Fiktiver Fall: Enzug der Fahrerlaubnis aber trotzdem mit Führerschein fahren?

6 Antworten

bzw. wird dieses für die Polizei überprüfbar zentral gespeichert? Kann die Polizei rund um die Uhr auf diese Daten zugreifen?

Ja, keine Chance.

Die Polizei fragt die Daten immer ab, auch wenn Du einen Führerschein dabei hast. Ich lasse meinen meistens zu Hause, wurde schon 4 mal kontrolliert, mit Motorrad und auto und zweimal ist mir jemand ins Auto gefahren.

Die können sogar sehen, dass ich noich keine "Buchstaben-Klassen" sondern noch "echte" Klasse 1, 2 und 3 habe und dass es ein Papier-Führerschein ist.

Das geht sogar Europa weit.

Ich habe mal ein parkendes schwedisches Auto angetitscht, da hatten die innerhalb von 2 Minuten alle Daten zum Halter incl seiner Fahrerlaubnis und wussten schon dass der in Schweden zur Fahndung ausgeschrieben war und zudem seine Kfz Steuer dort nicht bezahlt hat.

Du bist bezüglich Identitätsabfrage, Fahrerlaubnis, Halterdaten und Fahndungen absolut gläsern.

Wenn Du deinen Führerschein als verloren meldest, musst Du eidesstattlich versichern, das der weg ist, und Du musst dich verpflichten den alten abzugeben, falls er wieder auftaucht. Wenn Du also mit deinem angeblich verlorenen Führerschein erwischt wirst, hast Du als erstes schon mal ein Verfahren wegen Meineid an der Backe.

Wenn Du bei Polizeikontrollen deinen Papiere dabei hast und vorzeigst, fragen die ja meisstens in ihrem Poklizeiauto die Daten im Computer ab. Ich gehe davon aus, daß da eingetragen ist, wenn jemand seinen Führerschein abgeben musste.

Wenn überhaupt, erscheint mir die Variante mit den nicht mitgeführten Papieren am erfolgversprechendsten. Ich bin häufiger mal mit Fahrzuegen unterwegs, bei denen der TÜV abgelaufen ist. Da machen wir dann vorher ordentlich Dreck auf die Plakette und wenn ich in einen Kontrolle komme, habe ich die Papiere nicht dabei. Dann bekomme ich so einen Mängelbericht und muss die Papiere bei einer Polizeiwache vorzeigen. Unser Dorfsheriff wirft da dann aber keinen Blick drauf, sondern stempelt das ungesehen ab und fertig.

Aber das Risiko ist nicht unerheblich. Meineid und Fahren ohne Führerschein, das hört sich nicht gut an.

Das war auch der Gedanke von Martin, die Beamten auf der Wache haben ja meist genug um die Ohren als dass sie sich einer solch banalen Gesichten großartig annehmen. Zeigt Martin diesen dann vor, wird das eben abgestempelt und gut ist... das war auch Martins Gedankengang (wobei Martin das nicht plant und garnicht existiert)

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Regelmäßig mit Autos ohne Tüv rumfahren klingt da aber auch nicht viel besser... Zumal das dann ja schon Vorsatz ist!

Ich weiß nicht was mir lieber wäre auf der Straße. Jemand der fahren kann, es aber eigentlich nicht darf oder ein Auto das evtl. eine Gefahr auf der Straße ist weil der Zustand völlig ungewiss ist...

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Hallo Martin oder wie auch immer du heißt,

immer lustig zu lesen, diese "mal angenommen dass Fragen" ;-)

Du darfst ruhig schreiben, dass es dabei um ich geht.

Und die Antwort darauf ist auch ganz einfach: DAS FUNKTIONIERT NICHT !!!

Wenn du deinen Führerschein als verloren meldest, musst du diesbezüglich eine eidesstattliche Versicherung abgeben. Das wäre dann die erste Straftat.

https://dejure.org/gesetze/StGB/156.html

Wenn dir die Fahrerlaubnis entzogen wird, gilt ab diesem Datum auch dein Führerschein nicht mehr - egal welcher von beiden. Das wäre dann Fahren ohne Fahrerlaubnis und die zweite Straftat.

https://dejure.org/gesetze/StVG/21.html

Das alles vor dem Hintergrund, dass dir die Fahrerlaubnis auf Grund von Alkoholmissbrauch entzogen wurde und du die MPU nicht absolviert hast, kannst du zum einen mit sehr harten Strafen rechnen und zum anderen damit, dass man dir die Befähigung und Eignung zum Führen einen Kraftfahrzeugs ganz abspricht.

Ich glaube auf deine restlichen Fragen - deren Antworten auch alle so ausfallen, wie es nicht in dein Szenario passt und du es nicht hören willst - brauchen wir dann überhaupt nicht weiter eingehen.

Viele Grüße

Michael


Bis der Führerschein dauerhaft entzogen wird, gehört mehr zu als 1x Trunkenheit+ FoFe

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@melman86c

Zum einen habe ich das auch nicht behauptet, sondern lediglich geschrieben, dass man damit rechnen muss und zum anderen handelt es sich um Straftaten, bei denen der Richter entscheidet.

Außerdem war es hier schon das zweite Mal.

Alkoholmissbrauch, MPU nicht absolviert UND zwei Straftaten begangen - das alles noch mit Vorsatz.

Ich würde es nicht darauf ankommen lassen ;-)

Gruß Michael

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