Fühle mich bei der Arbeit unwohl?

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6 Antworten

Hi! Also das sind wirklich sehr schlimme Verhältnisse, und man muss sich nicht alles gefallen lassen. Nun ist es jedoch so, dass man mit dem Amt i.d.R. größere Probleme bekommt, wenn man eine Arbeitsstelle selber kündigt, ohne einen anderen Job im Anschluss zu beginnen.

Falls du einen guten Draht zu deinem Sachbearbeiter beim Jobcenter haben solltest, dann würde ich dir raten, zeitnah dort vorzusprechen und die ganzen Probleme offen darzulegen. Den Fokus würde ich allerdings auf die unbezahlte Arbeitszeit, die fehlenden Zuschläge und das Mobbing der Kollegen legen, und nicht unbedingt auf Urlaub;-)))

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Kommentar von Franziskal997
26.07.2016, 17:56

Ich werde auf jeden Fall versuchen etwas neues zu finden. 

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Die Problematik scheint hier daran zu liegen, dass einfach zu wenig Personal eingestellt wurde, um Schichten sinnvoll und sozialverträglich geplant werden können und auch Urlaub vergeben werden kann.

Das sieht man bereits ja schon daran, dass eine Minijobberin 52 Überstunden machen muss...

Scheinbar geht es deinen KollegInnen auch an die Substanz. 
Ich denke, dass hier das Problem für ihre Reaktionen liegt.

Du hast dich hier ja schon auf deren Seite geschlagen, indem du ihnen ja bereits deutlich entgegen kommst.

Viel mehr kannst du hier meiner Meinung nach nicht (alleine) tun.

Die vom Arbeitgeber angeforderte Zeit muss er auch vergüten.
Wenn ihr also schon um 5 Uhr da sein müsst, aber erst ab 6 Uhr bezahlt werdet, dann muss er diese zusätzliche Stunde natürlich auch vergüten.

Wenn in deinem Vertrag ein monetärer Zuschlag von 50% für Sonn- und Feiertage steht, so muss dieser natürlich auch gezahlt werden.

Wenn du hier nicht mit deinem Arbeitgeber sinnvoll und ergebnisreich darüber reden kannst, dann wird dir hier nur eine Klage beim Arbeitsgericht helfen können.

Zum Thema Urlaub sieht es so aus, dass du natürlich auch mit jedem Monat, den du in der Firma bist einen Urlaubsanspruch erarbeitest.
Der volle Urlaubsanspruch steht dir nach vollen 6 Monaten der Betriebszugehörigkeit zu.

Weiter muss der Urlaub im Jahr der Urlaubsanspruchs genommen werden und kann nur verneint werden, wenn auf deiner Seite etwas dagegen spricht (z.B. eine Krankheit) oder seitens des Arbeitgebers die Gewährung des Urlaubs aus dringenden betrieblichen Belangen nicht möglich ist.

Ob hier eine permanente Unterbesetzung allerdings zu den dringenden betrieblichen Belangen zählt, wage ich deutlich anzuzweifeln.

Weiterhin solltest du aufgrund der Tatsache, dass du ein  kleines Kind hast, solltest du bei der Urlaubsvergabe sozial vorrangig sein, auf jeden Fall aber natürlich vor KollegInnen mit Urlaubswünschen OHNE Kinder.

Mindestens der bereits erarbeitete Urlaubsanspruch sollte zu nehmen sein.

Hier sollte auch mit dem Arbeitgeber gesprochen werden und bei einem negativen Bescheid wird auch hier nur der Gang zum Arbeitsgericht hilfreich sein.

In Summe sieht es für mich so aus, dass dein Verbleib in dieser Firma nicht gut für dich sein wird.

Ob es für dich nun spannend ist, mit deinem Arbeitgeber mehrfach vor dem Arbeitsgericht zu stehen oder ständig mit deinen KollegInnen im Clinch zu liegen, kann ich nicht beurteilen.

Ich selber möchte allerdings so nicht arbeiten...

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Das nenne ich einen Ausbeuterbetrieb. Arbeitszeit wird nicht voll bezahlt und mieses Arbeitsklima, auf dass sich die Mitarbeiter miteinander beschäftigen und misstrauen, damit sie sich nicht zusammentun und gegen den Arbeitgeber vorgehen.

Suche dir einen neuen Job. Sammle in der Zeit Nachweise bzgl. der Differenzen bei der Arbeitszeit. Sobald Du den neuen Job antrittst, kannst Du ausloten, ob Du die fehlenden Stunden ggf. einklagen möchtest.

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Kommentar von Franziskal997
26.07.2016, 17:52

Ich hatte einen Minijob und habe im ersten Monat schon 108 Stunden gearbeitet. Da sollte ich extra ins Büro kommen wegen meiner Zahlung. Ich habe für einen Teil meiner Bezahlung eine Lohnabrechnung bekommen für meine Überstunden sollte ich nur eine Quittung unterschreiben und mir wurden anstatt 8,50 € Pro Stunde nur 7€ ausgezahlt. Und ich sollte meinen Stundenzettel umschreiben. Ist das richtig? Weil meine Arbeit sagte das wäre für das Finanzamt. Leider habe ich davon nicht viel Ahnung. :/ deswegen muss ich mich hier erkundigen. 

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Versuche dich unabhängig vom Arbeitgeber zu machen. Lege etwas Geld zur Seite, dass du im Notfall eine Kündigung verkraften kannst.

Wende dich bezüglich der Zahlungsgeschichte an den Zoll, dann ist der Laden ganz schnell zu oder du bekommst eine faire Bezahlung.

Alternativ kannst du dich auch an die Gewerkschaft wenden. In deinem Fall wird es die für Handwerk sein.

Die gesetzlichen Urlaubstage betrage glaub ich 24 Tage wenn kein Allgemeinverbindlicher Tarifvertrag herrscht.

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Kommentar von Franziskal997
26.07.2016, 17:34

Die Bäckerei hat zu wenig Leute angestellt sie werden mich nicht kündigen. Ich habe gesagt das ich mir einen neuen Job suchen werde. Da haben sie gleich gesagt das sie mit mir zufrieden sind und mich gerne behalten möchte (laut Aussage vom Chef) die Mitarbeiter bemängeln wie gesagt irgendwie jeden Schritt. Also eine Kündigung könnte ich verkraften Geld ist schon für Notfälle zur Seite gelegt und mein Patner arbeitet auch Teilzeit. Also das wäre kein Problem. Allerdings war ich so lange zu Hause mir fällt die Decke auf den Kopf. 

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Den Job würde ich schon gestern gekündigt haben!

Such dir etwas, wo du nicht so dermaßen verarzscht wirst. Und ich würde den Laden auch der Innung melden.

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Kommentar von Franziskal997
26.07.2016, 17:29

Leider habe ich noch nicht so viel Erfahrung mit arbeiten. Ich War erst im Mutterschutz. Und anschließend im Erziehungsjahr. Ich wusste nicht wo ich mich sonst melden sollte um Hilfe zu bekommen. Ich möchte nicht arbeitslos werden und eigentlich macht mir Arbeiten großen Spaß. Ich stehe gerne früh auf um mir mein Geld für meine Familie zu verdienen allerdings weiß ich noch nicht einmal ob sie das dürfen, dass ich keinen Urlaub bekomme.

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Die nutzen dich da nur aus, keine Frage weg da

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