Finanzielle Unterstützung/Unterhalt im Trennungsjahr?

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3 Antworten

Ob sie  Anspruch auf Trennungsunterhalt hat, hängt u. a. vom Einkommen ihres Mannes ab und ob bzw. in welcher Höhe der "Wohnvorteil" gewertet wird, wenn sie im Haus bleibt.

Der möglicherweise unterhaltspflichtige Ehepartner hat gegenüber dem anderen einen "Selbstbehalt" von derzeit 1200 Euro, nur vom darüber liegenden Teil seines Einkommens (nach Berücksichtigung anrechenbarer Beträge) müsste ggf. Unterhalt an den Ehepartner mit dem geringeren Einkommen gezahlt werden.

(Verbleibt einer der Ehepartner nach der Trennung allein im gemeinsamen Haus/ Wohnung, das von beiden finanziert wird/wurde, so wird seinem Einkommen ggf. ein "Wohnvorteil" hinzugerechnet...).

"Nachehelicher Unterhalt" (nach der Scheidung) wird nur noch im Ausnahmefall zugesprochen.

Würde das Einkommen der Frau für ihren notwendigen Lebensunterhalt nicht ausreichen und sie hätte keinen Anspruch auf Unterhalt, müsste sie staatliche Unterstützung beantragen. Dabei würde auch ein "angemessener" Wohnraum berücksichtigt. (Sie müsste nicht aus dem Haus ausziehen, allerdings ggf. den nicht angemessen Anteil ihrer Unterkunftskosten selbst tragen...)

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sie bekommt so lange Trennungsunterhalt bis die Scheidung rechtskräftig ist.
Da sie mit 62 keinen Job mehr bekommen wird muß sie ihr Partner so lange weiterzahlen bis sie Altersruhegeld erhält

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Während des Trennungsjahres hat sie Anspruch auf Trennungsunterhalt.

Mit 62 wird sie wohl kaum noch einen Vollzeitjob finden, dann müsste sie wohl auf die Grundsicherung (AlG 2) zurück greifen bis sie ihren Rentenanspruch realisieren kann.

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