Filterrückstand aus elektrolytischem Goldrecycling glitzert silbern. Was kann das sein?

1 Antwort

Schon allein, dass bei 250 g kein Anodenschlamm auftaucht macht mich stutzig. Selbst bei 1 Gew% Gold i.d. Probe wäre man ja noch bei 2,5 g, die sich abscheiden müssten. Mir fielen jetzt zwei Erklärungen ein

1.) Spannung falschrum angelegt und die Bleielektrode aufgelöst. In konzentrierter Schwefelsäure löst sich Blei, beim Verdünnen fällt es als Bleisulfat aus im Laufe der weiteren Schritte hättest du dann wohl elementares Blei erhalten.

2.) Kein Gold/edlere Metalle als Cu in der Probe, was da als Metall anfallen könnte ist auch recht spekulativ, vielleicht Zinn das irgendwie aus einer Disproportionierung von Sn 2+ entstanden sein könnte...

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Daß ich die Spannung - mit Minus an der Bleikatode - richtig angelegt habe, denke ich, ist richtig. Daß KEIN Gold an diesem Pins-Paket war, erscheint mir illusorisch. Dann sehe ich wohl nicht mehr richtig oder stufe ich die Färbungen an den Kontaktstellen der Pins falsch ein...also alles sehr merkwürdig. Daher stellt sich wohl nur noch die Frage, ob der Stromfluss auch ausreichend war. Aufgefallen ist mir die relativ kurze Reaktionszeit mit ca 10 A Anfangsstrom. Dieser ist in relativ kurzer Zeit (ca. 15 Minuten) schon auf 1-2 A zurückgesunken. Ein letzter Verdacht liegt darin, daß es durch Feuchtigkeit zu Fehlerstromwegen zwischen Plus und Minus gekommen ist. Darauf werde ich bei dem nächsten Versuch besonders achten. Wie auch immer, nochmals besten Dank für Ihr Info..man lernt eben NIE aus...!

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Sind diese chemischen Reaktionen mit Kupfer korrekt?

Die kleinen Zahlen, die oben sind, gehören eigentlich nach unten, geht hier aber ja leider nicht.

Elektrolyse von Natronlösung (Habe ich schonmal gemacht):

H²CO³ + Cu --> CuCO³ + H²

Kupferkarbonat auf min. 140°C erhitzen, laut Wikipedia:

Es ist in Wasser unlöslich und zersetzt sich ab 140 °C zu Kupfer(II)-oxid und Kohlenstoffdioxid:

CuCO³ --> CO² + CuO

Redoxreaktion, wo ich absolut nicht weiß ob das geht:
1. Wie hoch ist die Entzündungstemperatur?
2. Wie heftig läuft die Reaktion ab?
3. Funktionert das überhaupt? (Eisen ist immerhin unedler als Kupfer)

CuO + Fe --> Cu + FeO

Eigentlich ist es ja ein bisschen unsinnig die Reaktionen zu machen, da man am Schluss wieder Kupfer auch rausbekommt, aber es würde mich einfach mal interessieren.
Ich hoffe ihr versteht, was ich meine, sonst einfach nachfragen. Vielen Dank im Vorraus für alle hilfreichen Antworten.

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Bei der Reaktionsgleichung der Schmelzflusselektrolyse von Aluminium bzw Aluminiumoxid (Al2O3) verstehe ich einiges nicht. Warum steht eine 4 vor dem AL und z.b keine 2 obwohl es davor 2 Al Teile gegeben hat und keine 3 vor O obwohl es davor 3 Teile von O gab?

4 Al 3+ + 12 e- -> 4 Al 6 O 2- -> 3 O2 + 12 e- Zusammen 2 Al2O3 -> 4 Al + 3 O2

Sorry wenn ich was falsch verstehe

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hallo, in chemie behandeln wir gerade die Elektolyse einer Zinkiodidlösung und dabei bekamen wir folgende aufgabe: Neben der Elektrolyse von Zinkiodid sind weitere Elektrodenreakionen möglich, die an der gleichzeitig stattfindenden Gasbildung erkennbar sein können. Erläutern sie, um welche Elektrodenreaktionen es sich handelt und stellen Sie die Teilgleichungen für ddie Reaktionen an Anode und Kathoade auf

Kann mir da jemand helfen? Danke schon mal im Voraus :)

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Hi,

ich beschäftige mich gerade mit der Wasserspaltung. Dabei verwende ich Schwefelsäure (verdünnt) und es funktioniert bereits.

Allerdings entsteht kein Sauerstoff, weil dieser mit den Kupferdrähten korridiert ...

Nun stellt sich meine Frage: Was für ein Metall korrodiert nicht (so schnell), sodass dennoch Sauerstoff und Wasserstoff entsteht?

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