Filmmusik! Bedeutung und Anfänge?

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4 Antworten

Genau. Die "Hauptaufgabe" der Filmmusik ist es, Emotionen zu wecken. Stelle dir eine extrem schöne oder romatische Szene vor, mit irgendeiner wilden und lauten Song. Das wirkt ganz anders als mit einer eher romatinschen und gefühlvollen Song.

Ein gutes Bespiel was mir gerade einfällt: Titantic. Der Sng von Celine Dion erweckt sehr schöne und kräftige Emotionen die zu dem ganzen passen. An was denkst du wenn du den Song hörst? Es ist auch gewisser Wiedererkennungswert der druch die Musik ausgemacht wird.

Zu allererst gab es die Stummfilmbegleitung, die durchkomponiert war, und nur von einem Pianisten gespielt wurde. Die erste Filmmusik gab es dann 1907 von Camille Saint Saens. In den Zwanzigern wurde dann erstmals versucht, Leitmotive in die Stücke einzubringen, um den Helden hervorzuheben oder Ähnliches. Das hatte dann natürlich auch den Vorteil, dass die Melodie mehr ins Ohr ging und man nach der Hälfte des Films bei einer bestimmten Melodie z.B. wusste, "Ah, jetzt kommt der Böse!" oder "Ah, jetzt kommt der Gute!" Durch die Musik kann so ein Auftritt nämlich sehr schön betont werden. Andererseits wird der Zuschauer durch die Musik auch manchmal in die Irre geführt, um Spannung zu erzeugen, oder ein falsches Bild, das erst später im Laufe des Films aufgedeckt wird. Dann brach das Goldene Zeitalter der Filmmusik an, die 30er Jahre, in denen Max Steiner, der erste europäische Komponist, der bedeutendste aller Komponisten war und grandiose Filmmusiken komponierte, u.a. "Vom Winde verweht". Die Komponisten haben alle ihren persönlichen Stil. Rosenman, der die 12-Ton-Technik anwendete, Elmer Bernstein, der Elemente des Jazz verwendete oder Hans Zimmer, der hauptsächlich synthetische Musik schrieb. So hat es auch in verschiedenen Epochen verschiedene Stile gegeben und auch "Trends", sodass man Filme anhand ihrer Filmmusik zeitlich einordnen kann. Zur Funktion der Filmmusik haben die anderen User ja schon ausführlich geschrieben, und ich denke nach dem langen Text hier bist du sowieso hirntot =) Ich hoffe, es hat dir was gebracht! LG

Myjacker 11.04.2015, 17:19

Woher hast du die Infos?

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Filmmusik gab es schon zur Stummfilmzeit als Live-Klavierbegleitung. Und zwar bereits seit 1895.

Filmmusik weckt grob gesagt Emotionen, Assoziationen, unterhält und gibt ein Tempo vor. Ich entwickelte einmal eine These, für die ich aber bislang keine Literatur fand, nämlich dass Filmmusik den Soll-Zustand der Handlung wiederspiegelt. Eine Szene mit fröhlicher Musik soll zum Beispiel fröhlich sein. Aber manchmal werden auch traurige Szenen mit schöner, oder fröhlicher Musik untermalt. Ein Klassiker dabei ist das Lied What a wonderful World von Neil Armstrong. Es taucht zum Beispiel in einer Schlacht in Good Morning Vietnam auf. Und der Kontrast zwischen dem Lied und der Handlung zeigt die Absurdität der Szene: Die Welt soll schön sein, ist es aber nicht.

Auch kann Filmmusik durch Instrumente Kulturen vermitteln.

Nach dem Stummfilm kam der Tonfilm, kann man ganz schnell googeln. Filmmusik macht gar nichts außer Gefühlen.

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