Findet ihr das es wichtig ist wie andere von einem denken?

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10 Antworten

Immer, wenn wir uns auf sehr fundamentale Faktoren des Zusammenlebens beziehen, sollten wir das Augenmerk auf den positiven Anpassungswert für die frühen Menschen in unserer Stammesgeschichte richten. 

Für ein Mitglied der sog. "Urhorde" war es außerordentlich wichtig, seine Stellung innerhalb der sozialen Rangordnung zu verbessern oder zumindest auf dem Niveau zu halten, das momentan gültig war. Je besser diese Position war, desto wohlwollender war die Akzeptanz innerhalb der Gruppe. Wichtige Erfahrungen wurden einem frühzeitig und vollständig übermittelt, man bekam Hilfestellung bei schwierig zu lösenden Aufgaben, man hatte angesehenere Freunde, verbesserten Zugang zu den attraktiven möglichen Partner/innen, wurde in wichtige Entscheidungsprozesse vermehrt eingebunden und wurde bei der Nahrungsverteilung, der Vergabe von sicheren Schlafstellen und anderen Privilegien bevorzugt berücksichtigt. Auch die Versorgung der eigenen Kinder war durch die Mithilfe der Gruppenmitglieder weit besser gewährleistet.

Damit wird klar, dass es für den Urmenschen außerordentlich wichtig war, sein Ansehen innerhalb der Gruppe zu verbessern, sprich es war ihm wichtig, was die anderen von ihm dachten. 

Da wir nun solche stammesgeschichtlichen Verhaltensanteile immer noch in substantiellen Ausmaß in uns tragen, kann Deine Frage uneingeschränkt mit "ja!" beantwortet werden. In der Philosophie läuft diese Problemstellung unter dem Titel: "Der Kampf um die Anerkennung", wie auch ein sehr wichtiger Buchtitel von dem bekannten Frankfurter Philosophen Axel Honeth gleichnamig lautet.

Wenn sich in unserer Zeit immer wieder Leute bewusst gegen so ein Denken und Fühlen versuchen abzusetzen, dann sind sie sich selbst gegenüber nicht ganz redlich. Gerade indem sie ihre Abhängigkeit gegenüber gesellschaftlich angesehenen Verhaltensweisen zu vermeiden suchen, achten sie doch auf die Anerkennung Gleichgesinnter, die sich ebenfalls in so einem Protest gefallen. 

Ich denke damit, dass kein Mensch mit einem "relativ intakten" Verhalten (also z.B. keiner autistischen Auffälligkeit) frei von dem Wunsch nach Anerkennung ist und es ihm damit immer auch wichtig bleiben wird, was die anderen von ihm denken.

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Nein, es ist meiner Meinung nach überhaupt nicht wichtig. Selbstbewusstsein ist der Schlüssel zum Erfolg und Selbstbewusstsein ist sehr attraktiv.

Am wichtigsten ist was man von sich selbst denkt, denn was man von sich denkt strahlt man aus und zieht man an, so blöd es klingt aber wenn du dich für nen Taugenichts hälst, ziehst du auch solche Menschen an.

Das was du fühlst, bist du und ziehst du an und es ist wichtig sich nicht wegen der Meinung anderer krank zu machen, das sind die nicht wert und das wär auch viel zu schade, seine Freude deswegen aufs Spiel zu setzen. So seh ich das =D Schönen Abend noch! =)


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Stelle dir vor 7 Milliarden Menschen blicken auf dich und denken sich ihr Teil. Die einen finden dich klasse, anderen bist du egal, wieder andere denken, du bist schwer in Ordnung. Aber dabei musst du bedenken, dass das nur Gedanken sind und Gedanken beluegen uns in der Regel, sie reflektieren unseren eigenen Verstand, aber nicht dein Sein, das ist davon gaenzlich unberuehrt, es sei denn, du wiederum machst dir nun auch Gedanken, was die anderen denken. Das fuehrt zu nichts und du verschwendest dein Leben, nur weil der ewig unruhige Verstand Unterhaltung braucht. Es ist total unwichtig was  die Leute denken, es sei denn, sie brauchen es fuer etwas Nuetzliches, wie Brot backen oder eine Matheaufgabe, darueber hinaus ist der Verstand bzw. seine Gedanken voellig nutzlos. Alles Gute!

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im Grunde ist es egal, aber im Arbeitsleben ist es nicht egal. Wenn man da ständig falsch eingeschätzt wird (unter dem eigenen Potenzial) oder irgendwie in eine komische Schublade gerutscht ist, da kommt man schwer wieder raus.

Die ganzen tollen neuen Aufgaben kriegen dann die anderen.

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Kommt drauf an, wer die "anderen" sind.

Wenn mir die Person wichtig ist, lege ich schon Wert darauf, ihre Gedanken zu kennen. Ob ich mich dann dementsprechend anders verhalte, ist eine andere Frage.

Wer mir egal ist, dessen Meinung ist mir auch schnuppe. :-)

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Ganz ehrlich? Mir ist es fast egal was andere von mir denken, solange ich meine Sache durchziehen kann...das beste Beispiel dafür bei mir ist der Musikgeschmack...manche denken nur weil ich gerne Metal(-core) höre, dass ich irgendwie nicht mehr alle Tassen im Schrank habe

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Es ist nur wichtig, was du von dir denkst! Sch**ß auf die Anderen. Wenns sie über dich urteilen, sind sie es eh nicht wert.

'Sei du selbst die Veränderung, die du dir wünschst für diese Welt.'

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Wen dir langweilig ist, lern doch einfach ein paar Kommaregeln.

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Kommentar von turnTheRadioOn
27.05.2016, 21:19

uhh weil man im Internet ja drauf wert legen sollte du mongo daran sieht man ja wie dumm und verblendet die Menschen sind, können nicht einmal ihre Fr€ss€ halten also hdm

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Kommentar von Abuterfas
27.05.2016, 21:37

Im Internet, Brief und RL sollte man durchaus wert auf vernünftige Kommunikation legen. Dazu gehören u.a. Rechtschreibung und Interpunktion. Dazu bedarf es aber einer gewissen Grundintelligenz, die Du, lieber turnxy, nicht zu besitzen scheinst, da Du kognitiv zu früh abgebogen bist. Habe die Ehre!

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Es ist mir wichtig was Freunde von mir halten und denken. Genauso deren Meinung über mich und mein Handeln.

Bei fremden Menschen, oder flüchtigen Bekannten samt "Familie" ist es mir egal.

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eigentlich nicht...

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