Feuerwehr Schweigepflicht?

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10 Antworten

Ja, man kann durchaus auch von der Feuerwehr ins Krankenhaus gebracht werden. Vor allem in Großstädten mit Berufsfeuerwehren ist die Feuerwehr oftmals auch mit der Durchführung des Regel-Rettungsdienstes verantwortlich.
Aber auch in anderen Fällen ist ein Transport von Verletzten durch die Feuerwehr möglich. Zum Beispiel dann, wenn es zu einer großen Anzahl an Verletzten gekommen ist, Rettungs- und Krankentransportwagen die "schwereren" Fälle transportieren und die Feuerwehr Leichtverletzte mit Mannschaftstransportwagen etc. Oder auch in Fällen, wo die Feuerwehr mit ihren Fahrzeugen besser hinkommt als reguläre Rettungswagen (z.B. im Gelände).

Aktenkundig: Ja, in gewisser weise schon. Der Rettunsdienst nimmt die Daten der verletzten Person auf. Zum einen, um diese Daten dann an das Krankenhaus weitergeben zu können, zum anderen aber auch, um die Dienstleistung (Transport und/oder med. Behandlung) mit der Krankenkasse abrechnen zu können.
Auch die Feuerwehren nehmen in ihren Einsatzberichten persönliche Daten auf - um die Einsätze zu dokumentieren (und sich ggfs. auch Sicherheit bei evtl. folgenden Rechtsstreitereien zu verschaffen) und, wenn möglich/nötig Gebührenbescheide verschicken zu können.
Und das ncicht nur bei medizinischen Einsätzen, sondern auch bei Bränden und Technischen Hilfeleistungen (im Einatzbericht "Verursacher", "Geschädigte/r", "Eigentümer").

Allerdings unterliegen Feuerwehrleute ebenso wie Rettungsdienstpersonal, Notärzte und Krankenhauspersonal einer Schweigepflicht, so dass diese Daten vertraulich zu behandeln sind und icht an "Unbeteiligte" weitergegeben werden.

In vielen Großstädten betreibt die Feuerwehr auch den Rettungsdienst. Auf den Rettungswagen steht dann oft auch Feuerwehr drauf. Also ja, auch die Feuerwehr bringt manchmal Menschen ins Krankenhaus. Mit anderen Einsatzfahrzeugen (Löschfahrzeug, Drehleiter etc. ) werden keine Patienten transportiert. 

Transporte durch Einsatzfahrzeuge der Feuerwehr werden natürlich auch dokumentiert und ggf. über die Krankenkasse abgerechnet. Im Rettungsdienst eingesetzte Feuerwehrleute haben sich natürlich auch an die Schweigepflicht zu halten, wie jeder andere im medizinischen Bereich Tätige auch.

Natürlich haben alle beteiligen des Rettungsdienstes eine Schweigepflicht im Bezug auf Verletzte Personen.

Sie dürfen ohne die die Zustimmung der Beteiligen Person auf keinen Fall sagen wer in einem Unfall beteiligt war, wer welche Verletzung hat oder ähnliches.

Das sie jemand versorgt haben der die und die Verletzung hatte dürfen sie aber sagen, nur nicht wie die Person hieß aber natürlich nicht.

Und ja die Feuerwehr darf auch Personen ins Krankenhaus transportieren grade Berufsfeuerwehren haben oft die Aufgabe des Rettungsdienstes angegliedert.

Im Zweifelsfall kann man aber auch eine Person in ein Feuerwehrauto laden und ins Krankenhaus bringen wenn zb durch eine Großschadenslage alle Rettungswägen ausgelastet sind.

Das ist natürlich aktenkundig, denn die Einsätze müssen ja sowohl für Abrechnungszwecke, als auch aus rechtlichen Gründen dokumentiert werden.

Alle Angehörigen der Heil- und Hilfsberufe haben Schweigepflicht. Nur du als Patient kannst sie davon entbinden. Und unter Umständen ein Richter, das geht aber nur unter bestimmten Voraussetzungen und bei Ärzten überhaupt nicht.


Wenn die Feuerwehr im Rettungsdienst arbeitet kann es durchaus sein das die dich auch ins Krankenhaus bringen.

Die Feuerwehr wird im Rahmen des Datenschutz auch deine Daten aufnehmen. Das brauchen sie einfach um den Einsatz bei deiner Krankenkasse abzurechnen.

Und nein so was ist im Rettungswagen nicht aktenkundig. Es wird kurzzeitig auf dem Tablett des Rettungskräfte gespeichert. Wenn der Einsatz von den Retter abgerechnet und an die Abrechnungsstelle übersendet wird werden die Daten wieder gelöscht.

Die Rettungskräfte sind zur Verschwiegenheit verpflichtet. Die Daten unterliegen dem Datenschutz, und der ist in Deutschland sehr hoch angesiedelt.

Hi. Ins Krankenhaus gebracht wirst du in aller Regel mit einem Rettungswagen (oder Krankenwagen). Rettungswagen werden von verschiedenen Organisationen betrieben (DRK, Johanniter, Malteser etc.) oder auch von der Feuerwehr (z.B. in Frankfurt, Hamburg, Berlin).

Im Rettungswagen wird selbstverständlich dokumentiert, wer als Patient transportiert wird.

Dass Patienten in Feuerwehrfahrzeugen transportiert werden, die nicht für den Patiententransport vorgesehen sind, wird wohl kaum vorkommen. Einzig denkbar wäre eine Großschadenslage, in der nicht genügend Rettungswagen vorhanden sind. Da würde man eventuell improvisieren und Leichtverletzte mit Mannschaftstransportern befördern... Ob da dann aber jemand an die Dokumentation denkt, wage ich zu bezweifeln.

In den meisten Bundesländern sind Berufsfeuerwehren auch für den Rettungsdienst zuständig. Diese bringen einen dann auch ins Krankenhaus.

Gibt es keine Berufsfeuerwehren kümmert sich die Feuerwehr um die Rettung um notwendige Sofortmaßnahmen, den Transport übernimmt aber ein Rettungsdienst.

Die Feuerwehren führen in der Regel nur Akten über Dinge die für Statistik oder Abrechnung benötigt werden.

Auf den Fahrzeugen kann nichts aktenkundig sind, wenn dann in der nachgelagerten Verwaltung.

Jemand muss das ja bezahlen.

Wenn die Feuerwehr auch den Rettungsdienst stellt, ja.

Ansonsten nein.

Aktenkundig, ja.

Natürlich, dort wo die 112 draufsteht, das ist die Feuerwehr.

Und ja, die schreiben alles auf, was sie so machen.

naja... die 112 ist nicht zwangläufig die Feuerwehr...

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