Finanz Beratung wohin soll ich gehen?

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5 Antworten

Erst einmal ist Finanz-Beratung mit der Unternehmensberatung (bei Dir wohl i.S.v. Gründungsberatung) nicht vergleichbar.

Allerdings solltest Du - wenn nicht das Ansparen eines Startkapitals gemeint ist - die Finanzberatung erst einmal hinten anstellen. Eine Gründung bindet einfach laufende Einnahmen.

Da ist es m.E. nicht klug sich bereits im Vorfeld zu belasten. Außerdem bin ich mir im Moment nicht sicher, ob nicht gerade die zuständigen Kammern ganz ordentliche Versorgungswerke aufgebaut haben.

Meine letzte Beratung in der Richtung ist schon etwas her, daher mit aller Vorsicht.

Ferner ist ohnehin die freiwillige Krankenversicherung verpflichtend. Ich bin ein großer Freund der gesetzlichen Kassen. Die scheinen zwar teurer zu sein, dass ist aber ein Trugschluss. Da Leistungen wie Familienversicherung usw. Vorteile bieten.

Und wer als Selbständige krank ist, steht oft ohne Einnahmen da. Dann aber einen Selbstbehalt von 1.000 Euro auch noch bezahlen? Da geht man also lieber nicht zum Arzt.

Ferner sind die Beiträge im Alter nicht wirklich berechenbar. Zwar werden Altersrückstellungen durch die Versicherungskonzerne gebildet, aber wer den Tarif wechseln muss oder die Kasse wechselt oder oder oder - Da ist das Geld weg.

Sowohl HeilpraktikerInnen, wie auch PhysiotherapeutInnen dürfen nicht werben, nur auf die Tätigkeit hinweisen. Das ist da schon mal nicht so einfach, dass man sich dann so am Markt positioniert auch wirklich erfolgreich sein zu können.

Dabei sind zwar beide Berufe im Bereich Gesundheit, doch eigentlich ist es schwieriger von Kunden in der Form wahrgenommen zu werden. Bei unterschiedlichen Dienstleistungen oder nicht ganz klar zusammen gehörenden Warengruppen spreche ich immer vom Bauladen.

Und kein Mensch merkt sich, was ihm aus dem Bauchladen angeboten wurde. Im Gegenteil. Sagt man Physio interessiert sich schon der Heilpraktikerpatient nicht mehr und hört weg. Interessiert sich jemand für tatsächlich für Physio, dann macht man die Ohren und Augen auf.

Doch schon mit dem Wort Heilpraktiker fühlt man sich nicht mehr angesprochen.

So eine Gründung ist also ausgesprochen schwierig! Unbedingt wirklich in die Gründungsvorbereitung investieren und sich von einer Unternehmensberatung begleiten lassen. Das genau diese Probleme umgangen werden.

Wenn dann klar ist, welche Versicherungen benötigt werden oder welche Risiken abgesichert werden sollen - das ist die Aufgabe einer Businessplanung - da kann man ja die von Dir genannten Finanzberater beauftragen.

Wo man sich besser beraten fühlt, da lässt man sich dann auch weiter beraten.

Viel Erfolg.

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Zum Thema Existenzgründung, solltest du ein Seminar besuchen - um die erforderlichen Kenntnisse zu erhalten.

Was du nun hinsichtlich Finanzberatung meinst kann ich nicht nachvollziehen.

Vorerst sollte im Vordergrund stehen die richtige Krankenversicherung zu finden. Und da empfehle ich vorerst bei der GKV zu bleiben. Als Existenzgründer gibt es für die ersten Jahren sogar einen Sondertarif. Bitte auch beachten, bei der GKV eine zusätzliche Krankentagegeldversicherung abzuschließen.

Viele Versicherungsvermittler empfehlen an dieser Stelle die Krankentagegeldversicherung bei einer PKV.

Nur muss man beachten, dass die PKV im Falle wenn die Versicherungsnehmerin schwanger wird und aus diesem Grunde zum Wohle des Kindes die Arbeit vorübergehend aufgibt, kein Krankentagegeld erhält. Was im Gegensatz bei der GKV gezahlt wird.

Ergänzend sollte man vorerst eine Haftpflichtversicherung für die Tätigkeit als Physiotherapeut, bzw. Heilpraktiker und eine Berufsunfähigkeitsversicherung  abschließen.

Kapitalanlagen kann man immer noch abschließen, wenn man einen Überblick über die tatsächlichen Einnahmen hat.

Und am wichtigsten ist es sich einen Versicherungsvermittler zu suchen der auch zu dir nach Hause kommt und zu dem du selbst Vertrauen hast. Schau mal in deinem örtlichen Umfeld nach oder frage mal Bekannte, Freunde nach Empfehlungen.

Wenn du schon fragst - welchen soll ich nehmen, dann kann ich nur sagen keinen von beiden.

Gruß N.U.

 

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§ 59 VersicherungsvertragsgesetzBegriffsbestimmungenVersicherungsvertragsgesetz vom 23. November 2007 (BGBl. I S. 2631), das zuletzt durch Artikel 15 des Gesetzes vom 19. Februar 2016 (BGBl. I S. 254) geändert worden ist(1) Ver­si­che­rungs­ver­mitt­ler im Sinn die­ses Ge­set­zes sind Ver­si­che­rungs­ver­tre­ter und Ver­si­che­rungs­mak­ler.(2) Ver­si­che­rungs­ver­tre­ter im Sinn die­ses Ge­set­zes ist, wer von einem Ver­si­che­rer oder einem Ver­si­che­rungs­ver­tre­ter damit be­traut ist, ge­werbs­mä­ßig Ver­si­che­rungs­ver­trä­ge zu ver­mit­teln oder ab­zu­schlie­ßen.(3) Ver­si­che­rungs­mak­ler im Sinn die­ses Ge­set­zes ist, wer ge­werbs­mä­ßig für den Auf­trag­ge­ber die Ver­mitt­lung oder den Ab­schluss von Ver­si­che­rungs­ver­trä­gen über­nimmt, ohne von einem Ver­si­che­rer oder von einem Ver­si­che­rungs­ver­tre­ter damit be­traut zu sein. Als Ver­si­che­rungs­mak­ler gilt, wer ge­gen­über dem Ver­si­che­rungs­neh­mer den An­schein er­weckt, er er­brin­ge seine Leis­tun­gen als Ver­si­che­rungs­mak­ler nach Satz 1.(4) Ver­si­che­rungs­be­ra­ter im Sinn die­ses Ge­set­zes ist, wer ge­werbs­mä­ßig Drit­te bei der Ver­ein­ba­rung, Än­de­rung oder Prü­fung von Ver­si­che­rungs­ver­trä­gen oder bei der Wahr­neh­mung von An­sprü­chen aus Ver­si­che­rungs­ver­trä­gen im Ver­si­che­rungs­fall berät oder ge­gen­über dem Ver­si­che­rer au­ßer­ge­richt­lich ver­tritt, ohne von einem Ver­si­che­rer einen wirt­schaft­li­chen Vor­teil zu er­hal­ten oder in an­de­rer Weise von ihm ab­hän­gig zu sein.                  Unabhängige Beratung gibt es daher nur beim Versicherungsmakler oder Versicherungsberater. Der Status kann unter www.vermittlerregister.info überprüft werden. Übrigens: Jedere Vermittler ist verpflichtet vor Beginn einer Beratung umfassende Informationen über seinen Status als Vermittler zu erteilen (§ 11VersVermV). Wer das nicht ausführlich und in Textform tut ist für Beratung und Vermittlung ungeeignet.

rd Versicherungsmakler

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Hallo, Du willst eine Existenz gründen, Da geht es um Gründungsberatung, bei evtl. Krediten um die Erstellung einer Ertragsvorausschau begleitend mit einem Unternehmenskonzept (mit Zahlenwerk). Finanzberter braucht mann wenn Geld zum verwalten/anlegen da ist. Der Personenkreis der das geschafft hat braucht auch keinen Finanzberater. IHK würde ich zuerst ansprechen. Die helfen dir weiter. LG Peter

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Woher bist Du denn ??

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Kommentar von buntecow
13.08.2016, 20:46

Bochum :)

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Kommentar von Nightlover70
14.08.2016, 12:55

Ich würde an Deiner Stelle eine Gründungsberatung bevorzugen. Diese würde ich von einem seriösen Unternehmensberater machen lassen.

Meiner Meinung nach werden bei Beratern wie Horbach oder PACT im wesentlichen vorliegende Programme abgespult und viel zu wenig individuelle Leistung erbracht.

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