Feuchtigkeit Modergeruch Bruchsteinhaus

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Alte Häuser und vor allem Keller haben einen gewissen Eigengeruch. Man spricht auch von Feuchtekellern. Man hat diese Feuchte sogar gewollt zur lagerung von Kartoffeln oder Gemüse, denn in trockenen Kellern verdirbt es eher. Aber dort wo gewohnt wird darf es nicht müffeln. Da muss der Putz ab und ich empfehle in solchen Häusern Lehmputz. Er hat auch hervorragende Eigenschaften im Sommer und bringt einen Ausgleich der Feuchtigkeit.

Wenn die Feuchtigkeitssperre ordentlich gemacht wurde, dauert es noch ein paar Monate bis die Wand ausgetrocknet ist - besonders im Winter gut Lüften wenn die Luftfeuchtigkeit niedrig ist. Wenn die Wand richtig trocken ist, ist auch der Modergeruch weg. Geht der Modergeruch auch nach einem Jahr noch nicht weg heist das, es kommt immer noch Feuchtigkeit von unten nach, dann muss nochmal nachgedichtet werden. Hoffe das beruhigt Dich etwas

Je nach Ausprägung des vorigen Befalls zwischen wenigen Wochen und mehreren Monaten. Leider kann man das nicht im Vorhinein sagen :(

LG

Welcher Putz für Weinkeller?

Hallo zusammen,

ich hoffe, hier einen fachmännischen Rat zu finden: Ich möchte die Wände eines Kellerraumes verputzen. Dieser Raum liegt zum Teil im Erdreich und zum Teil nicht (Haus liegt am Hang). In dem Raum herrscht eine sehr hohe Luftfeuchtigkeit (mind. 90 %), was nicht weiter dramatisch ist, da der Raum nicht bewohnt, sondern als Weinkeller genutzt werden soll und eine Hohe Luftfeuchtigkeit im Weinkeller eher positiv ist... Nun frage ich mich, welcher Putz sich am besten eignet dafür. Ich habe bereits ein paar Handwerker sich das anschauen lassen und da wurde des öfteren von sogenannten Sanierputz gesprochen, einer hatte auch Wärmedämmputz empfohlen. Ziel ist es, einen Putz auf zu tragen, der die Luftfeuchtigkeit nicht beeinflusst, also wahrscheinlich atmen kann, bzw. Feuchtigkeit nicht blockiert oder sperrt. Weiterhin soll die Temperatur in dem Raum so konstant wie möglich gehalten werden, ohne dass geheizt oder gekühlt wird. Es wird lediglich zwei Löcher geben, wobei eins mit einem Lüfter versehen wird, so dass für Frischluft gesorgt werden kann. Der Putz soll nicht gestrichen werden und muss auch nicht perfekt glatt gezogen sein. Es wird, wie gesagt, ein Weinkeller, der ruhig etwas rustikal aussehen darf. Der Untergrund ist zum Teil Zement (ersten 70 cm) und dann Kalksandstein.

Wer hat also eine Empfehlung für mich? Ein Maurerfreund äußerte Bedenken bei Putz auf Kalk oder Gipsbasis, weil er meint, dass einem da die Hohe Luftfeuchtigkeit Probleme bereiten würde - insbesondere, wenn nicht geheizt wird...

Ich freue mich auf Eure Antworten und danke schon im Voraus!

MfG, Victor

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Aussenwände mit Trockenputz bekleiden

Bei unserem Altbau haben wir 24 er Backstein-Aussenwände. Wegen des alters fällt allerdings in teilbereichen bereits an den Aussenwände der Putz ab. Vermutlich auch durch aufsteigende Feuchtigkeit aus dem Kellerbereich,und dem leerstand von 2 Jahren ( Dieser wird aber freigelegt und abgedichtet.) Dazu kommt noch dass das Gebäude zweiseitig auf der Grundstücksgrenze verläuft. Jetzt stehen wir vor der Frage sollen wir die Aussenwände von innen verputzen, oder ist es vieleicht doch besser einen Trockenputz mit GK-Platten herzustellen ( Ohne Dämmung) so entsteht zumindest noch ein Luftpolster, es wird nicht unnötig viel Feuchtigkeit eingebracht und die Aussenwände können dann von aussen nachträglich doch noch gedämmt werden

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Malerarbeiten - Farbtonzuschläge im Angebot nicht enthalten

Ich habe an meiner Fassade ein WDVS (Dämmung) anbringen lassen. Im Angebot war der Oberputz und die Farbe in weiß angeboten. Nun wollte ich aber die Fassade in einem schönen rot gestrichen haben. Bei der Schlussrechnung wurde nun plötzlich ein Farbtonzuschlag für den Putz (war eingefärbt, der Maler hat das empfohlen damit es besser deckt)und die Farbe berechnet.

Jetzt meine Frage, hätte das nicht schon im Angebot stehen müssen? Wie viel darf der Maler verlangen?

Wäre sehr dankbar für hilfreiche Antworten...

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Nach Wassereinbruch sind die Wände feucht - wie trocknen?

Vor ca. 10 Tagen trat bei einem Starkregen Wasser über ein geschlossenes Fenster in einem Kellerlichtschacht in mein Haus ein. Der geflieste Kellerboden ohne Estrich (3,5 qm) in dem betroffenen Raum war ca. 2 cm über 1 Stunde überflutet. Wir zogen das Wasser mit Lappen und Eimern ab. Nach 2 Tagen zeigten sich im angrenzenden Kellervorraum im Treppenhaus (15 cm Trennestrich) an den Wände feuchte Stellen an der Raufasertapete. Die Feuchtigkeit zog sich im Putz unterhalb der Tapete langsam hoch.

Über die Ursache des Wassereintritts möchte ich nicht diskutieren. Da stehe ich mit dem Bauträger in Verhandlung. Mir geht es um die Trocknung der Wände. Mit einem einfacher Feuchtemeßgerät habe ich die feuchten Stellen gemessen. Ergebnis: zwischen 30 und max. 55%.

Ich habe einen kleinen Raumentfeuchter aufgestellt, der die Luft entfeuchtet und dessen Tank nach ca. 6 Stunden voll ist. Die Luftfeuchtigkeit im Keller beträgt ca. 66%. Dann habe ich 2 Ventilatoren aufgestellt, die die feuchten Stellen "beblasen" haben. Gestern meinte ein befreundeter Architekt, ich sollte ein Wärmewellengerät aufstellen, welches die Wand erwärmt, regelrecht bäckt und somit Feuchtigkeit herauszieht. Das habe ich gestern Abend ca. 4 Stunden gemacht. Über Nacht wollte ich das Gerät nicht laufen lassen und schaltete es ab. Heute Morgen war die Wandstelle wieder nachgefeuchtet.

Frage nun:

Mache ich alles richtig? Was ich kann ich noch tun? Wie lange dauert es, bis die Wände abgetrocknet sind? Bin ich zu ungeduldig?

Da es in unserer Region sehr viele Wasserschäden gegeben hat, sind die prof. Trocknungsfirmen hemmungslos überlastet und nehmen nur noch wirklich größere Aufträge an. Auch Leih-Trocknungsgeräte bei Baumärkten sind nicht mehr zu bekommen.

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Wie kann man Feuchtigkeitsursache feststellen?

Folgende Situation: Altbau 50ger Jahre, Zentralheizung, Wohnräume zwei Stufen über Erdbodenniveau, Sofa beidseitig mind.1/2m breiter als die Fensternische steh etwa Handbreit von Außenwand vor dem Heizkörper, stößt beidseitig an Seitenwände, hat minimale Bodenfreiheit (Fingerbreit). Außen Eternitplatten am Haus, keine sichtbaren Schäden an der Fassade. Jetzt hat sich viel Schimmel hinter dem Sofa neben der Fensternische gebildet.

Wie kann man erkennen ob es Kondensationsfeuchte ist oder Nässe von außen?

Vielen Dank

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Kann der Modergeruch durch Fliesen kommen?

Wir wohnen in einem Altbau. Immer während die Heizung läuft riecht es in der Toilette äußerst unangenehm nach Schimmel/Moder, etc. Die Wände waren schon bei unserem Einzug bis zur Decke gefliest, der Boden dto. Der Spülkasten und Toi-Schüssel ist neu. Man sieht keine Flecken, es ist nirgends feucht - woher kann also der Geruch kommen?

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