FI schalter lässt sich nichtmehr umlegen

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3 Antworten

besagtes gerät verbauen wir auch serienmässig. du schriebst was von 2 FI Schaltern in der installation... das klingt fast nach uns :-)

das grüne und das rote sind schaltzustandsanzeigen, die sind gemäß VDE für Schaltanlagen vorgeschrieben. und zwar exakt in dieser farbkombi (rot = an / grün = aus)

was genau passiert denn? bewegt sich der hebel nicht aufwärts, oder rastet der Schalter nicht ein? wenns letzters ist, würde ich mal versuchen, alle Stromkreissicherungen auszuschalten, und dann wenn der FI drin bleibt, nach und nach die einzelnen Stromkreise wieder einschalten. so lässt sich das eingrenzen...

lg, anna

hier ein direktes link, hab mal ein bild gemacht:

http://i.imgur.com/gxm3f.jpg

es geht um FI schalter nr 1(rot)

so wie ich das sehe, sichert er die sicherungen bei 1 ab (also bei mir küche, flur und bad).

alles unten (nr3) ist in ordnung und funktioniert auch.

der lässt sich nichtmehr von 0= aus auf an stellen. er rastet est garnicht ein.

auch wenn ich ALLE stromkreissicherungen raus tue rastet er nichtmehr ein....

was kann ich noch für infos geben ?

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@floppy123456

das sind alle infos die ich von dir brauche. der kasten ist übrigens nicht von uns. wir verbauen normalerweise keine Hager verteilungen...

ursächlich für dein Problem könnte die Verbindung zwischen Null und Schutzleiter eines Stromkreises sein. Herd komplett abklemmen, ALLE stecker in den betroffenen stromkreisen ziehen...

wenn das nicht hilft, dann müssen ALLE schalter und steckdosen der betroffenen stromkreise ausgebaut werden, alle Lampen ab, und die Verteilerdosen öffnen...

lg, anna

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Nach den Angaben in der Frage, dem ergänzenden Bild und den Details in den Antworten sehe ich 2 mögliche Ursachen.

1.) Es ist in irgendeinem Stromkreis (eventuell durch die Gabel-Attacke) zwischen der Verteilung und Schuko-Steckdosen zu einer Verbindung zwischen dem Neutralleiter und dem Schutzleiter gekommen. Da es sich bei den Leitungsschutzschaltern um einpolige Versionen handelt (sie trennen nur den Außenleiter, nicht aber den Neutralleiter) kann dieser Fehler nur durch eine Elektrofachkraft durch abklemmen aller Neutralleiter und Prüfung auf Erdschluss gesucht, bzw. wenn gegeben behoben werden.

2.) Der Fehlerstromschutzschalter hat etwas abbekommen. Es handelt sich zwar um sehr gute Markengeräte, die kaum Ausfallserscheinungen zeigen, aber auch gute Geräte sind vor einzelnen Ausfällen nicht verschont.

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Stromsicherung oder -leitung kaputt?

Schutzeinrichtungen sind leider keine Schalter. Die sind nicht dazu gedacht und ausgelegt große Lasten zu schalten.

Auch wenn drauf steht dass man die Test-Taste regelmäßig betätigen soll können die Dinger unter Vollast nur etwa 50x schalten, dann sind die hinüber! Wenn man schon brav testet sollte man vorher so viel abschalten wie möglich (nicht über Sicherungen, da gilt das gleiche!)

Macht es beim hochheben des Hebels knacks und der Hebel fühlt sich locker an oder bleibt der "Stramm", also Federbelastet? Wenn ja, geht der Strom an so lange man den Hebel fest hält? Wenn auch ja, dann ist der FI mechanisch hinüber, da kann man nichts machen. Sonst ist der entweder elektrisch defekt (Summenstromwandler, etc) oder es liegt immer noch ein Fehlerstrom vor.

Letzteres kann vorkommen, denn ein FI ist so gebaut dass der durch Verschleiß eher empfindlicher wird als unempfindlich. Gab es schon immer einen Fehlerstrom der den FI fast zum auslösen brachte und der FI ist durch den Toasterunfall empfindlicher geworden, dann löst der jetzt immer aus.

So oder so braucht man jetzt einen lektriker mit Stromzange der die Fehlerströme prüft und den FI tauscht.

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