Finanzielle Unterstützung bei Auszug?

6 Antworten

Wenn sie 18 ist hat sie ein kleines Problem. Sie müsste eigentlich noch bis 25 zu Hause wohnen. Außer sie hat einen richtigen Grund, wie Gewalt in der Familie oder sie muss wegen ihren Abi weg ziehen. Wenn sie von sich aus auszieht ohne einem Amt bescheid zu sagen oder einen Antrag zu stellen, bekommt sie keinen Cent Unterstützung! Ich habe momentan das gleiche Problem und ich kann dir sagen es ist nicht einfach. Das Amt hat meinen Antrag schon zweimal abgelehnt, obwohl ich bloß zu meinem Freund ziehen will. Bin auch erst 21, will aber mein eigenes Leben führen. Keine Ahnung wie sich das Amt das vorstellt, dass man mit 25 noch zu Hause wohnen muss wenn man keinen Job hat. Das einzigste was ich deiner Freundin raten kann, ist das sie mal zu einem Psychologen geht und ihr Problem schildert! Ich hoffe ich konnte dir helfen :-).

Es gibt das U25 Gesetz, das heisst dass ausser in Sonderfällen Jugendliche unter 25 zu Hause bei ihren Eltern bleiben müssen und kein Hartz4 bekommen, ausser sie haben vorher gearbeitet und schon selbst in ihrer eigenen Wohnung gewohnt. Es gibt eine sogenannte Erstausstattung, damit wird die erste (aber auch nur die allererste) Einrichtung der Wohnung finanziert. Da wird aber auch erst genau nachgerechnet was der Bedarf ist und dann bekommt man entweder Geld oder Gutscheine, jedes Amt macht das anders. Steht ihr allerdings nicht zu wenn sie U25 ist. Sie müsste schon einen heftigen Streit haben und das am besten beweisen können, dass ein Zusammenleben nicht mehr möglich ist.

Es liegt eine Anzeige gegen ihren Vater vor, reicht dir das? Ich wollte das eigentlich nicht ansprechen...

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@Nekomizu

Ja also wenn das so ist, dann kann sie damit zum Amt gehen und Hartz4 beantragen. Eventuell steht ihr aber auch Bfög oder BaB zu, oder Wohngeld je nachdem. Das kommt dann ganz darauf an, vor allem auch, was die Eltern verdienen. Sie könnte sich auch an die Carritas oder andere Vereine wenden, die sie beraten. So habe ich das damals auch gemacht, als ich schwanger war und es kamen dann auch andere Umstände hinzu und ich muss sagen, die haben mir sehr geholfen. :) Allerdings kenne ich auch einen Fall von einer Freundin. Ihre Mutter hatte sie rausgeschmissen, sie hat sogar Anzeige erstattet und hätte sie ihren Freund nicht gehabt wäre sie auf der Straße gesessen...und selbst sie hat ewig gekämpft....mittlerweile hat sie eine Ausbildung und bekommt noch BaB und Wohngeld, aber damals das war schon ziemlich hart was da abging....

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@Darknami

Ok danke, dann belese ich mich mit ihr zusammen nochmal. Ich muss schon sagen, dass die meisten Leute die hier ihre Kommentare abgegeben haben, sich wahrscheinlich immer so denken, man ist zu faul, soll sich einen Job suchen. Aber dass es heutzutage gar nicht mehr so leicht ist, einen richtigen Job zu finden um damit eine Wohnung (!) zu finanzieren, darüber denkt ihr nicht nach oder? Man muss wirklich erst von Anzeigen sprechen, dass ihr nicht alle so rummeckert, von wegen Staat ausnutzen, ihr habt echt keine Ahnung, ihr solltet euch schämen so zu urteilen!

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@Nekomizu

Hmm das liegt wahrscheinlich daran, dass es leider der Fall ist dass viele Jugendliche heutzutage wirklich lieber vom Staat leben wollen und denken, sie ziehen aus, bekommen alles bezahlt und müssen nichts für tun. Viele kennen die Umstände nicht und haben dann natürlich gleich eine Menge Vorurteile. Man sollte eben nicht alle in eine Schublade stecken, aber leider leider tun das die meisten...aber ich kann dir wirklich nur raten, zu Carritas oder einer ähnlichen Organisation zu gehen und euch beraten zu lassen. Wie gesagt, es gibt ja die Sonderfallregelung, doch es ist sehr sehr schwer unter 25 auszuziehen....selbst bei mir haben die sich quergestellt, obwohl ich schwanger war, mit meinem Kind in einem 10 qm Zimmer hätte wohnen müssen und dazu noch heftige Probleme mit meinem Stiefvater hatte...das wäre absolut nicht gut gegangen, und ich meine ich bin auch kein Sozialschmarotzer, ich bin eben nur jemand, der gegen Abtreibung ist und sich dazu entschlossen hat, die erste Zeit bei seinem Kind zu bleiben. Und ich habe nu auch eine Ausbildung ab 1.9 und gehe dann arbeiten....tja, aber leider gibt es eben viele Menschen mit Vorurteilen....

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manche kommentare hier k@tzen mich an. ich hätte dazu soviel zu sagen . aber dann sitze ich morgen noch am pc. erstens :

  ich wünsche denen die noch arbeit haben, mal in hartz 4 reinzurutschen.

zweitens :

  schafft erstmal anständig bezahlte arbeitsplätze, dann erledigt sich alles von selbst.

jeder kriegt das was ihm zusteht............

Erstmaliger Auszug aus dem Elternhaus (Ü25) in die eigene Wohung?

Einen wunderschönen guten Tag allerseits. (Sorry für den langen Text)

Derzeitig bin ich 26 Jahre jung, wohne in Berlin und bin noch bis Anfang Juli diesen Jahres mit meinem Abitur über den 2. Bildungsweg beschäftigt und gelte als Auszubildender und beziehe daher noch Bafög.

Da einer der ersten großen Schritte in die Selbstsändigkeit das eigene Heim darstellt, wollte ich nun nach dem Abitur ausziehen. Der Auszug während des Abiturs hat sich als relativ schwierig erwiesen, da ich über keinerlei Einkommen verfüge (ausgenommen Bafög) und mir auch eine Bürgschaft verwehrt blieb.

Nun war ich heute beim JobCenter um mich schonmal für Juli anzukündigen und habe auch einen Erstantrag für ALG2 (am Empfang) erhalten. Nach Erhalt des Antrages wurde ich zu einem Sachbearbeiter geschickt, welcher mir den Antrag gleich wieder abgenommen hat (nicht ausgefüllt) und mir stattdessen einen Antrag für einen Wohnungswechsel (nach Äußerung meines Wunsches auf eine Eigene) gab.

Meine eigentlich Frage ist daher, in welcher Reihenfolge ich die Anträge stellen soll. Denn noch beziehe ich ja kein ALG2 und ich dachte, dass erst einmal dieser Antrag unter Dach und Fach sein sollte, bevor ich überhaupt einen Anspruch auf eine eigene Wohnung habe.

Nachtrag (Anmerkung):

Der Sachbearbeiter war bezüglich des Wohnungswechsel nicht gerade erfreut gewesen als er mir das Formular aushändigte. Ich müsse schon einen triftigen Grund schriftlich nachreichen, wenn der Auszug gestattet werden soll.
Nach meinen Recherchen weiß ich, dass dies nicht zutrifft.
Jedoch mache ich mir sorgen, dass man mir unnötig Steine in den Weg legen wird.

MfG

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Erste Wohnung, was für Papiere/Versicherung...?

Moin.

Also in genau 6 Monaten bin ich 18J. weiblich & würde gerne ausziehen/werde herausgeworfen, da es Zuhause seit einer längerer Zeit Spannungen (Gut in der Schule, aber trotzdem der Sündenbock) gibt. (Eltern getrennt, lebe bei Mutter & Stiefvater, Vater landwirtschaftlicher Betrieb).

Mache jetzt eine kaufmännische Ausbildung und habe Netto 580€ + 194€ Kindergeld= 774€ fürs überleben. 2 Sparbücher mit insgesamt 7000€ mit neben Jobs, Geburtstagsgeld & co. angespart. Brauche nur noch eine Küche, Essbereich, Waschmaschine, Sofa, Wohnwand & halt alle restlichen Kleinigkeiten).

Mein Vater würde mir meine Wohnung zur Hälfte finanzieren. Auto bezahlt er auch und Sprit brauche ich auch nicht zu zahlen (er hat eine eigene Tankstelle für die Trecker)

Reicht das Geld? Also Essen, Strom… alles was man halt sonst so braucht, finanziere Ich dann selbst & die Kaution.

Jetzt meine Frage:

  • Wie sucht man sich eine Wohnung? Also klar, wo ist mir klar und das man sich vorstellt, aber was muss ich beachten von den Papieren her. Man muss doch irgendwelche Auskünfte holen Schufa/Selbstauskunft oder wie das alles heißt. Ich steige da nicht durch und keiner kann/will mir das erklären oder helfen.
  • Was für andere Sachen muss ich noch haben/abschließen also halt Verträge/Versicherungen?
  • Wo muss ich hin und das alles klären?

LG und Danke :)

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