Finanzen in der Partnerschaft?

12 Antworten

In einer Partnerschaft sollte man auch über finanzielle Dinge redden können.

Letztendlich musst du entscheiden, ob es das Richtige ist. Meiner Meinung nach ist es auf jeden Fall keine schlechte Idee. Zumal ich eine Abneigung gegenüber Kreditinstituten hege.

Wenn dein Mann von deinen Schulden weiß finde ich es ehrlich gesagt schon etwas dreist von ihm nicht von selbst aud die Idee zu kommen seiner Frau da zu helfen. Aber darum geht es ja nicht ...

Wenn eure Ehe funktioniert solltet ihr auch ohne Probleme über so ein Thema redden können. ;)

LG

Ne, würde auf keinen Fall fragen.
Klar, ist die Ersparnis verlockend und du willst natürlich die Sache endlich abgeschlossen wissen und bist ungeduldig diesbezüglich.

Aber halte das gute Jahr noch durch, dann hast du es fast selbst geschafft.
Geld verleiht man nicht und borgt man sich nicht.
Dein Mann ist keine Bank.

Halt durch! Ist immer super, wenn man seine Dinge selbst schafft.
Das wirkt auch stets gegenüber dem Partner viel anziehender!
Weiter bleibst du etwas unabhängig, was ich für eine Ehe auch wichtig finde.

Geldsachen bringen viele Probleme mit sich.

Mir scheint ja, dass du eigentlich selbst der Meinung bist, dass du besser durchhalten solltest, aber es irgendwie nicht wirklich akzeptieren willst.
Hab nur Vertrauen. Das läuft schon ausreichend schnell alles.

Lass dich nicht verleiten und ziehe das bis zum Ende durch! Allein!

Da muss ich dir widersprechen!

Wenn man verheiratet ist, dann gibt es kein "Du" und "Ich", dann gibt es nur noch ein "Wir"! 

Und warum sollte das Paar als ganzes auf 1000€ verzichten, die sie letztendlich mehr in ihrem Geldbeutel hätten??? Ich verstehe da die Logik nicht.

Die 1000€ fehlen doch so oder so in der Kasse. Wenn der Mann jetzt seine Frau unterstützt gewinnen am Ende doch beide...

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@blacksheepkills

Da muss ich dir widersprechen!

Aber nein!
Du könntest auch einfach akzeptieren, dass ich anderer Meinung bin.
Auch in einer Ehe braucht jeder noch Luft zum Atmen und etwas Freiheit. Weiter finde ich es günstig, eigene bestimmte Probleme trotz Ehe selbst zu lösen.

Ich verstehe da die Logik nicht.

Ich habe sie aber erwähnt und erklärt.

Wenn der Mann jetzt seine Frau unterstützt gewinnen am Ende doch beide...

Nicht zwingend. Das kann der Anfang vom Ende sein. Das kann sie ihre Ehe kosten.

Es ist wichtig, trotz Ehe und Wir, auch noch eigenständig und attraktiv zu bleiben.

Damit keiner ein schwarzes Schaf wird....  ;-)))

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Danke Sonja, das waren auch meine Grundgedanken und du hast den Nagel auf den Kopf getroffen.

Hab eben die Ersparnis auch verlockend gefunden, deshalb wollte ich hier Meinungen hören.

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Ich würde ihn fragen und sehe darin absolut kein Problem.

Eine so strikte Trennung der Finanzen sogar in der Ehe ist schon etwas ungewöhnlich, aber ihr werdet Gründe dafür haben. Wenn beide einig sind, ist das nach meiner Meinung besser, als alles in einen Topf. Mit Liebe und Vertrauen etc. hat das nichts zu tun. Was einem vor der Ehe gehört hat, gehört einem ohnehin auch nachher und was in der Ehe "erwirtschaftet" wurde, würde sowieso geteilt.

Etwas anders sähe es natürlich aus, wenn einer der Partner gar keine Einkünfte hat und der andere dick verdient, da muss natürlich einer allein für die Lebenshaltung aufkommen.

Ob der finanzkräftigere Partner die Schulden des anderen aus der Zeit vor der Ehe ausgleicht, ist eine ganz individuelle Entscheidung, darüber sollte sich niemand von außen ein Urteil erlauben.

Darüber gibt es natürlich extrem unterschiedliche Einstellungen, wie man ja an den bisherigen Antworten sieht.

Ich habe schon einmal eine Antwort in einer ähnlich gelagerten Frage gegeben, dort kannst Du auch meine persönliche Einstellung sehen:

https://www.gutefrage.net/frage/finanzplanung-fuer-eine-gemeinsame-wohnung?foundIn=list-answers-by-user#answer-259608462

Nach dieser langen Vorrede zur Sache:

Wo sollte das Problem liegen, ihn zu fragen, ob er Dir das Geld leiht? Er ist ja schließlich Dein Ehemann, selbst wenn er nicht begeistert sein sollte, würde er allein wegen der Frage sauer sein, da käme ich dann schon ins Nachdenken. Die €1.000 Ersparnis sind ja ein gewichtiges Argument.

Wenn er das Geld "flüssig" hat, wieso schlägst Du ihm nicht vor, einen Kreditvertrag zu machen (ich gehe davon aus, dass er keine Zinsen oder einen symblischen Betrag von Dir haben wollte), mit Rückzahlungstermin zur Fälligkeit Deiner Lebensversicherung. Weder für Dich noch für ihn gibt es das geringste Risiko. Wenn die Versicherung fällig wird, zahlst Du ihm den Kredit zurück und gut ist.

Du kannst ihm ja anbieten, dass ihr die Ersparnis teilt, dann hätte jeder was davon (das würde ich allerdings als Ehepartner nicht annehmen...).

Mach mal los, ich glaube, Du denkst oft zu viel nach, kann das sein?

Vielen Dank für die umfassende Antwort. Es gibt tatsächlich sehr viele unterschiedliche Meinungen dazu, das ist für mich sehr interessant.

Mit der Bemerkung:
Du denkst oft zu viel nach, kann das sein?

hast du den Nagel auf den Kopf getroffen. Das hab ich auch von einigen Leuten aus meinem privaten Umfeld schon gehört.

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@Sandra08091993

Ich muss vielleicht noch ein wenig korrigieren. Ich meinte eher, Du denkst zu lange nach: Viel, also gründliches Nachdenken kann gar nicht schaden, das mache ich auch. Nachdenken bevor man etwas entscheidet, sollte man immer, aber irgendwann muss man auch mal entscheiden. Zu lange "rumeiern" bringt einen auch nicht weiter und belastet nur unnötig.

Ob etwas richtig oder falsch war, weiss man ja sowieso leider immer erst nachher.

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