtig sind oder auch jede Woche mal in die Disco gehen und sich dort die Kante geben.

LG


Nein, warum auch? Es gibt viel, was ungesund ist. Und jemand der zB regelmäßig Alkohol tringt, wer übermäßig ungesund ißt, wer sich nicht bewegt.....müßte dann auch mehr zahlen. 

Nein, aber alles was man rauchen kann, sollte noch einmal deutlich teurer werden. Die Mehreinnahmen sollte der Staat dann den Krankenkassen geben.

Nein.

Aber nicht weil ich das Rauchen so toll finde, sondern weil ausschließlich Mitglieder der Krankenkassen Krankenkassenbeiträge entrichten unabhängig davon welchen Lebenswandel sie haben.

Bringt im Endeffekt nichts.
Lässt sich nicht kontrollieren.
Außerdem muss man ja dann noch die Anzahl der Zigaretten einbeziehen etc

Außerdem gäbe es dann das selbe Prinzip für Menschen mit Drang zum Alkohol, ungesunden essen, zu wenig/viel Sport etc

Zu viel Bürokratie...

Ja, auf jeden Fall .. vielleicht in Form einer Prämie oder Beitragsrückerstattung, die man beantragen kann .. so würde keine Gesundheitsprüfung oder Auskunftspflicht nötig sein.

KelsyOo 23.02.2017, 11:23

dann zahlst du wohl auch einen Zuschlag für jedes Bier das du trinkst? :D

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juergen63225 23.02.2017, 14:23
@KelsyOo

ich habe nicht geschrieben, dass ich die Umsetzung für einfach halte .. aber es wäre ein richtiger Ansatz, Eigenverantwortung für die Gesundheit zu belohnen. 

Natürlich kann man nicht alles kontrollieren und reglementieren, aber Rauchen ist nun mal der Massenkiller .. (habe ich im Bekannten- und Familienkreis x fach erlebt)

Wenn ich es konkret umzusetzen hätte, folgender Vorschlag: 

der Versicherte erklärt, ob er:

seit min 2 Jahren Nichtraucher ist .
ob sein BMI unter 31 liegt
ob er regelmässig Sport macht (Mitgliedschaft in Verein oder Studio)
und lässt sich dass von seinem Arzt bestätigen. 

Trifft das zu, bekommt er 100 euro cash am Jahresende ... je erwachsenem Versicherten. Natürlich wird das aus den Beiträgen finanziert und die anderen zahlen dann also im Endeffekt mehr.
Fände ich aber eine gerechte und unkomplizerte Lösung. 

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Warum?
Wozu glaubst Du gibt es die Tabaksteuer?

Beginnt man eine deartige Unterscheidung, müssten auch Extremsportler mehr in die KV einzahlen.
Ebenso McDonalds- und Döneresser, Autofahrer und Radfahrer...Handytelefonierer und Anwohner von AKW's.... wann würde das aufhören?


ja, und natürlich auch alle sportler

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