Finanzielle Unterstützung vom Staat bei Arbeitsunfähigkeit?

14 Antworten

Problem ist nur, dass ich bisher in einem betreuten Wohnheim war, aber das Jugendamt zahlt nicht weiter. Zu meiner Mutter kann ich nicht, weil die psychisch auch labil ist und das für uns beide nicht gut wäre und mein Vater ist keine Option. 



Du warst oder Du bist noch in betreutem Wohnen?

Wo bist Du jetzt?

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Warum zahlt das Jugendamt nicht mehr?

In schwerwiegenden Fällen kann es Hilfe geben. und Hilfe gibt es normalerweise bis 21 in der Regel vom Jugendamt und Jobcenter.

Wenn Du einen Ablehnungsbescheid oder Einstellungsbescheid bekommen hast, kann man innerhalb einer bestimmten Frist Widerspruch einlegen.

Man kann sich ggf. einen Beratungshilfeschein für einen Anwalt beim Amtsgericht holen.

Jetzt zur eigentlichen Frage: Kann ich vom Staat finanziellen Unterhalt kriegen, wenn ich vom Psychiater ne Bescheinigung habe, dass ich nicht abeitsfähig bin? Dann würde ich mir nämlich was Eigenes suchen.

Es ist nicht verkehrt ein Attest vorlegen zu können, dann muss man z.b. zu den beiden Ämtern und wenn die dann ihr ok geben, kannst Du Dich auf Wohnungssuche begeben.

Erst in deinem Kommentar ganz unten hast du geschrieben: "Wir hatten erst ein Hilfeplangespräch vor zwei Wochen. Die hören auf zu zahlen, sobald meine Reha anfängt."

Dann würde ich mal den ReHa-Träger fragen! Wenn das die Rentenversicherung ist, dann könnten die auch weitere Kosten übernehmen, etwa für die Wohnung.

Den Rest der Lebensunterhalts-Kosten übernimmt dann das Jobcenter oder das Sozialamt. Die Bedingungen, um eine eigene Wohnung plus Heizung bezahlt zu bekommen, sind bei dir ja gegeben, wenn das Jugendamt attestiert, dass du bei keinem deiner beiden Elternteile wohnen kannst, siehe SGB II § 22 Absatz 5.

Gruß aus Berlin, Gerd

Ab 18 Jahren kannst Du mit Attest Grundsicherung erhalten. Erkundige Dich bei der REHA-Abteilung Deines Arbeitsamtes und/oder im Bürgerbüro/Sozialbereich Deiner Stadt.

Diese Feststellung dauert allerdings ewig und sollte zügig angeleiert werden. Wenn Du einen Betreuer hast, sollte der das für Dich erledigen.

Das vorrangige sind erstmal die ärztlichen Berichte.

Was haltet ihr auf folgenden Fall bezogen besser; Gefängnis, Psychiatrie, Wohnheim für psychisch Kranke, oder dass sich nichts an der Situation ändert?

Eine Bekannte (Anfang 20) musste sich von einem Psychiater begutachten lassen und wurde für psychisch labil erklärt. Gegen sie läuft ein Strafverfahren wegen vielfachen Betrug, Urkundenfälschung, Schwarzfahren und schwerer Sachbeschädigung. Ihr wurden psychotische Depressionen (Psychose), Borderline, eine Angststörung und eine Persönlichkeitsstörung attestiert. Außerdem hat sie den Verdacht auf Autismus und sie hat schon eine Schwerbehinderung wegen Depressionen. Sie ist außerdem schon seit ihrer Kindheit in psychologischer Behandlung und war schon in der Psychiatrie.

Sie stand auch schon mehrfach unter Betreuung, wurde sogar schon mal entmündigt weil sie ca. 25.000€ Schulden durch Online-Shopping verursachte. Zur Zeit hat sie u.a. auch durch Vollstreckungsbescheide und Gerichtsverfahren noch ca. 15.000€ Schulden.

Vom Jobcenter wurde sie als unvermittelbar eingestuft weil bereits eine Reha-Maßnahme gescheitert ist. Danach sollte sie in eine stationäre Reha, die aber von der Krankenkasse abgelehnt wurde weil sie zu psychisch labil ist. Außerdem lebt sie in einer Bedarfsgemeinschaft und hat wahrscheinlich eine Komplettsanktion weil für sie momentan gar kein Geld gezahlt wird.

Wegen Zahlungsrückständen ist sie (soweit sie weiß) bei der Krankenkasse nur noch im Notfalltarif.

Sie ist sozusagen schon seit 7 Jahren arbeitslos, hat keinen verwertbaren Abschluss und ist von Obdachlosigkeit bedroht. Wenn sich an ihrer Situation nichts ändert wird sie obdachlos und wird dann evtl. sterben.

Es steht auch im Raum dass sie ins Gefängnis kommen könnte, wo sie danach vielleicht Unterstützung bekommt damit sie nicht obdachlos wird.

Als andere Möglichkeit wäre noch die Psychiatrie wo sie medikamentös eingestellt werden könnte und eine Therapie machen könnte. Oder sie würde dauerhaft in ein Wohnheim für psychisch labile Menschen müssen.

Welche der 4 Varianten findet ihr besser?

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was meint ihr? kennt sich jemand von euch aus???

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