Finanzieller Ruin: Obdachlosigkeit vorprogrammiert?

14 Antworten

Ja, das kann zum echten Problem werden.

Wenn sie nun eine Wohnung hat, dann wird sie die auch nicht verlieren, wenn sie sich richtig verhält. Dann zahlt immer das Jobcenter oder notfalls eben das Sozialamt. Wenn sie keine hat, bleiben ihr nur ihre Freunde und die Verwandtschaft. Läuft da auch nix, bleibt nur die Strasse!

Einige Städte haben ja jetzt aus Mangel an genügend Sozialwohnungen für solche Menschen solche "Wohnboxen" eingeführt. Die sehen aus wie Pixie-Klos, nur in rot. Meist werden die dann in Industriebrachen oder unter Autobahnbrücken aufgestellt, wo doch vor dem Amtssitz unseres Bundespräsidenten noch genügend Platz wäre. Dann müsste besagter Herr eben mal seine Dienst-Toilette mit diesen armen Schweinen teilen. Der predigt doch immer das Miteinander. Hier könnte er mal Vorbild sein! LOL

https://www.daserste.de/information/reportage-dokumentation/echtes-leben/sendung/wohnbox-fuer-obdachlose-100.html

Was sie tun soll? Den Arsch hochkriegen und sich einen Job suchen oder einfach die Therapie anfangen. Dort gibt es i.d.R. Sozialarbeiter, die sie auch bei der Wohnungssuche für die "Zeit danach" unterstützen.

In vielen Orten gibt es Betreutes Wohnen, wo Menschen mit "Problemen" nicht nur eine Unterkunft finden, sondern auch Leute, die sie im Alltag begleiten und unterstützen.

Da sie sowieso nicht arbeitet, könnte sie auch in eine Gegend ziehen, in der es keine Jobs gibt und entsprechend viele Wohnungen leerstehen. Viele Vermieter dort wären froh, wenn jemand einzieht, der die Bude auf eigene Kosten (oder in dem Fall auf Kosten von Jobcenter oder Sozialamt) heizt und allein durch seine Anwesenheit Einbrüche und Vandalismus verhindert...

Nachdem du dir solche Sogen um sie machst, käme natürlich auch eine WG in Frage. Wenn du besser dastehst als sie, werden die meisten Vermieter dich als Hauptmieter akzeptieren, und wenig gegen sie als Untermieterin einwenden können, da möglicherweise ausbleibende Zahlungen dann dein Risiko sind.

Es gibt aber auch Vermieter, die fast nur an Leute wie deine Freundin vermieten - die bestehen einfach darauf, dass das Amt ihnen die Miete direkt überweist und freuen sich, dass ihre Mieter keine andere Wahl haben, als dort zu wohnen.

Wie man die findet? Indem man sich aktiv umhört, statt darauf zu vertrauen, dass irgendein Amt schon alles richten wird.

A propos Amt: wenn sie nicht mehr bei ihren Eltern wohnen kann/ will, muss sie eben "beweisen", dass das unmöglich ist. Ein Brief der Eltern ("Halten ihr Verhalten nicht mehr aus!") kann schon ausreichen, ein Brief vom Arzt/ Psychologen ("Sie MUSS da raus!") ist noch besser. Beides können Normalsterbliche eigentlich problemlos beschaffen - wenn sie mal für ein paar Minuten mit dem Gejammer und Selbstmitleid aufhören und versuchen, ihr Leben wieder ein bisschen in den Griff zu bekommen.

deine Fragen gehen doch immer um dich selbst.

jetzt isses wer anders???

überschuldet mit 21. das muss man erstmal hinkriegen.

du hattest mal einen Betreuer. Vielleicht hätte das besser so bleiben sollen.

Schuldnerberatung, Grundsucherungsamt und Wohnungsamt aufsuchen. Beratungsstellen und Hilfsangebote gibts genug. nur Hingehen und mal aktiv werden muss man schon selbst. wer sich in so jungen Jahren schon so verschulden kann, sollte dafür auch selbst was tun da wieder rauszukommen.

Trennung von Partner, hartz4?

Hallo erst mal, nun ist es sooweit, nach 3 Jahren Beziehung werde ich mich von meinem Partner trennen. Momentan leben wir mit unserem Kind (16 Monate) in seiner Wohnung, aber das ist in dieser Situation nicht tragbar. Natürlich versuchen wir Stress zu vermeiden, damit die Kleine nichts mitbekommt, aber naja ist nicht einfach. Er möchte mir auch eine Frist setzen, bis wann wir ausziehen sollen, damit alle 3 zur Ruhe kommen. Einen Termin beim Amt habe ich morgen, da ich jetzt auch Hartz 4 beantragen muss. Für die Kleine kommt er auf, heißt momentane Versorgungskosten übernimmt er. Aber für mich hat er das die letzten 16 Monate gemacht, und sieht das verständlicherweise nicht mehr ein. Ich habe Angst vor dem Termin. Lande ich jetzt in der Obdachlosigkeit, ohne finanzielle Hilfe. 1.Meine Kontoauszüge habe ich bereits zusammen, Anmeldung, Ausweis, Bankkarte sowieso. Brauche ich etwas von der Kleinen? Geburtsurkunde, oder Vaterschaftsanerkennung? 2.Zum Thema Unterhalt: Wir haben uns darauf geeinigt, dass wir die Kleine jeder 15 Tage im Monat haben, dann ist Unterhalt doch Schwachsinn oder? 3.Ich möchte auch wieder in die Heimat ziehen, da ich dort zu 90 % einen Kindergartenplatz bekomme, und ich die Hilfe von seiner und meiner Familie habe. Heißt, wenn ich eine Stelle habe (ca. 30 Bewerbungen sind raus, bisher 4 Absagen) würden sie das Kind nehmen. 3.1 Wie ist das mit den Ämtern? Am Telefon wurde mir bereits mitgeteilt, dass ich alles nochmal beantragen muss, da es ein anderer Landkreis ist. Heißt das, ich stehe bis zu diesem Zeitpunkt ohne alles da? Ohne Hartz 4 keine Wohnung, ohne Wohnung kein Hartz 4? Oder bekomme ich vorläufig Geld? 4.Ich darf das Kinderzimmer und gewisse Hauhaltsgegenstände wie Besteck, Töpfe etc. mitnehmen ( alles was halt mir gehört) Bekomme ich eine Erstausstattung? Bin 23 Jahre, und habe diese bisher nicht gehabt. 4.1 Wird denn ein Umzug bezahlt? Die Dame am Telefon meinte, unter gewissen Voraussetzungen ja. Eigentlich sei es bei mir ein Grund für einen Umzug. ( wohne seit 6 Monaten hier), kenne hier niemanden außer den Vater meines Ex-Partners und der wird sicherlich nicht helfen! Ach ja und nein ich möchte den Staat nicht ausbeuten, denn ich bemühe mich um Arbeit, und habe auch die letzten 16 Monate auf finanzielle Hilfe verzichtet! Ich bedanke mich im Voraus und hoffe ihr könnt mir Ratschläge geben, wie ich mich morgen verhalten soll

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