Finanzierung Fassadenrenovierung

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3 Antworten

Hallo MeisterPro555,

gerne möchte ich versuchen Dir weiterzuhelfen.

Du hast grundsätzlich bei energetischen Sanierungen die Möglichkeit, über die KfW (Kreditanstalt für Wiederaufbau) ein Darlehen in Anspruch zu nehmen. Es gibt z.B. das KfW Programm Nr. 152 „Energieeffizient Sanieren Einzelmaßnahmen“. Hier ist eine maximale Förderung in Höhe von 50.000 Euro möglich. Bitte beachte hierbei, dass Du immer einen durchleitende Bank für das Darlehen benötigst. http://www.interhyp.de/baufinanzierung-kfw-darlehen.html

Welche Maßnahmen bei der Fassade gefördert werden, kannst Du Dir verbindlich bei einem Energieberater einholen. Dieser ist Voraussetzung für dieses Programm.

Alternativ kannst Du natürlich auch die Variante eines sogenannten Konsumentenkredits/Kleinkredits in Anspruch nehmen. Diese gehen in der Regel von 5.000 – 50.000 Euro. Hier benötigst Du keine Grundbucheintragung und belastest Deine Immobilie damit nicht. Deine Bonität stellt damit die einzige Sicherheit da.

Vielleicht lässt Du Dich noch einmal eingehend mit all Deinen persönlichen Wünschen beraten, um die für Dich passende Finanzierung zu finden.

Viele Grüße,

Stephanie Hoppe,

Interhyp AG

Warum MUSS denn die Fassade renoviert werden? Reicht ggf. ein Neuanstrich? ;-)

Sobald die Wand 36,5cm dick oder dicker ist, sollte durchgerechnet werden, ob sich z.B. ein WDVS überhaupt innerhalb von 10 Jahren (§25 EnEV: "...innerhalb angemessener Frist durch die eintretenden Einsparungen nicht erwirtschaftet werden können") amortisiert.

Vielleicht kann Energieeinsparung auch durch "andere als in dieser Verordnung vorgesehene Maßnahmen im gleichen Umfang" nach §24 Abs. 2 EnEV erreicht werden, in dem die Heizanlage auf einen hohen Anteil Wärmestrahlung ausgelegt/geändert wird.

Durch Wärmestrahlung trocknen die Wände aus, der Dämmwert erhöht sich dadurch nicht unerheblich, die Heizkosten können gesenkt werden und die Anforderungen der EnEV können auch so, allerdings preiswerter, erreicht werden.

4% Feuchte in der alten Ziegelwand sind schnell erreicht. Aber 4% Feuchte kann man nicht fühlen. Der Stein scheint trocken zu sein, jedoch hat die Ziegelwand mit 4% Feuchte bereits 50% an Dämmwert verloren (nach J.S. Cammerer)! Mit dem WDVS auf der Ziegelwand wir diese Feuchte eingesperrt.

Wichtig für den Heizernergieverbrauch ist also die Trockenheit der Baustoffe. Ein WDVS sorgt für Auffeuchtung der Außenwand, da sich diese nicht mehr mit dem Feuchtegefälle nach Außen zu dieser Seite hin entfeuchten kann. Die Wand kann dann nur noch nach innen entfeuchten!

Bei luftdichten Fensteren ist demzufolge auch über den Einbau einer Lüftungsanlage nachzudenken, um Schimmelbildung vorzubeugen.

Diese Probleme hat man nicht, wenn gleich mittels hoher Wärmestrahlungsleistung (statt Konvektionsleistung) durch die Heizungsanlage die Wände erwärmt, ausgetrocknet und schimmelfrei gehalten werden, denn an einer warmen Wandoberfläche (wärmer als die Luft) bildet sich NIE Schimmel.

Viel Wärmestrahlung bieten Flächenheizungen, Öfen und auch hydraulische Heizleisten.

Kredit mit günstigen Zinsen, oder ein Bausparvertrag den Du nutzen kannst der eventuell zuteilungsreif wird, oder Du bekommst günstige Lakragelder bzw einen zinsfreien Kredit.

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