Findet ihr auch, dass es nicht mehr so viele Metalhörer/Metalheads/Gothics/Satanisten gibt?

16 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Bei den Metallern sehe ich eigentlich keinen Schwund, sobald ich vor die Tür trete läuft mir irgendjemand mit nem Metal-Shirt vor die Nase.

Was mir aber auffällt ist, dass gerade kleine Konzerte schlechter besucht werden. Vielleicht hat das mit der Masse großer Festivals im Sommer zu tun, durch die mancher vielleicht denkt, er hätte seine Pflicht getan oder mit einer gewissen Youtube-Bequemlichkeit. Denn so viele Metal-Shirts ich auch im Straßenbild sehen mag, auf einem Konzert treffe ich nur die wenigsten Träger dann wieder an.

Bei Gothics gebe ich dir aber völlig recht, da sehe ich gefühlt auch immer weniger. Nicht bei den einschlägigen Veranstaltungen, aber im Straßenbild tauchen sie weniger auf.

Und jetzt kommt mein völlig subjektiver Erklärungsansatz:

Meiner Meinung nach liegt das an einem heutzutage stärker ausgeprägten Konformismus vieler Jugendlicher und junger Erwachsenen und an einem allgemeinen Rückgang der Subkulturen.

Wo man in den 80ern und auch noch 90ern ständig den Atomkrieg vor der Nase hatte und in einer Zeit des Umbruchs lebte, war man vielleicht einfach risikobereiter. Die Zukunft war sowieso ungewiss, da konnte man sich auch einer auffälligen Jugendsubkultur anschließen. (Selbst der Mainstream war noch krasser und bunter. Was z.B. in den 90ern an Rave und Techno in den Charts war, würde heute keine Radioredaktion mehr ins Programm nehmen.)

Inzwischen scheint mir das Hobby vieler junger Leute aber hauptsächlich zu sein, ein möglichst gutes Abi zu machen, um die Chance auf einen Studienplatz mit einem NC von einskommairgendwas und einen möglichst gut bezahlten Job zu haben. Das Studium wird dann möglichst noch unterhalb der Regelstudienzeit absolviert und die Freizeit für arbeitsmarktrelevante Praktika genutzt.

Ich mache da niemandem einen Vorwurf, die jungen Leute können nix für das System und Zielstrebigkeit ist sicher eine insgesamt gute Sache. Aber viele junge Menschen trauen sich eben aus diesem Kreislauf nicht mehr öffentlich auszubrechen, weil sie vielleicht Angst haben, als soziale Außenseiter ihre Position im Rennen um die besten Ausbildungs- und Arbeitsplätze zu gefährden.

Schade ist das, aber letztendlich die Entscheidung jedes einzelnen. Es ist ja auch nicht das Wesen einer Subkultur, dass möglichst viele Leute mitmachen sollen. Und ich kenne viele kleine Metal-Bands die sagen, sie spielen lieber vor 10 Leuten, die ordentlich mitgehen, als vor 100, die sich nur an ihren Getränken festhalten.

Beste Grüße!

wow danke! Du hast so ziemlich meine Frage beantwortet. SUPER ANTWORT!! :))

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Echte Emos, sind ja seit Anfang der 2000er ausgestorben (die Jugendtrendemos seit Ende der 2010er). Metalfans würd ich jetzt nicht sagen, dass die schwinden. Bei uns ist die Szene innerhalb der letzten Jahre nicht merklich geschwunden (nur die Faulheit der Leute ist gefühlt größer).

Wie das mit Gothics und Satanisten ausschaut, hab ich keine Ahnung.

Die Satanisten lassen wir mal weg.. ^^

Ja, ich komm aus der Szene .. und es gibt sie definitiv .. Metalheads etc. Klar, die Emos sind weniger geworden, aber das ist ok. Selbst bei mir im Kaff sieht man immer wieder Leute die definitiv in die Szene gehören .. und nicht zu vergessen die Leute, die es nicht an den Klamotten festmachen. ;)

Definition Metal, Metalhead? Nicht möglich?

Hallo zusammen Sorry für diesen langen Text der jetzt kommt:

Allgemein: Ich bin weiblich (bald) 17 Jahre (sehe aber au wie 14-15 ;p), höre gerne Equilibrium, Alestorm, Eluveitie, die Apokalyptischen Reiter, Ensiferum, In Flames, Korpiklaani, In Extremo, Schandmaul, Rammstein, Eisregen, System of a Down usw... (aber auch viel Punk) Ich trage gerne Bandshirts Nietengürten und allgemein Schwarz, ich gehe gerne an Festivals (Punk, Metal) die begriffe Met, Wall of Death etc... kenne ich ;)

Situation: Kürzlich sagte ein "Kollege" zu mir das ich keine metallerin bin (was ich au nie beabsichtigt habe zu sein noch halte ich mich für eine) doch anscheinend hat er es als Beleidigung gemeint... Darauf antwortete ich, dass ich das mache was mir gefällt und so bin wie es mir gefällt (egal was andere von mir denken) und das ich finde, dass man den Begriff Metalhead nicht so einfach definieren kann.... darauf sagte er nichts mehr (er selbst ist ein 22 jähriger Metalhead)

Nun zu den Fragen: weiss jemand von euch wie seine Aussage gemeint war? Wollte er mich damit beleidigen? Wann ist man für euch ein Metalhead? Und was halted ihr von leuten die Bandshirts tragen, Metal hören an festivals gehen aber wie gesagt keine Metalheads sind? Kann man den begriff Metalhead definieren?

PS: Sorry für all meine Rechtschreib- und Tippfehler ;)

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Glg!!:)

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